Nie wieder Superschnarcher – ruhig und gesund durch die Nacht

Die Superschnarcher – das lässt sie ruhig schlafen! Doc Esser - Der Gesundheitscheck 01.02.2021 44:30 Min. UT Verfügbar bis 01.02.2022 WDR

Doc Esser – Der Gesundheits-Check

Nie wieder Superschnarcher – ruhig und gesund durch die Nacht

Von Carolin Spies

Schnarchen – ein echtes Problem! Rund die Hälfte der Männer und ein Viertel der Frauen, meist nach den Wechseljahren, sind betroffen.

Mit zunehmendem Alter schnarcht fast jeder zweite. Starkes Schnarchen kann der eigenen Gesundheit schaden. Dann nämlich, wenn es zu Atemaussetzern kommt, die beispielsweise das Herz-Kreislauf-System belasten. 85 Prozent aller Betroffenen wissen nichts von diesen Atempausen. Menschen, die besonders stark betroffen sind, sollten unbedingt frühzeitig etwas unternehmen, denn die Folgeerscheinungen reichen von Herz-Kreislauf-Problemen bis hin zu Schlaganfall und Tod.

Wieso schnarchen wir? Und warum so laut?

Lautes, monotones Schnarchen kann im Extremfall bis ins Nebenzimmer vernommen werden und einen Pegel von 100 Dezibel erreichen. Kein Wunder, dass Schnarchen zu einem der häufigsten Gründe zählt, weshalb Partner sich nach etlichen schlaflosen Nächten irgendwann für getrennte Schlafzimmer entscheiden. In den meisten Fällen sind die nervenbetäubenden nächtlichen Geräusche für den Partner eine deutlich höhere Belastung als für den Verursacher selber. Doch wie entsteht das so nervige Geräusch?

Das Bild zeigt eine schlafende Frau.

Während wir schlafen, entspannen sich die Muskeln der oberen Atemwege. Das erschlaffte Gewebe kann durch die Strömungsgeschwindigkeit unserer Atemluft in Schwingung versetzt werden. Das passiert besonders dann, wenn die Atemwege gleichzeitig enger werden. Durch die Erschlaffung der Muskulatur fangen also Gaumensegel und Zäpfchen sowie Zungengrund an zu vibrieren und im Luftstrom zu flattern. Die Folge sind Schnarchgeräusche.

Stand: 01.02.2021, 20:15

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