Comic-Helden der Kindheit

Comic-Helden der Kindheit

Bunte Comicfiguren sind die Stars unserer Kindheit. Jeder hatte seinen Lieblingshelden. Sie heißen Asterix, Micky Maus oder Popeye. Ihre Charaktere sind so verschieden wie ihr Aussehen. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie bringen jede Menge Spaß – damals und heute.

Charlie Brown und seine Freunde auf dem Baseballfeld

Die Peanuts
1947 hat der “Peanuts”-Erfinder Charles M. Schulz angefangen, die Cartoons rund um Charlie Brown und Snoopy zu zeichnen. Drei Jahre später druckten verschiedene amerikanische Zeitungen die erste Folge ab. Innerhalb von 50 Jahren erschienen stolze 18.000 Peanuts-Geschichten.

Die Peanuts
1947 hat der “Peanuts”-Erfinder Charles M. Schulz angefangen, die Cartoons rund um Charlie Brown und Snoopy zu zeichnen. Drei Jahre später druckten verschiedene amerikanische Zeitungen die erste Folge ab. Innerhalb von 50 Jahren erschienen stolze 18.000 Peanuts-Geschichten.

Popeye
Erfinder des starken Seemanns mit der Vorliebe für Spinat ist der Amerikaner Elzie Segar. Im Cartoon isst Popeye vor jeder Auseinandersetzung mit Rivalen Spinat, der ihn besonders stark macht. Mitte der 1930er Jahre wurde deswegen auf einem Platz in Crystal City in Texas, einem damals wichtigen Spinatanbauzentrum in den USA, eine Popeye-Statue aufgestellt.

Micky Maus
Micky Maus ist eine Erfindung von Walt Disney und Ub Iwerks. Zuerst war die Maus in Filmen zu sehen, 1930 gab es in den USA den ersten Comic. Am 29. August 1951 erschien das erste deutsche Micky-Maus-Heft und kostete 75 Pfennig. Die erste Ausgabe war heiß begehrt: mehr als 100.000 Menschen wollten sie kaufen. Die Hefte erscheinen bis heute alle zwei Wochen.

Asterix & Obelix
Zwei der berühmtesten Comic-Helden kommen aus Frankreich: Asterix und Obelix. Albert Uderzo und René Goscinny erfanden die „Asterix“-Comicserie 1959. Zwei Jahre später erschien „Asterix der Gallier“ in Deutschland. Mittlerweile gibt es 37 Abenteuer, die letzte Geschichte „Asterix in Italien“ ist aus dem Jahr 2017.

Tim & Struppi
Comiczeichner Hergé war sehr politisch. Seine erste Episode im Jahr 1929 von „Tim und Struppi“ lautete „Tim im Land der Sowjets“, die ein Jahr später folgende Geschichte hieß „Tim im Kongo“. Im französischen Original heißen die beiden Helden im übrigen Tintin und Milou.

Lucky Luke
Der Belgier Maurice de Bévère alias Morris erfand den Western-Comic um Lucky Luke im Jahr 1946. Seitdem sind 97 Bände erschienen. Am Ende eines jeden erfolgreich bestandenen Abenteuers sehen wir Lucky Luke singend gen Sonnenuntergang reiten: „I’m a poor lonesome cowboy“ („Ich bin ein armer einsamer Cowboy“).

Donald Duck
Ein guter Freund von Micky Maus ist der Pechvogel Donald Duck. Er erlebt seine Abenteuer seit den 1930er Jahren in seiner Heimat Entenhausen, an der Seite seiner Neffen Tick, Trick und Track, Dagobert Duck, Daniel Düsentrieb und auch den Panzerknackern. Seine Geschichten erscheinen nach wie vor im Micky Maus-Heft.

Superman
1938 war die Geburtsstunde von Superman. Der Held mit den übermenschlichen Kräften stammt aus der Feder der Amerikaner Jerry Siegel und Joe Shuster. Superman stammt vom Planeten Krypton und kommt mit einem Raumschiff auf die Erde. Dort bekämpft er Verbrecher. Die Comics und Geschichten gibt es bis heute.

Fix und Foxi
Von 1953 bis -mit Unterbrechung- 2010 gab es die Hefte von Fix und Foxi. Erfunden wurden die Füchse von Rolf Kauka. Vorlage für die beiden Helden ist die Fabelfigur Reineke Fuchs. Fix und Foxi sind Zwillinge, unterscheiden sich aber durch die Frisur und die Farbe der Kleidung. Fix ist der Flinkere, während Foxi der Nachdenklichere der beiden ist.

Digedags
Die Digedags sind die drei Haupthelden von Zeichner Hannes Hegen, die durch Raum und Zeit reisen. Dabei lösen sie auf lustige Art und mit viel Einfallsreichtum Probleme und helfen anderen.Von 1955 bis 1975 erschienen 223 Hefte des DDR-Kultcomics.

Die Schlümpfe
Die Schlümpfer feiern 2018 ihren 60sten Geburtstag. Ihr Zeichner, Peyo, wird 1928 in Brüssel geboren.1958 zeichnet Peyo für Franquins Zeitschrift "Spirou" eine Geschichte, in der "Johann und Pfiffikus" in einem verwunschenen Wald eine magische Flöte mit sechs Löchern finden. Sie gehört unsichtbaren Wichten, die den Zauberwald bevölkern und sich selbst "Schtroumpfs" - zu deutsch: "Schlümpfe" - nennen. Anfang der 60er Jahre kommen die Schlümpfe auch nach Deutschland: als Comic in Rolf Kaukas Zeitschrift "Fix und Foxi", aber auch in Form kleiner Spielzeugfigürchen aus Weichplastik, die die Kinderzimmer erobern.

Stand: 25.10.2018, 06:00 Uhr