Warum macht der WDR kein Programm für jüngere Zuschauer?

Verjüngung

Warum macht der WDR kein Programm für jüngere Zuschauer?

Die jungen Menschen in der Altersgruppe unter 30 sehen zwar insgesamt immer weniger fern, aber nach wie vor erreicht kein Medium auf den Punkt so viele junge Zuschauer wie das klassische Fernsehen (z. B. zur WM, Bundesliga, Tagesschau, Tatort, auch Karnevalssendungen). Wir müssen die Inhalte aber auch dort zeigen, wo Jüngere sie finden. Es nützt nichts, Programm für jüngere Zuschauer auf einem Sender anzubieten, den sie gar nicht mehr einschalten.

Gute Erfahrungen haben wir auch mit neuen Verbreitungswegen und Kontakten über soziale Netzwerke wie Facebook oder YouTube gemacht. Diese bauen wir weiter aus, soweit es uns der Gesetzgeber erlaubt.

Zurzeit haben wir drei "junge Projekte" in Produktion: "Deine Arbeit, Dein Leben" (1.5.; interaktiv, multimedial, mit Doku, Hörspiel und Webspecial), "Digital Diaries" (ab Mai/Juni 2015; Doku-/Videotagebuch-Reihe, in der User/Protagonisten ihre Geschichten hinter ihren YouTube-Videos und Bildern im Netz erzählen) und das Crossmedia-Projekt "Supernerds – Digitale Dissidenten" (Live-Event 29.5.; interaktives Gaming- und Fernsehevent mit Doku und Theater; Kooperation mit Schauspiel Köln).

Zusätzlich haben wir das neue Webformat WDR #3sechzich entwickelt. Hier werden die News von jungen, netzaffinen Leute präsentiert, die nah an der Zielgruppe sind.