Alles was recht ist

Szene aus "Alles was recht ist"

Deutschland 2008

Alles was recht ist

Die erfahrene Richterin Lena Kalbach ist eine Frau mit moralischen Prinzipien - und wenn sie diese verletzt sieht, vergisst sie schon mal ihre juristischen Pflichten. So etwa, als es dem gewieften Anwalt Teddy Klein gelingt, einen Mandanten mit windigen Methoden freizuboxen: Empört verweigert Lena die Urteilsverkündung. Zur Strafe wird die aufmüpfige Richterin vom Landgericht Frankfurt in die hessische Provinz versetzt - ausgerechnet in ihre Heimatstadt Fulda, deren Enge sie vor 30 Jahren entflohen war. Hier lebt ihre erwachsene Tochter Nike, die am örtlichen Gericht als Staatsanwältin arbeitet, mit ihrem Mann Johannes und ihren beiden Kindern Clara und Emanuel.

Während Johannes und die Kinder sich freuen, ist Nike nicht gerade begeistert vom plötzlichen Auftauchen ihrer Mutter. Kein Wunder: Die quirlig-rebellische Alt-68erin Lena und ihre traditionsbewusste, strenge Tochter könnten unterschiedlicher kaum sein. Als Lena sich dann auch noch in die Erziehung der Teenagerin Clara einmischt, die sich zu Nikes Entsetzen in den angeblichen Kleindealer Ben verliebt hat, nehmen die Spannungen zwischen den beiden ungleichen Frauen immer mehr zu - alte Verletzungen brechen auf und ungelöste Konflikte kommen ans Licht. Auch am Amtsgericht der verschlafenen Provinzstadt sorgt Lena für ungewohnte Unruhe.

Aber während die Kollegen rätseln, wie lange die Großstadtjuristin wohl durchhält, findet Lena an dem ihr zugeteilten Fall immer mehr Geschmack: Der renommierte Zeitungsverleger Dr. Jobst Grübel soll wegen Unzurechnungsfähigkeit von seinen Kindern entmündigt werden - und als Anwalt fungiert dabei Lenas "Lieblingsfeind" Teddy Klein. Keine Frage, dass Lena diesen Fall mit der für sie typischen Eigenwilligkeit untersucht. Mit überraschenden Ergebnissen für alle Beteiligten.

Darsteller
Dr. Lena Kalbach (Michaela May)
Teddy Klein (Fritz Karl)
Dr. Nike Reichert (Anna Schudt)
Johannes Reichert (Oliver Breite)
Dr. Kästle (Helmfried von Lüttichau)

Stab
Buch: Sebastian Andrae, Hermann Kirchmann
Regie: Zoltan Spirandelli
Musik: Konstantin Wecker

Stand: 06.06.2020, 16:04

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