Amerikas Naturwunder - Der Grand Canyon

Amerikas Naturwunder - Der Grand Canyon

Die meisten der fünf Millionen Besucher, die Jahr für Jahr zum Grand Canyon kommen, genießen die spektakuläre Aussicht vom Südrand der Mega-Schlucht, die hier über 2.100 Meter tief ist. Gleich nebenan bilden die flachen Hochplateaus des Grand Canyon ein Mosaik aus Wäldern, Steppen und Wiesen.

Der Chukawalla, eine Leguanart, läuft über den roten Felsen des Grand Canyons.

Chukawalla: Er gehört zu den Leguanen und kommt nur im Südwesten der USA und im Norden Mexicos vor.

Hier auf dem Dach des Grand Canyon kreuzen sich die Wege von Bisons, Maultierhirschen, Gabelböcken, Präriehunden und Wapitis. Etwas tiefer in den kargen Steilhängen der Mega-Schlucht legen Eichelspechte ihre Vorräte an, Wüsten-Dickhornschafe erreichen mit kühner Kletterkunst jede Ecke der Felswände und liefern sich sogar an den unglaublichsten Stellen spektakuläre Brunftkämpfe. Während der kalifornischen Kondor, einer der seltensten Vögel der Welt, den Canyon aus der Luft majestätisch umkreist. In den trockensten Zonen der Schlucht sind kleine Drachen, Chukawallas, unterwegs und der Schluchtenbaumfrosches ist kaum ausfindig zu machen zwischen rotbraunen Felsen - Tarnung in Perfektion. Der Blick von oben auf den Grand Canyon ist atemberaubend, doch ein zweiter Blick auf seine Tierwelt ist genauso spektakulär.

Ein Film von Yann Sochaczewski und Henry M. Mix

Redaktion: Klaus Kunde-Neimöth

Stand: 01.12.2019, 08:04