Küchenkräuter: frisch, getrocknet oder tiefgekühlt – welche sind gut?

Küchenkräuter: frisch, getrocknet oder tiefgekühlt – welche sind gut? Der Vorkoster 16.05.2020 44:15 Min. UT Verfügbar bis 16.05.2021 WDR

Der Vorkoster

Küchenkräuter: frisch, getrocknet oder tiefgekühlt – welche sind gut?

Woher die Kräutertöpfchen im Supermarkt kommen und wie sie angebaut werden, kann sich der Vorkoster direkt beim Hersteller im XXL-Gewächshaus ansehen.

So halten Ihre Kräuter im Topf länger:

Saftig grün, frisch duftend … und schon verwelkt. Jeder kennt es, das Basilikumtöpfchen aus dem Supermarkt. Langfristig ist die mediterrane Pflanze nicht dafür gemacht, in einem kleinen Topf auf dem Fensterbrett zu überleben. Mit wenigen Tipps lässt sich Ertrag und Lebensdauer des Küchenkrauts dennoch verlängern

  • Nicht von oben gießen: Fühlt sich die Erde trocken an, sollte die Pflanze am besten in eine Schüssel mit Wasser gestellt werden, bis sich die Erde mit Flüssigkeit vollgesogen hat. Anschließend herausnehmen und ans Fenster stellen.
  • Richtig ernten: Basilikum gibt mediterranen Gerichten eine frische Note. Werden Blätter der Pflanze abgezupft, wachsen neue nach. Am besten große Blätter von oben abreißen oder ganze Stängel mit einem scharfen Messer herausschneiden. Nur kleine Blätter zu ernten, lohnt sich dagegen nicht.
  • Pflanze teilen: Die Töpfe, die man im Supermarkt kaufen kann, sind oft sehr eng bepflanzt. Es kann sich lohnen, die Pflanze in zwei oder mehr Pflanzen zu teilen, damit sich jede in ihrem eigenen Topf ausbreiten kann.

Schnittkräuter richtig lagern

Schnittkräuter – vor allem Petersilie – gibt es im Supermarkt oft unverpackt im Bund oder in einer Plastikverpackung eingeschweißt. Beide Varianten bewahrt man am besten im Kühlschrank auf. In der noch verschlossenen Originalverpackung halten sich Schnittkräuter gut. Ist die Verpackung aber einmal angebrochen oder hat man die Kräuter unverpackt im Bund gekauft, gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • In einer verschließbaren Plastik- oder Glasdose sind Kräuter vor dem Zerdrücken geschützt. Ohne zusätzliche Flüssigkeit werden sie aber nach einigen Tagen trocken.
  • Alternativ kann man einen Kräuterbund in ein feuchtes Küchentuch wickeln und in einem Gefrierbeutel oder einer Dose aufbewahren. Sie bleiben dadurch länger frisch, können aber auch aufweichen und bei langer Lagerung faulen.
  • Eine dritte Variante ist die aufrechte Lagerung in einem Wasserglas. Die Kräuter ziehen sich die Flüssigkeit selbst und die Blätter sind dabei nicht ständiger Feuchtigkeit ausgesetzt.

Grundsätzlich gilt: Frische Kräuter sollten möglichst frisch verbraucht werden. Dann sind sie besonders aromatisch.

Stand: 15.05.2020, 12:00

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