Alpakas

Alpakas

Sie sind süß, haben ein weiches Fell und sind mittlerweile Trend-Tiere mit Kultcharakter: Alpakas. Was macht die Tiere so besonders, woher kommen sie und wofür werden sie genutzt? Klicken Sie sich durch interessante Fakten – mit Flauschalarm!

Eine Herde Alpakas grast auf einer Wiese.

Kleines Kamel
Alpakas gehören zur Familie der Kamele und sind etwas kleiner als Lamas. Ursprünglich kommen die Paarhufer aus Südamerika. In Deutschland gibt es immer mehr Züchter, die Wanderungen mit den seit mehr als 3000 Jahren domestizierten Tieren anbieten und ihre Wolle vermarkten.

Kleines Kamel
Alpakas gehören zur Familie der Kamele und sind etwas kleiner als Lamas. Ursprünglich kommen die Paarhufer aus Südamerika. In Deutschland gibt es immer mehr Züchter, die Wanderungen mit den seit mehr als 3000 Jahren domestizierten Tieren anbieten und ihre Wolle vermarkten.

Warme Wolle
Die Wolle der Alpakas erfreut sich immer größerer Beliebtheit, da sie sehr fein, weich und wärmend ist. Außerdem ist die Faser stark und wasserabweisend. Der Großteil der weltweiten Alpakawolle stammt immer noch aus Südamerika. Marktführer ist Peru, es folgen Bolivien und Chile. Die glänzenden Fasern werden wie Kaschmir oder Angora hoch gehandelt.

Tierische Therapeuten
Alpakas sind sehr neugierige und freundliche Tiere. Außerdem gelten sie als intelligent mit einem angenehmen, entspannten Wesen. Die Wirkung auf uns Menschen ist positiv, ähnlich wie bei Hunden oder Katzen. Deshalb werden sie immer häufiger als Therapietiere eingesetzt.

Spucken Alpakas?
Ein Alpaka spuckt einen Menschen höchst selten an. Fühlen sich die Tiere bedroht, kann das schon mal vorkommen. Wenn es um die Rangordnung geht – und da besonders ums Futter – kann ein rangniederes Tier schon mal eine Ladung vom Ranghöheren abbekommen.

Schwangerschaft
Die Schwangerschaft bei Alpakas dauert länger als bei Menschen. 345 Tage trägt ein Alpaka-Weibchen ihr Junges, bevor es zur Welt kommt.

Keine Kuscheltiere
Auch wenn es einen reizt, Alpakas sofort zu streicheln. Kuscheln ist nicht so ihr Ding. Die Tiere bestimmen selbst, wann sie sich den Menschen nähern und wem sie sich anvertrauen. Und das sollte man respektieren. Aufdringliches Verhalten mögen sie gar nicht.

Bunte Mischung
Es gibt etwa 22 verschiedene, natürliche Fellfarbtöne bei Alpakas. Das Farbspektrum reicht von weiß bis schwarz.

Stubenrein
Alpakas haben einen Sinn für Reinlichkeit. Ihr Geschäft verrichten die Tiere niemals dort, wo sie grasen, sondern sie nutzen dafür gemeinschaftlich eine weiter entfernte Fläche als Kotplätze.  

Niemals allein
Alpakas sind Herdentiere und sollten niemals alleine gehalten werden, um ein artgerechtes Leben zu führen. Mindestens zwei Tiere müssen es sein. Es sind Herdentiere und sie haben ein ausgeprägtes Sozialverhalten.

Auch in NRW
Eine der größten Farmen in Deutschland befindet sich im Münsterland, in Ladbergen. Mehr als 200 Tiere leben hier auf der Aabach-Farm.

Stand: 17.12.2019, 15:49 Uhr