Infokrieg im Netz – Trolle, Hacker und Fake News im Wahlkampf

Infokrieg im Netz – Trolle, Hacker und Fake News im Wahlkampf

Ein Film von Diana Löbl und Peter Onneken

Der Wahlkampf im digitalen Zeitalter hat sich verändert; er scheint anfällig für gezielte Manipulation über das Netz. Kurz vor der Bundestagswahl fragt Die Story: Wie ungestört verläuft die Wahl im September? Welche Rolle spielen Fake News und von außen gesteuerte Propaganda?

Im großen Stil haben russische Hacker Wahlcomputer in den USA angegriffen. Da scheinen sich amerikanische Behörden sicher zu sein. Zudem bestimmten gehackte Accounts aus dem Umkreis von Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton und gezielt gestreute Fake News den Wahlkampf.

Hat die russische Regierung die US-Wahlen beeinflusst?

Hat die russische Regierung die US-Wahlen beeinflusst?

Auch in Frankreich wurde kurz vor der Wahl der Mail-Account des Präsidentschaftsfavoriten Emmanuel Macron angegriffen. Das Ziel: Informationen finden und veröffentlichen, die den jeweiligen Kandidaten belasten. Der Wahlkampf im digitalen Zeitalter hat sich verändert; er scheint anfällig für gezielte Manipulation über das Netz. Er wird mitbestimmt durch das gezielte Einsetzen von Information – oder auch Desinformation. Nach den USA und Frankreich auch in Deutschland?

IT-Expertin Laura Galante

IT-Expertin Laura Galante ist sich sicher, dass die russische Regierung hinter Cyberattacken auf die USA und Deutschland stecken.

Kurz vor der Bundestagswahl fragt Die Story: Wie ungestört verläuft die Wahl im September? Welche Rolle spielen Fake News und von außen gesteuerte Propaganda? Die Dokumentation zeigt, mit welcher Methode vor allem über soziale Netzwerke Stimmung gemacht wird und untersucht, wie gut Parlament und Abgeordnete vor Hackerangriffen geschützt sind. "Infokrieg im Netz": Die Story auf Spurensuche in Washington, Berlin und Moskau.

Autoren: Diana Löbl und Peter Onneken
Redaktion: Nicole Ripperda (WDR) und Joachim Angerer (WDR)

Stand: 09.08.2017, 12:16

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2 Kommentare

  • Uli Herrmann 02.01.2018, 13:30 Uhr

    Die für uns alle entscheidende Einflussnahme geschieht doch über die Mainstream-Medien. Das wurde nie so deutlich wie im Falle der US-Wahlen: Anstatt sich mit den Inhalten gewisser E-Mails zu beschäftigen, wurde über Wochen nur wilde Verschwörungstheorien über deren Herkunft durch sämtliche Kanäle und den Blätterwald gezogen. Inzwischen weiss man dass sie nicht von den Russen sonder aus dem eigenen Lager kamen. Jedes falsche Wort von Herr Trump dagegen war ein Skandal. Hier sollte eine Präsidentin ERNANNT werden. Eine Faire Berichterstattung war das nicht. Anstatt diese Problematik die immer mehr Menschen bewusst wird, aufzuarbeiten sucht man Schuldige im Internet. Hätte Frau Clinton nicht ganz so viel Dreck am Stecken und sich die Medien nicht ganz so sehr auf ihre Seite geschlagen, hätte die USA nun keinen Idio* zum Präsidenten.

  • Volker Metzroth 13.09.2017, 22:32 Uhr

    Klingt mir alles sehr nach: wird dürfen das, siehe 5 Mrd. US-Dollar laut damaliger US-Staatssekrtetärin Nuland für den Regimechange in der Ukraine, aber doch nicht der Putin.