Sensibler Magen – Raus aus der Reflux-Falle

Sensibler Magen – Raus aus der Reflux-Falle Doc Esser - Der Gesundheitscheck 22.03.2021 44:37 Min. UT Verfügbar bis 22.03.2022 WDR

Doc Esser – Der Gesundheits-Check

Sensibler Magen – Raus aus der Reflux-Falle

Sodbrennen und Reflux sind "Dauerbrenner" in der ärztlichen Sprechstunde. So lecker manche Mahlzeiten auch sind: unserem Magen stößt es danach gelegentlich im wahrsten Sinne sauer auf. Wenn das allerdings häufiger passiert und dazu noch ein Brennen in der Speiseröhre kommt, zeigt uns unser Magen damit ganz klar: es muss sich dringend etwas ändern!

Das Bild zeigt einen Mann, der Sodbrennen hat.

Herzhaft geschlemmt und danach plötzlich ein unangenehmes Brennen, das sich die Speiseröhre hochzieht: Sodbrennen. Jeder vierte Deutsche leidet hin und wieder darunter. Was schnell als lästiges, aber harmloses Alltagsleiden abgetan wird, kann durchaus gefährlich werden: Entzündungen, Blutungen bis hin zu Speiseröhrenkrebs.

Das steckt hinter dem Reflux

Alles, was wir essen, durchläuft – mehr oder weniger gut gekaut – unseren Magen. Einmal dort angekommen, wird die Nahrung mithilfe der Magenmuskeln und des Magensaftes durchknetet und zersetzt.

Wie lange der Magen für die Verarbeitung braucht, hängt davon ab, was wir essen. Vor allem fettreiches Essen kurbelt die Säureproduktion an. Neben der Art der Lebensmittel ist es ebenso entscheidend, wie und wann gegessen wird.

Große Mahlzeiten machen dem Magen viel Arbeit, vor allem am späten Abend. Völlegefühl, Magendruck oder Sodbrennen können die Folge sein. Denn der Magen ist ein sensibles Organ, das uns schnell rückmeldet, ob unsere Portion zu groß, zu fettig oder zu scharf war. Kommt es häufig zu Beschwerden, kann das auf eine Refluxerkrankung hindeuten. Doch nicht immer sind die Symptome eindeutig auf ein Problem im Magen zurückzuführen. Mediziner unterscheiden daher zwischen dem „klassischen“ und dem „stillen“ Reflux.

Stand: 19.03.2021, 12:00

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