Pflanzen fürs Homeoffice

Pflanzen fürs Homeoffice - Teil 01 Hier und heute 25.01.2021 07:21 Min. Verfügbar bis 25.01.2022 WDR

Pflanzen fürs Homeoffice

Pflanzen tun gut! Wie sie im Homeoffice auf unser Wohlbefinden wirken und welche unsere Wohnungen besonders unkompliziert schmücken, verrät unser Pflanzenexperte, der Biologe Markus Phlippen.

„Pflanzen helfen uns, Stress abzubauen und verbessern unsere Konzentration“, weiß Markus Phlippen. Mit ihrer Hilfe lassen sich in den eigenen vier Wänden aber auch Grenzen innerhalb von Räumen ziehen oder unschöne Ecken verbergen.

Ein Mann in blauem Hemd hält einen kleinen Baum in Form zweier Lungenflügel vor seine Brust.

Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima.

Sie wirken sich zudem positiv auf das Raumklima aus, da sie Sauerstoff produzieren und Feuchtigkeit an die Luft abgeben, so unser Experte. Wenn sie genügend Blattmasse haben, reinigen sie noch dazu die Luft von Staub.

Besonders pflegeleichte, genügsame Pflanzen

Die Glücksfeder, Zamioculcas zamiifolia, stammt aus Ostafrika und mag es lieber zu trocken als zu nass. Außerdem kommt sie auch gut in einer schattigen Ecke klar. In der Wachstumszeit von März bis Oktober können Sie dem Gießwasser alle vier Wochen etwas Flüssigdünger zugeben.

Glücksfeder (Zamioculcas zamiifolia) in einem weißen Topf.

Die Glücksfeder mag es trocken und schattig.

Die Glücksfeder lässt sich durch Blattstecklinge vermehren: Einfach einzelne Blätter abzupfen und leicht schräg direkt in leicht feuchte Blumenerde stecken. Angießen und immer leicht feucht halten. Nach etwa 16 Wochen sprießen seitlich neue Jungpflanzen. Nach einem halben Jahr lassen sie sich umpflanzen.

Der Geldbaum, Crassula ovata, stammt ebenfalls aus Ostafrika. In seinen kleinen ovalen fleischigen Blättern speichert er Wasser und kommt daher mit wenig aus.

In der Biologie bezeichnet man solche Pflanzen als Sukkulenten – von lateinisch „Succus“ für „Saft“. Auf Deutsch: auch „Dickblatt“ genannt.

Seinen Standort mag der Geldbaum möglichst hell. Er kann sehr alt werden, einen dicken Stamm entwickeln und auch regelmäßig blühen. Als Erde eignet sich eine 1:1 Mischung von Kakteenerde und normale Zimmerpflanzenerde.

Pflanzen fürs Homeoffice - Teil 02 Hier und heute 25.01.2021 09:35 Min. Verfügbar bis 25.01.2022 WDR

Diese Pflanzen eignen sich als Raumteiler

Kaum eine andere Zimmerpflanze erfreut sich gerade einer so großen Beliebtheit wie die Calathea (auch Marante genannt). Es gibt sie in allen Größen.

Calathea im Topf.

Zur Zeit in aller Munde: die Calathea.

Ursprünglich kommt sie aus Feuchtwäldern in Südamerika und fühlt sich daher im Halbschatten unserer Wohnung wohl. Je bunter die Blätter desto heller sollte allerdings der Standort sein. Sie zählt zu den ungiftigen Zimmerpflanzen – das ist wichtig, wenn Sie Haustiere halten.

Das Elefantenohr, Alocasia, ist eine Blattschmuckpflanze mit großen pfeilförmigen Blätter und einer schönen Mittelzeichnung. Die Pflanze stammt aus Asien und mag keine direkte Sonne. Am besten steht sie halbschattig bis schattig und ist damit ein optimaler Raumtrenner.

Ein absoluter Klassiker ist der Ficus benjamina. Er kommt gut mit trockener Heizungsluft klar, verzeiht aber keinen Standortwechsel. Auch auf starke Temperaturschwankungen, Zugluft oder Bodenkälte reagiert er empfindlich und wirft einen Teil seiner Blätter ab. Im Winter mag er es etwas kühler (18 °C), im Sommer gerne über 22 °C – nicht in die pralle Sonne stellen. Ein großer Ficus mit vielen Blättern ist ein wunderbarer Raumreiniger, sagt Markus Phlippen.

Pflanzen fürs Homeoffice - Teil 03 Hier und heute 25.01.2021 04:30 Min. Verfügbar bis 25.01.2022 WDR

Stand: 25.01.2021, 06:00