Dr. Barbara Buhl - Kommissarische Leiterin des Programmbereichs Fernsehfilm, Kino und Serie

Dr. Barbara Buhl

Dr. Barbara Buhl - Kommissarische Leiterin des Programmbereichs Fernsehfilm, Kino und Serie

wurde 1953 in Opole, (Schlesien/Polen), geboren. Nach dem Abitur in Essen studierte sie Germanistik und Sozialwissenschaften in Köln und promovierte mit einer Dissertation über Bertolt Brecht.

Zunächst war sie als Dramaturgin am Theater in Oberhausen tätig. Nach dem Redaktionsvolontariat bei WWF (Westdeutsche Rundfunkwerbung GmbH) war sie als Redakteurin in der Programmabteilung des WWF u.a. zuständig für Serien wie "Marienhof" und "Der Fahnder". 1999 wechselte sie in die Abteilung Fernsehfilm des WDR, 2004 übernahm sie die stellvertretende Leitung. Seit Juli 2009 ist sie Leiterin der Programmgruppe Fernsehfilm und Kino innerhalb der Hauptabteilung Fernsehfilm, Kino und Serie und stellvertretende Hauptabteilungsleiterin.

Nach redaktioneller Zuständigkeit für die "Lindenstraße" zeichnete sie u.a. verantwortlich für die mehrteiligen Doku-Dramen "Die Manns", (u.a. neun Grimme Preise, acht Blaue Panther, Deutscher Fernsehpreis, International Emmy Award, 2202) und "Speer und Er" (u.a. "History & Biography Program" beim 27. Banff Television Festival, Goldene Magnolie beim 12. Shanghai TV-Festival, 2006), beide von Heinrich Breloer, für zahlreiche Fernsehfilme wie u.a. "Arnies Welt" (Grimme-Preis 2007), "Guten Morgen, Herr Grothe" (Grimme Preis 2008), oder "Marcel Reich-Ranicki – Mein Leben", „Riskante Patienten“ (Bernd-Burgemeister-Preis 2012), „Im Netz“, „Der verlorene Bruder“.
Sowie für die Kinofilme wie "Alles auf Zucker" (u.a. Ernst-Lubitsch-Preis, Publikumspreis in Madrid, acht mal "LOLA" 2005) und "Mein Führer" (u.a. "Freedom of Expression Award" bei dem 27. San Francisco Jewish Film Festival, Hauptpreis des tschechischen Festival of European Film Smiles, 2007), R: Dani Levy, "Buddenbrooks", R: Heinrich Breloer (Hauptpreis in Rom 2009), Tom Tykwers "Drei" (2010), Oskar Roehlers „Quellen des Lebens“ (2013), „Westen“(„FIPRESCI“-Preis in Montréal, 2013) und „Paula“ (2016) beide R: Christian Schwochow, Dominik Grafs „Die geliebten Schwestern“ (2014), „Victoria“ (u.a. sechs mal LOLA 2015, „Bester Film“ beim Vilnius International Film Festival) und „Roads“ (2018) beide von Sebastian Schipper sowie "Der Staat gegen Fritz Bauer" von Lars Kraume (u.a. sechs mal LOLA 2016 inkl. der Goldenen LOLA für den Besten Film, Publikumspreis Locarno Filmfestival, 2015).

Im Frühjahr 2019 wird das zweiteilige Dokudrama „Brecht“ von Heinrich Breloer im Ersten ausgestrahlt.

Stand: 18.07.2018, 14:25

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