Könnte man nicht die Doppelmoderation bei der "Aktuellen Stunde" einsparen?

Aktuelle Stunde

Könnte man nicht die Doppelmoderation bei der "Aktuellen Stunde" einsparen?

Gerade die Doppelmoderation in einigen Sendungen wird von der Mehrheit der Zuschauerinnen und Zuschauer sehr geschätzt. Die Doppelmoderation ist seit 1983 ein Markenzeichen der "Aktuellen Stunde" (AKS). Die Präsentation der Sendung durch ein Paar ist unterhaltsamer und lebendiger.

In der Regel wird die "Aktuelle Stunde" ihrem Namen auch deshalb gerecht, weil mehr als drei Viertel des Programms tatsächlich aktuell und vom Tage ist, das heißt, am Tag selbst produziert wurde. Die meisten Filme, die Sie ab 18.50 Uhr in der "Aktuellen Stunde" sehen, sind erst zwischen 18 Uhr und 18.50 Uhr fertig gestellt worden. Der Zeitdruck ist so hoch, dass die Sendung weniger leistungsfähig wäre, wenn nur ein Moderator die gesamten 40 Minuten vorbereiten müsste. Hinzu kommt: Ein einzelner Moderator müsste angesichts von Länge, Aktualität und Kleinteiligkeit der Sendung von einem Moderations-Redakteur unterstützt werden, was wiederum die Einsparung zunichtemachen würde.

Unsere Moderatorinnen und Moderatoren sind keine Ansager, sondern gestandene Journalisten. Sie verfassen ihre Texte alle selbst und wirken bei der inhaltlichen Erarbeitung der Themen entscheidend mit. Die Moderatoren der Aktuellen Stunde sind übrigens zusätzlich in Bereitschaft für WDR extra. Der zeitliche Anteil, den zwei Moderatoren an der Gesamtsendung haben, ist höher als bei einer Einzelmoderation. Das heißt: Wenn wir nur einen Moderator hätten, würde der Moderationsanteil sinken und damit der Filmanteil steigen - was entsprechend Kosten verursachen würde.

Apropos: Es gibt zwar Stilberater, die den Moderatoren beim Einkauf helfen, passende Bekleidung zu finden. Die Kosten für ihre Kleidung tragen die Moderatoren aber selbst.