Maximal Müll sparen mit minimalem Budget – günstige Studentenküche mit Björn Freitag

Viel für wenig – Clever kochen mit Björn Freitag, Folge 2 Viel für wenig – Clever kochen mit Björn Freitag 02.09.2019 44:14 Min. UT Verfügbar bis 02.09.2020 WDR

Viel für wenig – Clever kochen mit Björn Freitag, Folge 2

Maximal Müll sparen mit minimalem Budget – günstige Studentenküche mit Björn Freitag

Profikoch Björn Freitag ist heute zu Besuch in einer WG in Köln. Die Studentinnen Alina (19), Annika (19) und Lea (20) leben erst seit einem halben Jahr in der Domstadt. Party und studieren? Für die drei kein Problem! In der Küche sieht die Sache jedoch etwas anders aus. Häufig landen die gleichen Studentenklassiker wie Nudeln mit Soße auf dem Teller.

Die drei Studentinnen Lea, Alina und Annika haben gerade erst das gemütliche Elternnest verlassen. Einkaufen und kochen? Dafür war bisher Mama zuständig. Jetzt, da das Trio selbst einkauft, fällt auf: Fast alle Lebensmittel sind in Plastik verpackt. Björn Freitag soll helfen, den Dreien einen Weg aus dem Plastikdschungel und hin zu mehr Nachhaltigkeit zu bahnen. Dafür holt sich der Spitzenkoch die Zero-Waste Expertin Shia Su mit ins Boot. Sie zeigt, mit welchen Maßnahmen der ökologische Fußabdruck kleiner wird.

Generell gilt: Vorbereitung ist das A und O.

  • Immer einen Stoffbeutel mitnehmen, um Spontaneinkäufe plastikfrei meistern zu können.
  • Ein Mehrwegbehältnis für den Kaffee zum Mitnehmen braucht nicht viel Platz und spart den umweltunfreundlichen To-Go Becher.
  • Für den kleinen Hunger zwischendurch: Snacks von Zuhause mitnehmen, um Impulskäufen vorzubeugen.

Plastikfrei einkaufen im Supermarkt? So gelingt es:

  • Lose statt verpackt: Für den Transport von frischen Lebensmitteln eignen sich Baumwoll- oder andere wiederverwendbare Tragetaschen. Diese sind meist auch direkt vor Ort im Supermarkt erhältlich.
  • Glas statt Plastik: Flaschen mit Schraubdeckeln und Schraubgläser können immer wieder verwendet werden, ob Zuhause als Vorratsbehältnisse oder zum Einkaufen unverpackter Ware.
  • Mitgebrachte Behälter für die Frischetheke: Immer mehr Supermärkte akzeptieren an der Frischetheke mitgebrachte Dosen, in die Fleisch, Wurst und Käse abgefüllt werden können. Eine Lösung für den hygienischen Austausch sind Tabletts, auf die man die mitgebrachte Dose stellt. So wird verhindert, dass der Behälter die Thekenoberfläche im Hygienebereich berührt. Andere Märkte reichen die Ware einfach unverpackt über die Theke, wo der Kunde sie selbst einpacken kann. Einfach beim Personal nachfragen. Eindeutige rechtliche Maßnahmen hierzu existieren bisher noch nicht.

Zu gut für die Tonne:

  • Obst und Gemüse von der Wurzel bis zu den Blättern verwenden! Vorausgesetzt sie sind nicht pestizidbelastet – also am besten Ware aus biologischem Anbau wählen. Ein gutes Beispiel: Björns Pesto mit Karottengrün.
  • Vorsicht ist geboten bei: Rhabarberblättern, Tomatenstrünken sowie bei Kirsch-, Apfel- oder Aprikosenkernen. Sie enthalten giftige und schädliche Substanzen und sollten daher nicht mitgegessen werden.

Stand: 02.09.2019, 21:00

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