NRW - Land der Talsperren

Luftaufnahme der Staumauer der Aggertalsperre.

NRW - Land der Talsperren

Nordrhein-Westfalens Talsperren dienen dem bevölkerungsreichsten Bundesland als Trinkwasserreservoire und bieten den hier heimischen Menschen zahlreiche Erholungs- und Freizeitmöglichkeiten.

Großaufnahme einer Nutria im Bach.

Nutria: Sie wird auch Biberratte genannt und kommt ursprünglich aus Südamerika.

Viele der künstlichen Seen haben aber auch im Laufe der Zeit selten gewordene Wildtiere und -pflanzen an ihre Ufer gelockt. Und so sind im stark zersiedelten NRW einmalige Naturinseln entstanden.

Kaleidoskop der Natur

Zu verdanken ist das den Brachflächen, Feuchtgebieten, Nadel- und Laubwälder, die sich wie Flickenteppiche um die Talsperren reihen.

Portraitaufnahme vom Kopf eines Rotmilans.

Rotmilan: Auf Feldern jagt er Mäuse und an Gewässern verwandelt er sich zu einem geschickten Fischjäger.

Hier finden viele Wasservögel und Räuber der Lüfte, die für sie so wichtigen Brut-, Rückzugs- und Jagdgebiete. Und Wildschweine den geliebten Schlamm, den ihnen die Stauseen mit ihren wechselnden Wasserständen liefern.

Natur pur

Durch die Talsperren haben wilde Narzissen und andere seltene Wildpflanzen, aber auch viele verschwundene Tierarten, wie Rotwild, Uhu, Mäusebussard, Biber, Wildkatze, Luchs und Schwarzstorch zurück nach NRW gefunden.

Eine Nahaufnahme von einem kapitalen Hirschen, der am Waldrand steht und röhrt.

Rothirsch: Wen die Blätter im Herbst anfangen sich zu verfärben, ist die Brunft in vollem Gange.

Dem Land im Westen ist eine Symbiose aus Freizeit, Wasserwirtschaft und Naturschutz rund um die künstlichen Seen gelungen - und somit gehören die gestauten Gewässer mit zum wertvollsten Naturgut, was Nordrhein-Westfalen zu bieten hat.

Ein Film von Rolf J. Möltgen

Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 24.04.2019, 16:04