Wild und lustig – Die Clowns im Tierreich

Ein Braunbär liegt auf dem Rücken auf einem vereisten See.

Wild und lustig – Die Clowns im Tierreich

Tierfilmer verbringen Wochen und Monate im Tarnzelt, um einzigartige Szenen in freier Wildbahn einzufangen. Dabei beobachten sie manchmal mehr als nur Fressen und Gefressen werden, die Paarung oder Nest- und Höhlenbau. Mit Glück halten sie tierische Eigenarten fest, die wir oft nur unserer Spezies zuschreiben. Aber auch Tiere sind strategisch, ausgefuchst, tollpatschig und oft unfreiwillig komisch. Vom Speeddating bis zur dreisten Klauerei ist in der Natur alles dabei.

Ein Elefantenrüssel steckt in einer Kloschüssel, aus der der Elefant trinkt.

Klotrinker: Während der Trockenzeit sind Elefanten nicht wählerisch.

Lachen und stauen Sie über Elefanten, die in einer afrikanischen Lodge die Handhabung des stillen Örtchens etwas anders interpretieren. Oder über zwei junge Bären, die nach Anfangsschwierigkeiten das „Eislaufen“ perfektionieren. Ein Storch lernt, dass noch kein Meister vom Himmel gefallen ist und der Nestbau mit sperrigen Naturmaterialien gelernt sein will. Aromatische Kräuter im Hohen Kaukasus lassen Gämsen das Tanzbein wild schwingen, als hätten die Extremkletterer Ecstasy eingeworfen, Brückenechsen auf den Galapagos-Inseln lassen sich von akrobatischen „Schädlingsbekämpfern“ von lästigen Fliegen befreien und das „etwas andere Tierquiz“ stellt immer wieder Fragen, auf die es garantiert überraschende Antworten gibt. Wer hätte gedacht, dass es unter den Landkrabben Golfliebhaber gibt? „Wild und lustig - die Clowns im Tierreich“ zeigt, was Wildtiere so alles draufhaben - von purem Slapstick bis hin zu herzerfrischendem Spiel und Spaß ist alles dabei.

Ein Film von Andrea Pfuhl

Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 01.10.2020, 07:04