10 beeindruckende Baumfakten

10 beeindruckende Baumfakten

Bäume sind wunderbar. Sie vollbringen chemische und physikalische Höchstleistungen, produzieren Sauerstoff, bieten Tieren Unterschlupf und Nahrung. Ein Baum ist für uns Menschen Symbol für Wachstum, Fruchtbarkeit und Leben. Er ist sensibel und widerstandsfähig zugleich. Wir haben Fakten, die wirklich beeindrucken.

Baumfakten

Ein Wald hat sein eigenes Internet. Pilzgeflechte bilden winzige Leitungen, die den ganzen Wald vernetzen. So können Bäume sich gegenseitig versorgen. Auch in der Luft schweben chemische Botenstoffe, die den Bäumen helfen miteinander zu kommunizieren.

Ein Wald hat sein eigenes Internet. Pilzgeflechte bilden winzige Leitungen, die den ganzen Wald vernetzen. So können Bäume sich gegenseitig versorgen. Auch in der Luft schweben chemische Botenstoffe, die den Bäumen helfen miteinander zu kommunizieren.

Seit 1984 werden die Bäume in NRW jährlich untersucht. Im Jahr 2018 ging es dem Wald so schlecht wie nie zuvor. 39% der Bäume sind stark geschädigt, berichtet NRW-Umweltministerin Ursula Heinen-Esser (CDU). Gründe dafür sind vor allem das Orkantief Friederike Anfang 2018, die darauf folgende extreme Sommerdürre und die massenhafte Vermehrung des Borkenkäfers.

Nicht selten wird der Baum als Symbol für Wachstum, Fruchtbarkeit und Leben verwendet. In vielen Regionen Deutschlands wird daher zur Geburt eines Kindes ein Baum gepflanzt. Der sogenannte Lebensbaum wächst gemeinsam mit dem Kind, erinnert es aber gleichzeitig auch an seine Wurzeln.

Sie wollen einen Baum pflanzen, haben aber kein eigenes Grundstück? In vielen Städten gibt es sogenannte Baumpatenschaften, die es auch Menschen in Wohnungen ohne Garten ermöglichen, einen Baum zu pflanzen und zu pflegen.

Bäume machen 27% der Landesfläche NRWs aus. Nur ein geringer Teil davon besteht aus Waldökosystemen. Laut BUND sind ein Viertel der Waldarten gefährdet. Aktuell sind Waldgebiete vermehrt für die Holzproduktion angebaut, es fehlen Lichtungen, sehr junge und sehr alte Waldstadien.

In Deutschland sind rund 90 Baumarten beheimatet. Etwa 25 davon findet man in regionalen Mischwäldern. Vor allem sind es Buchen, Eichen, Fichten und Kiefern, aber auch Exoten wie der nordamerikanische Mammutbaum.

Bäume vollbringen physikalische Höchstleistungen: Sie transportieren Wasser aus dem Boden in eine Höhe von bis zu 100 Metern. Der größte Teil des Wassers verdunstet dann über die Blätter und kühlt so im Sommer die heiße, staubige Stadt-Luft wie eine natürliche Klimaanlage.

Durch Photosynthese filtern Bäume nicht nur Staub, Bakterien und Pilzsporen, sondern bilden auch Sauerstoff. So werden durch einen einzigen Baum täglich bis zu 11000 Liter Sauerstoff produziert. Dies entspricht dem Tagesbedarf von rund 26 Menschen.

Im Winter wird der Sauerstoff nur noch von Nadelbäumen produziert. Laubbäume stellen in dieser Zeit ihren Betrieb ein und fahren ihren Stoffwechsel herunter. Um die Blätter vor dem Frost zu retten, zieht sich das Blattgrün, das Chlorophyll das für die Photosynthese zuständig ist, ins Innere des Baumes zurück. Übrig bleiben nur noch die Farbstoffe, die im Herbst die Blätter bunt färben.

In Japan wurde das sogenannte „Waldbaden“ erfunden, welches mittlerweile sogar als Therapieform gilt. Hierbei taucht man in den Wald ein, atmet die würzige, klare Luft und genießt die Natur.

Stand: 07.02.2019, 18:12 Uhr