Kreative Küche mit alten Gemüsesorten – unschlagbar im Genuss

Kreative Küche mit alten Gemüsesorten – unschlagbar im Genuss Viel für wenig – Clever kochen mit Björn Freitag 07.09.2020 44:10 Min. UT Verfügbar bis 07.09.2021 WDR

Viel für wenig – clever kochen mit Björn Freitag

Kreative Küche mit alten Gemüsesorten – unschlagbar im Genuss

Zu viel Essen im Topf, zu wenig Abwechslung auf dem Teller: Familie Schmieding aus Oerlinghausen legt zwar großen Wert auf die Qualität ihrer Lebensmittel, dennoch landen die Überreste nicht selten auf dem Kompost.

Spitzenkoch Björn Freitag will der Familie nun dabei helfen, ihr Gefühl für die richtige Portionierung zu schärfen und der Phantasie bei der Lebensmittelverwertung freien Lauf zu lassen.

Nicht zu viel, nicht zu wenig – Tipps und Tricks zum Abschätzen von Mengen

Beim Kochen fällt es vielen schwer, die richtige Portionsgrößen für eine Mahlzeit abzuschätzen. Besonders bei Lebensmitteln, die sich bei der Zubereitung im Volumen verändern, zum Beispiel Nudeln, bleiben am Schluss oft Reste. Im schlimmsten Fall landen die dann im Müll. Dabei gibt es für die Bemessung richtiger Portionsgröße einige einfache und hilfreiche Tipps.

Als natürliche Maßeinheit empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die eigene Hand. Diese ist individuell und berücksichtigt den jeweiligen Bedarf eines Menschen je nach Alter und Geschlecht. Eine Hand voll – in Ausnahmen auch zwei – entspricht demnach einer Portion. Als einfache Alternativen eignen sich Tassen oder Müsli-Schüsseln. Schrittweise kann man sich so an den persönlichen Bedarf herantasten.

Vor allem Beilagen wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis sollten vorher abgemessen werden, da ihre sättigende Wirkung häufig unterschätzt wird und sie somit oft übrigbleiben. Generell gilt:

  • „Faustregel“ Kartoffel: Als Beilage sollte die Menge pro Person etwa so groß wie die eigene Faust sein, das entspricht ca. 200 Gramm. Als Hauptspeise kann die doppelte Menge gewählt werden.
  • Nudeln quellen während des Kochens bis auf die doppelte Größe ihres Rohzustands auf. Als Beilage reichen daher 50 Gramm rohe Nudeln pro Person. Als Hauptspeise dürfen es doppelt so viel sein.
  • Für Spaghetti gibt es einen besonderen Trick: Das Loch in einem Koch- oder Spaghetti-Löffel ist die Maßeinheit für eine Portion. Die rohen Spaghetti als Bündel durchstecken und so abmessen. Alternativ kann man sich am Durchmesser einer 1-Euro-Münze orientieren. Dieser entspricht ebenfalls einer guten Portion.
  • Auch Reis nimmt während des Kochens sehr viel Wasser auf. Eine halbe Tasse im ungekochten Zustand reicht daher häufig als sättigende Beilage.

Gemüse hingegen schrumpft beim Kochen meistens etwas zusammen. Für gekochtes Gemüse also etwas mehr verwenden als für Rohkost. Auch hier eignet sich die eigene Handfläche als Maßeinheit in der Regel gut, um den persönlichen Bedarf abzuschätzen.

Stand: 06.09.2020, 17:00

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