Wildes Costa Rica

Wildes Costa Rica

Ein Kapuziner Affe sichtz auf einem dicken Ast und stößt einen Warnruf aus.

Costa Rica steckt voller Rätsel und Geheimnisse. In der ungezähmten Natur hat sich seit Jahrmillionen eine artenreiche Tierwelt mit bemerkenswerten Überlebensstrategien entwickelt. Weite Teile des lateinamerikanischen Landes sind bis heute von dichtem tropischen Regenwald bedeckt - ein Paradies für exotische Tiere, wie Elefantenkäfer, Dreifingerfaultier, Ozelot oder Manakin. Der Weißschulterkapuziner ist ein ganz besonders intelligenter und anpassungsfähiger Bewohner des Regenwaldes. Der Primat lebt in großen Gruppen und pflegt ein eigenartiges Ritual. Als einzige Affenart schiebt er seinen Artgenossen einen Finger in den Augenwinkel. Wozu das dient, dazu gibt es nur Vermutungen.

Die Körper einer gescheckten und einer gelben Schlange, Grubenottern, liegen übereinander auf einem Ast

Grubenottern mit unterschiedlicher Färbung: Selbst Schlangen aus demselben Gelege können völlig andere Farben und Zeichnungen haben.

Gefahren lauern überall in den Gebirgen, Flüssen und Regenwäldern Costa Ricas. Grubenottern gehören mit zu den schönsten Geschöpfen dieses Naturparadieses und gleichzeitig zu den gefährlichsten. Doch das größte Raubtier des Dschungels ist der Puma. Keiner ist vor ihm sicher, denn er ist ein schneller Läufer, geschickter Kletterer und guter Schwimmer. Während die Raubkatze ein Einzelgänger ist, schwören die Langschwanzpipras auf Teamwork. Beim Balztanz sind die Männchen dieser ungewöhnlichen Vögel keine Konkurrenten. Zwei Freier werben gemeinsam harmonisch mit einem exotischem Pas de Deux um ein Weibchen. Doch das sind nicht die einzigen spannenden Geheimnisse im Tierreich Costa Ricas. Denn das Naturjuwel zwischen den Kontinenten ist voller Geschöpfe, die überraschen, verblüffen und erstaunen. Kommen Sie mit zu einer exotischen und unvergesslichen Reise ins Wilde Costa Rica.

Ein Film von Ian Marsh

Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 06.04.2021, 09:04