Tierfilmer hautnah – Die emotionalsten Momente

Tierfilmer hautnah – Die emotionalsten Momente

Ein wildes Gorillaweibchen streichelt einen Wildhüter, der vor ihr liegt.

Tierfilmer nehmen große Strapazen auf sich, um unsere Sehnsucht nach ursprünglicher, wilder Natur zu stillen. Sie durchstreifen feucht-schwüle Dschungel, trockene Wüsten, eisige Schneelandschaften oder erklimmen steile Berge. Und immer ist die Hoffnung mit dabei, den perfekten Moment mit dem Wildtier zu erwischen. Manchmal geht ihr Plan nicht auf und ein andermal werden sie mit wundervollen Erlebnissen belohnt. Aufeinandertreffen, mit denen sie nie gerechnet hätten, die ihnen das Blut in den Adern gefrieren lassen oder sie zu Tränen rühren.

Der Tierfilmer Thomas Behrend taucht zu einem Pottwal hinab und kommt ihm sehr nahe.

Objekte der Begierde: Um außergewöhnliche Aufnahmen zu bekommen, gehen Tierfilmer oft auf Tuchfühlung mit Wildtieren.

Für Thomas Behrend war es wie ein Sechser im Lotto, als er mit einer Gruppe Pottwale tauchte und dabei ein Weibchen ihr Junges zur Welt brachte. Die wohl aufregendsten Tage ihres Lebens erlebt Ulla Lohmann bei einem gigantischen Vulkanausbrauch auf Papua Neuguinea. Ebenso gefährlich war für Zoltán Török eine äußerst nahe Begegnung mit einem Alligatorenweibchen in den Everglades. Und als Thoralf Grospitz und Jens Westphalen in Australien überraschend auf einen Millionenschwarm Wellensittiche treffen, war es für sie ein Glücksmoment, den die beiden nie vergessen werden. Bei den Dreharbeiten im fernen Russland, den Tropenwäldern Afrikas, den Bergen des Himalaya oder aber auch direkt vor unserer Haustür stoßen die Filmcrews auf Spannendes, Bewegendes und natürlich auch Skurriles. Heften Sie sich mit uns an die Fersen der Filmemacher und erleben auch Sie anderthalb Stunden lang die emotionalsten Momente dieser modernen Abenteurer.

Ein Film von Britta Kiesewetter und Jörn Röver

Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 23.11.2020, 11:04