Mutter erstickt: Sohn schweigt vor Gericht in Duisburg

Mutter erstickt: Sohn schweigt vor Gericht in Duisburg

  • Grund: Geldprobleme
  • Anklage wegen Mordes
  • Angeklagter schweigt zu Prozessbeginn

Am Duisburger Landgericht wird seit Mittwoch (22.05.2019) der Prozess um den gewaltsamen Tod einer 74-jährigen Frau verhandelt. Angeklagt ist der Sohn, der seine Mutter ermordet haben soll. Zum Prozessauftakt schwieg der Angeklagte, kündigte aber an, sich im weiteren Verlauf des Prozesses zu den Vorwürfen äußern zu wollen.

Verdächtiger soll Mutter wegen Schulden ermordet haben

Der 48-Jährige soll seine Mutter Anfang Januar 2019 in deren Duisburger Wohnung ermordet haben, teilt das Landgericht Duisburg mit. Laut Staatsanwaltschaft überzog er ein Kissen mit einem Müllsack, das er seiner schlafenden Mutter so lange aufs Gesicht drückte, bis sie starb.

Hintergrund sollen Geldprobleme gewesen sein. Nach der Tat soll der 48-Jährige 250 Euro vom Konto seiner Mutter abgehoben haben. Die Leiche seiner Mutter war erst rund eine Woche später gefunden worden. Der Sohn wird wegen Mordes angeklagt.

Stand: 22.05.2019, 16:35