Der große NRW-Jahresrückblick – Das war 2018

Kohlenlore mit dem Bergmannsgruss "Glück auf" im Ruhrgebiet

Der große NRW-Jahresrückblick – Das war 2018

2018: ein Jahr der Umbrüche und Abschiede. Voller Wetterkapriolen, sportlicher Höchstleistungen und kurioser Rekorde. Der große NRW-Jahresrückblick erinnert an Momente und Menschen, die das Land 2018 geprägt haben.

Es gab das höchste Hochwasser seit 20 Jahren und den stärksten Orkan seit "Kyrill". Ein Tornado verwüstete Viersen, Starkregen überschwemmte Wuppertal, und die große Dürre trocknete das ganze Land aus.

Luftaufnahme, vier junge Menschen sitzen auf einer Decke auf einer vertrockneten Rasenfläche

Extreme Trockenheit: Ein Picknick auf der grünen Wiese war im Sommer ein seltenes Vergnügen.

Waldbrände und dramatische Ernteausfälle waren nur einige Ergebnisse des trockensten Sommers seit 15 Jahren.

Ein Jahr der Tiere

Astronaut Aleander Gerst auf der Raumstation hält die Plüsch-Maus in die Kamera

Hoch hinaus: Maus und Elefant reisten mit Alexander Gerst ins All.

2018 machten auch einige Tiere von sich reden: Die Fernsehmaus und ihr Elefant reisten zusammen mit Alexander Gerst zur Raumstation ISS. Die Feldlerche verhinderte das Open-Air-Konzert mit Superstar Ed Sheeran auf dem Mülheim-Essener Flughafen.

Die Bechstein-Fledermaus sorgte für einen Rodungsstopp im Braunkohlegebiet Hambacher Forst. Zwei Pferde verursachten einen schweren Unfall beim Kölner Rosenmontagszug. Und eine Herde Wasserbüffel blockierte für mehrere Stunden die Hauptverkehrsader A3.

Ein Jahr der Erfolge

Jubelnde Fußballspieler in roten Trikots

Erstklassig: Mit dem 2:1 durch Rouwen Hennings gegen Dynamo Dresden gelang Fortuna Düsseldorf der Aufstieg in die Erste Liga.

Köln hopp, Düsseldorf top - es gab einen Machtwechsel der Rivalen vom Rhein: Am Tag des sechsten Aufstiegs von Fortuna Düsseldorf in die erste Liga stieg der 1. FC Köln zum sechsten Mal in die zweite Liga ab. Ein gebürtiger Düsseldorfer holte zudem sensationell die Silbermedaille bei den olympischen Winterspielen: Der Torhüter der Eishockey-Nationalmannschaft, Danny aus den Birken.

Ein Jahr der Abschiede

Bagger beginnen am 08.01.2018 in Immerath mit dem Abriss der Kirche.

Ein Dom verschwindet: St. Lambertus musste dem Braunkohletagebau weichen. Wie der ganze Ort Immerath.

Das Jahr begann im Januar mit dem Abriss des Immerather Doms, der dem Braunkohletagebau weichen musste. Und es endet im Dezember mit der Schließung der letzten Steinkohle-Zeche. Der Bergbau, die DNA des Ruhrgebiets, ist nun Geschichte.

Bergleute in Tracht vor einer Bühne, im Hintergrund ein Plakat mit der Aufschrift Danke Kumpel

"Danke, Kumpel!": Mit Bürgerfesten nahm NRW Abschied vom Steinkohlebergbau.

"Das war 2018" zeigt Abschiede und Glücksgefühle, sportliche Höchstleistungen und kuriose Rekorde. Ein Jahresrückblick für und über die Menschen in Nordrhein-Westfalen.

Ein Film von Lothar Schröder
Redaktion: Christiane Mausbach

Stand: 26.11.2018, 11:38

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