Musterschüler Portugal - Arm trotz Arbeit

Ausverkauf in Portugal

die story 07.12.2015 43:08 Min. Verfügbar bis 07.12.2020 WDR

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Musterschüler Portugal - Arm trotz Arbeit

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Portugal dient gerade in Deutschland als Beleg dafür, dass die von Kanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Schäuble verordnete Euro-Rettungspolitik eben doch funktioniert – trotz des Griechenland-Desasters.

Portugal

Die Geschäftspolitik der deutschen Unternehmen in Portugal wird in Karikaturen als aggressiv und menschenverachtend angesehen. Bloß nicht den Mund auf machen, sagt das Straßenbild in Portugal.

Ein Erfolg Portugals hätte für die „Hilfsstrategie der Eurozone unschätzbare Symbolkraft“, erklärte das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft. Und tatsächlich: Die „Rettung“ Portugals in der Finanzkrise ist eine echte Erfolgsstory! Allerdings nicht für portugiesische Arbeitnehmer, Rentner, Kinder und Jugendliche sondern vor allem für ausländische, auch deutsche Unternehmen und Konzerne.

Portugal

Pedro Figueiredo und Margarida Pinho haben keinen Job mehr gefunden und verdienen ihr Geld jetzt mit alternativen Stadtführungen.

Portugal und seine rechts-konservative Regierungskoalition haben ihre Hausaufgaben gemacht: Das Privatisierungsprogramm der „Troika“ wurde ‚über - erfüllt‘ und die Staatsausgaben radikal gekürzt. Dann hat die Regierung Arbeitsgesetze flexibilisiert, niedrigere Renten und Gehälter beschlossen, Steuern erhöht und eingetrieben. „Portugal ist auf einem guten Weg. Die Maßnahmen tragen Früchte“, heißt es. Tatsächlich hat Portugal im Mai 2014 offiziell den Rettungsschirm verlassen und zahlte im Februar 2015 einen Kredit des IWF vorzeitig zurück.

Seit Monaten hört man solche Loblieder auf das Krisenland Portugal, um es als positiven Gegensatz zu Griechenland aufzubauen. Die Portugiesen hätten sich „willig retten lassen und zahlen nun Hilfen vorzeitig zurück“. Die Bürger ließen das zu, die Proteste hielten sich in Grenzen. Und dann wird noch eins draufgesetzt: Dass die Portugiesen lieber „tilgen als betteln“.

Portugal

Arbeitsniederlegung bei Bosch in Portugal

Doch entsprechen die Loblieder der Realität? Die größten Arbeitgeber in Portugal sind inzwischen deutsche Unternehmen. Wie kommt das? Finden sie in Portugal bessere Bedingungen als in Deutschland und hat das etwas mit der Politik der Troika zu tun? Kritische Beobachter ziehen eher eine negative Bilanz der Wirtschaftsentwicklung und stellen eine unangenehme Frage: Wenn die „Medizin“, die die deutsche Regierung und die Troika den Euro-Krisenländern verabreicht – selbst bei „Musterschüler“ Portugal - verheerende Nebenwirkungen zeigt, sollte man dann nicht die Rezeptur überdenken?

Autor: António Cascais
Redaktion: Barbara Schmitz

Stand: 15.02.2016, 14:09

Kommentare zum Thema

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20 Kommentare

  • 20 uta 20.12.2017, 20:39 Uhr

    klar.. ausländische investoren hier in portugal, die dann günstigst pakistani, nepalesen, vietnamesen, etc anheuern.... und das u.U. mit eu-geldern.

  • 19 Anonym 16.12.2015, 12:11 Uhr

    Der Beitrag reflektiert genau das, woran Portugal krankt: Das Fehlen jeglicher selbstkritischen Betrachtung und die Ableitung und Implementation der logischen Konsequenzen daraus. Es wird gerne nach Schuld im Ausland gesucht, da man nicht gerne die angeblichen opportunistischen Vorteile, die Vetternwirtschaft und Korruption mit sich bringen, aufgeben möchte. Jeglicher Versuch wirtschaftliche Transparenz zu schaffen, von denen es glücklicherweise welche gibt, wird torpediert. Das hat sich wieder bei den vergangenen Wahlen gezeigt. Wenn das Land sich ändern wollen würde, würde das Volk und die Regierung dies tun. Wo ist der Aufschrei das die Verantwortlichen für die Schuldenexplosion nun wieder das Land regieren? Es gibt keinen. Warum António Cascais?

  • 18 CDom 11.12.2015, 20:22 Uhr

    Es ist sicher richtig das nicht nur in Dt verbreitete Portugalbild als Musterschüler der Krise zu hinterfragen. Ob dies in der Doku gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt. Working Poor sind keine portugiesische Erfindung, die Deindustrialisierung hat schon lange vor der Troika begonnen (tatkräftig unterstützt auch durch den jetzt darüber klagenden Präsidenten), der IWF ist seit 1976 schon zum drittenmal in P. Gerade die drei genannten Unternehmen ,(nicht von ungefähr dt ausgewählt) sindEs ist sicher richtig das nicht nur in Dt verbreitete Portugalbild als Musterschüler der Krise zu hinterfragen. Ob dies in der Doku gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt. Working Poor sind keine portugiesische Erfindung, die Deindustrialisierung hat schon lange vor der Troika begonnen (tatkräftig unterstützt auch durch den jetzt darüber klagenden Präsidenten), der IWF ist seit 1976 schon zum drittenmal in P. Gerade die drei genannten Unternehmen ,(nicht von ungefähr dt ausgewählt) sind doc ...

  • 17 CDom 11.12.2015, 20:17 Uhr

    Es ist sicher richtig das nicht nur in Dt verbreitete Portugalbild als Musterschüler der Krise zu hinterfragen. Ob dies in der Doku gelungen ist, steht auf einem anderen Blatt. Working Poor sind keine portugiesische Erfindung, die Deindustrialisierung hat schon lange vor der Troika begonnen (tatkräftig unterstützt auch durch den jetzt darüber klagenden Präsidenten), der IWF ist seit 1976 schon zum drittenmal in P. Gerade die drei genannten Unternehmen ,(nicht von ungefähr dt ausgewählt) sind doch Beispiele für eine auch in Dt übliche (und ebenso verwerfliche) Praxis, reguläre Arbeitsverhältnisse abzuschaffen (Fleischindustrie, Lidl u andere, aber auch Autobauer), Steuererhebung immer stärker auf Produktion (dh Arbeit) u immer weniger auf Kapital zu verlagern. Diese Parallelen aufzuzeigen sind für dt Zuschauer wesentlich aufschlussreicher um die dt. Eurokrisenpolitik zu verstehen u sich anstatt mit deutschen Banken und Finanzministern mit den por. Mittelschichten zu solidarisieren.

  • 16 Paula Santos 11.12.2015, 16:32 Uhr

    Hallo, ich bin Portugiesin und möchte der WDR Redaktion für die Reportage danken! Das gezeichnete Bild ist nicht verzerrt und entspricht der Realität. Natürlich sind die Probleme in Portugal nicht nur von der EU oder von den ausländischen Gro?konzernen verursacht worden. Auf nationaler Ebene gibt es genug Gründe für die wirtschaftlichen Schwierigkeiten und ich habe nicht den Eindruck, dass sich die Gesellschaft der Mitverantwortung entziehen möchte. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass Firmen mit viel Umsatz und Gewinn die prekäre wirtschaftliche Situation ausgenutzt haben, um noch mehr Rendite zu erzielen. Und wenn es sich um ein deutsches Unternehmen handelt, ist es für die Mehrheit der Portugiesen empörend. Deutsche Firmen symbolisieren gute und gerechte Arbeitsbedingungen und ein hervorragendes Management, das nicht frei von Ethik und Moral handelt, wie so viele andere. Die Troika hat in Portugal eine katastrophale Arbeit geleistet: die absolute Verarmung der Menschen.

  • 15 Anton Küste 11.12.2015, 12:59 Uhr

    Der Bericht als solches hätte sich verstärkt der teilweise übertriebenen Troika-Maßnahmen der Mitte-Rechts-Regierung seit 2011 widmen sollen. Portugal ist/war Musterschüler Schäubles; Insider lassen verlauten, Portugal hätte es aber mit den „Hausaufgaben“ etwas übertrieben… Allerdings: Ohne die deutschen Unternehmen hier wäre Portugal wahrscheinlich in Kürze einseitiges Agrar- und Tourismus-Land. Hätte auch seinen Charme… Denn, Portugal ist immer eine Reise wert…

  • 14 Anton Küste 11.12.2015, 12:58 Uhr

    Portugal ist deswegen auch so attraktiv, da in der Produktion 600-700EUR, einem Sachbearbeiter/Angestellten um die 900-1000EUR, Betriebswirten und Ingenieure um die 1300 - 1500EUR bezahlt werden (natürlich Brutto!!!). In Europa liegen nur osteuropäische Staaten unter diesen Werten. Hinzu kommt auch, dass die von der konservativen Regierung (kürzlich abgewählt, warum wohl?) durchgesetzten gesetzlichen und pro-Arbeitgeber Arbeitsbedingungen knallhart ausgenutzt werden. Auch von den deutschen Unternehmen, die nicht besser oder schlechter sind als andere diesbzgl.! Es sollte bekannt sein, dass Multinationale Unternehmen auf sehr umkämpften Märkten der Zukunft unterwegs sind, da geht es neben Qualität insb. um Kosten !

  • 13 Anton Küste 11.12.2015, 12:56 Uhr

    Aber: Vielleicht hilft der Bericht, dass in Deutschland mal ein paar Leute „aufwachen“, unter welchen Bedingungen ihre eigenen im Vergleich hohen Gehälter und ihr hoher Lebensstand (auch die von WDR-Journalisten) überhaupt erst ermöglicht werden. Dadurch nämlich, dass multinationale deutsche Unternehmen profitabel kapitalistisch geführt werden, auch und insbesondere durch die günstigen Produktionsstätten im Ausland. Und wenn morgen Portugal zu teuer wird, wird die Produktion fix nach Bulgarien, Rumänien, Weißrussland oder gleich nach China verlagert, und das Werk in Portugal dicht gemacht! Die Kehrseite der modernen, profitgeilen und weltweiten Marktwirtschaft. Ja klar sind die deutschen Unternehmen hier wegen den billigen Löhnen, aber auch wegen den guten Ingenieuren und Universitäten.

  • 12 Anton Küste 11.12.2015, 12:54 Uhr

    Zum Bsp. im Bericht: Zeig mir mal in Deutschland eine fünfköpfige Familie, wo die Mutter als ungelernte Arbeiterin am Band Alleinverdiener ist und ihre Familie komfortabel durchbringt? Das ist überall grenzwertig. Auch in Deutschland soll es Armut bei Leuten geben, die wenig verdienen und wo Familienmitglieder arbeitslos sind… Was soll dann dieser dumme Spruch beim Billig-Discounter: „…das Essen für 5 Personen in einem europäischen Musterland“. Der werte Journalist sollte mal durch Deutschlands Straßen gehen und Interviews vor Aldi und Co. machen, da sieht die Realität vieler Menschen „in einem europäischen Vorzeige-Superland wie Deutschland“ auch nicht anders aus! Fingerzeig ins Ausland, wo es vor seiner eigenen Haustüre nicht viel anders ausschaut ! Das soll guter, öffentlich-rechtlicher Journalismus sein?!

  • 11 Anton Küste 11.12.2015, 12:52 Uhr

    Ich wohne schon seit vielen Jahren in Portugal und kann dazu was sagen. Das multinationale deutsche Unternehmen, insbesondere der Automobil-Industrie, wie andere internationale Unternehmen, von dem niedrigen Lohnniveau hier profitieren, ist nichts neues und hat überhaupt nichts mit Troika und den wirklich hart greifenden Sparmaßnahmen, die seit Jahren über uns niedergehen, zu tun. Der Beitrag ist natürlich tendenziös und einseitig, ich kann mir nicht vorstellen, dass man ernsthaft den Kontakt mit den betroffenen Unternehmen wie Bosch gesucht hat. Da haben sie natürlich auch mit den „richtigen“ gesprochen. Etwas einseitig das ganze dargestellt. Von Betriebsrat-Mitgliedern zu sprechen ist eh falsch, u.U. mit Ausnahme bei VW Autoeuropa, da es das mitbestimm-berechtigte Konzept eines Betriebsrates in Portugal nicht gibt. Die Arbeitnehmer-Vertretungen sind stark mit den hiesigen Gewerkschaften und der Kommunistischen Partei verbunden.

  • 10 Martin 11.12.2015, 11:26 Uhr

    Isso é precisamente o que eu ter avisado antes da adesão à UE. Pensionistas e de baixa renda terão que sofrer. Na Alemanha, não é muito melhor. Nós absolutamente necessário um salário mínimo europeu e de fato um, a partir do qual se pode viver. Aqueles que trabalham devem ser capazes de viver adequadamente neste sociedade rica. Os povos da Europa deve ser contra o fosso crescente entre ricos e pobres put juntos para defender e pôr fim ao neo-capitalismo por Wolfgang Schäuble. Das ist genau das, wovor ich vor dem EU Beitritt gewarnt habe. Die Rentner und unteren Einkommen werden darunter zu leiden haben. In Deutschland ist es nicht viel besser. Wir brauchen unbedingt einen europäischen Mindestlohn und zwar einen, von dem man auch leben kann. Wer arbeitet sollte in dieser reichen Gesellschaft auch ordentlich leben können. Die Völker Europas müssen sich gemeinsam gegen die immer größere Kluft zwischen arm und reich zur Wehr setzen und dem Neokapitalismus von Herrn Schäuble ein Ende ...

  • 9 Dirk Elias 10.12.2015, 01:52 Uhr

    Ich lebe seit 8 Jahren in Portugal und halte den Beitrag für einseitig und nicht repräsentativ. Das gezeichnete Bild ist verzerrt und wird offensichtlich von der WDR Redaktion in Unkenntnis der Realität reflektionslos übernommen. Die Krise hat vielen massive Einschnitte abverlangt. Dies hat nichts mit der Herkunft der Arbeitgeber o.ä. zu tun. Ähnliche Aussagen konnte man vermutlich überall und auch außerhalb Portugals finden. Die Probleme in Portugal sind nicht von der EU verursacht worden, sondern sind hausgemachte. Justiz, Arbeitsrecht etc weisen auch heute noch massive Defizite auf. Wenn, dann kann man eine zu lange Zeit vor der Entsendung der Troika bemängeln, die ggf Fehler vor den massiven Schäden für die Bevölkerung hätte anmahnen können. Wird z.b. in dem Beitrag erwähnt, dass Arbeitnehmer im ersten Jahr 22 Tage zusätzlichen Urlaub erhalten? Oder Arbeitnehmer auch nach dem normalen Ende eines Zeit Arbeitsvertrags Anspruch auf Abfindungen haben? Der Beitrag ist tendenziös.

  • 8 Laguna 09.12.2015, 16:23 Uhr

    Traurig. Hätten wir Bürger hier wirklich was zu melden, dann wäre sowas nicht möglich. Stoß doch endlich einer den Schäubele vom Thron!

  • 7 Rainer Remmert 08.12.2015, 12:16 Uhr

    Hallo Ich habe 10 Jahre in Portugal gelebt Es ist eine Schande was Merkel und Co, in Europa anrichten. Portugal hatte schon Billiglöhne Diese wurden s. Bsp. Lidl nochmals gedrückt. Ich werde Lidl nie mehr betreten Gruss an alle Portugiesen bleibt noch etwas stolz - denkt an Salazar kein Portugiese soll Hungern

  • 6 Axel Wiczorke 08.12.2015, 11:04 Uhr

    Wenigstens englische Untertitel wären klasse! Oder auch eine Version ohne Voice-over. Dann könnte man diesen wichtigen Beitrag auch hier in Portugal weiter verbreiten!!

  • 5 Zimmermann 08.12.2015, 10:52 Uhr

    Es war nicht anders zu erwarten das dort wo die Troika wütet für die Menschen nichts mehr über bleibt. Das dürfte doch inzwischen jeder Wissen die EU ist für Firmen und Großkonzerne da, Menschen und deren Recht auf ein anständiges und normales Leben ist dabei nicht vorgesehen. Ebensowenig ist es kein Zufall das ausgerechnet deutsche Unternehmen dabei an erster Stelle mitspielen. Es sollte sich auch herumgesprochen haben das deutsche Unternehmen völlig frei von Ethik und Moral agieren solange die Rendite stimmt. Ich möchte nicht dabei sein wenn das Volk den Artikel des Grundgesetzes in Anspruch nimmt, der da heißt: Alle macht geht vom Volke aus, und das Volk die korrupten und willfährigen Politiker und auch die entsprechenden Unternehem zum Teufel jagt. Wo sie übrigens hingehören. Als Verbraucher bleibt nur die Lösung Konzerne wie Lidl und Konsorten zu meiden wie die Pest die sie sind und dies einer weiten Öffentlichkeit kundzutun. Freundliche Grüsse

  • 4 jwb@muenster.de 08.12.2015, 08:20 Uhr

    Wir haben gestern den WDR-Bericht über Portugal gesehen. 505 € Mindestlohn konnte ich nicht glauben. Stimmt aber! Nach Angaben der Hans Böckler Stiftung liegt der aktuelle Mindestlohn bei 3,04 Euro in der Stunde, und bei 166 Stunden im Monat ergibt dies einen Bruttolohn von 504,64 Euro im Monat. Die deutschen Unternehmen Lidl und Bosch zahlen gemäß WDR-Bericht ihren Beschäftigten im wesentlichen diesen Mindestlohn. Fazit: "Arm durch Arbeit". Ich schäme mich für die Lohnpolitik dieser beiden deutschen Firmen in Portugal. Wer sich für die Hindergründe dieses extrem niedrigen Mindestlohnes und die verantwortlichen Akteure der Troika interessiert, der sollte das Buch "Der Stille Putsch" von Jürgen Roth aus dem Jahr 2014 lesen. Zu einem fairen Europa gehören faire Mindestlöhne. Und das sollten mindestens 7 Euro in Portugal sein. Münster/NRW J. Wüstefeld-Beermann

  • 3 ww 08.12.2015, 08:14 Uhr

    Wirklich keine Überraschungen, Deutschland ist ebenfalls auf dem Besten Weg! Aber die zunehmend Gestrigen, siehe Frankreich, werden es sicher Richten. Wo bleibt endlich die Europ.Revolution !!

  • 2 udowerner.gruene@online.de 07.12.2015, 23:34 Uhr

    Ich kenne Portugal recht gut und habe Freunde dort. Mein Lebenspartner ist Portugiese und ich bin deshalb oft in Portugal und habe auch vieles über die Krise gehört. Auch wenn ich es eigentlich weiß, was in Portugal los ist, braucht es Leute, wie Sie, die den Deutschen vor Augen führen, dass Sie von ihrer Regierung belogen werden. Natürlich darf nicht verschwiegen werden: Auch die Politik in Portugal ist katastrophal. Ein wahrlich gute Sendung, für die ich mich bedanke. Dieses Europa, ist nicht das Europa, das ich mir wünsche.

  • 1 weissammer@gmx.de 07.12.2015, 11:14 Uhr

    Na ja, jetzt hören sie aber auf! Soll sich diese glorreiche globale neoliberale Wirtschaftspolitik etwa auch noch um Arbeitnehmer, Rentner, Kinder und Jugendliche kümmern? Kollateralschäden sind das doch, sonst nichts. Ein Hoch der Gewinnmaximierung und Deutschland spielt eine verheerende Rolle in diesem Konzert.