Kleine Haie

Szene aus dem Film "Kleine Haie"

Deutschland 1992

Kleine Haie

"Kleine Haie", das sind all die Jungs und Mädels, die sich alljährlich aufmachen, die Aufnahmeprüfungen an einer der wenigen staatlichen Schauspielschulen Deutschlands zu bestehen. Ständig ihre Texte vor sich hinmurmelnd, selbstvergessen gestikulierend, warten sie auf den großen Auftritt vor der Auswahlkommission.

"Kleine Haie" erzählt die Geschichte von drei Jungmännern, eine Geschichte über Freundschaft zwischen Hoffnung und zerstörter Illusion: Johannes, der beim Vorsprechen immer wieder versagt; Ingo, der eigentlich gar nicht Schauspieler werden wollte; Ali, der mit selbstsicherer Arroganz davon überzeugt ist, die Prüfung im ersten Anlauf zu schaffen. Auf dem Weg nach München begegnen sich die Drei und bereiten sich gemeinsam auf die große Prüfung vor.

Nach dem Motto "Geteiltes Leid ist halbes Leid" bewältigt das Trio die Schwierigkeiten, die sich zwangsläufig ergeben, wenn man ohne Unterkunft und Geld in die Großstadt kommt. Das schweißt zusammen, und trotz der Konkurrenzsituation entwickelt sich zwischen den drei unterschiedlichen Charakteren so etwas wie Freundschaft. Nach dem Examen sind sie alle - ob bestanden oder nicht - ein bisschen weiser. Ihre Wege trennen sich, sie brechen auf zu neuen Zielen, haben Erfolg - jeder auf seine Weise.

Darsteller
Ingo (Jürgen Vogel)
Johannes (Kai Wiesinger)
Ali (Gedeon Burkhard)
Herta (Meret Becker)
Bierchen (Armin Rohde)
u.v.a.

Stab
Buch: Jürgen Egger, Sönke Wortmann
Regie: Sönke Wortmann
Musik: Torsten Breuer

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