"Das wird man doch wohl noch sagen dürfen"

Menschen auf einer Bühne und auf Stühlen davor

"Das wird man doch wohl noch sagen dürfen"

Von Kristin Trüb

  • Diskussion unter anderem über die Flüchtlinge, Abtreibung, das Schulsystem
  • Mehr als 150 Teilnehmer
  • Teilnehmer bestimmen die Themen selbst

"Darf man mit Nazis reden – ja oder nein?" Mit dieser Frage ging Luca Ströhmann in die Podiumsdiskussion im Reinoldinum. Luca gehört zur Fridays-for Future-Bewegung und organisiert die Demos in Iserlohn. Weil er sich die Frage oft im Alltag stellt und sie sich selbst nicht beantworten kann, hat er sie mit ins Unerhört-Barcamp gebracht.

Genauso funktioniert ein Barcamp. Jeder Besucher hat die Möglichkeit, eigene Themen vorzuschlagen und so die Diskussion mitzugestalten und mit Inhalten zu füllen. Um das Eis zu brechen und jedem das Gefühl zu geben, als Diskussionsteilnehmer wahrgenommen zu werden, stellten sich die mehr als 150 Teilnehmer zu Beginn der Veranstaltung persönlich vor.

Diskussionen in kleinen Gruppen

Anschließend wurde über die Themenvorschläge gesprochen und abgestimmt. Luca Strömanns Frage zu den Nazis stieß dabei auf viel Zuspruch. Etwa 50 Teilnehmer wollten sich darüber austauschen.

Insgesamt war das Themenspektrum weit gefächert. In kleinen Gruppen wurde unter anderem über Flüchtlinge, das Schulsystem, Abtreibung oder die Medien diskutiert. Luca Ströhmann hat sich über den Meinungsaustausch gefreut. Allerdings war seine Diskussionsgruppe sehr homogen und ein richtiges Streitgespräch fand nich statt - Luca hätte gerne kontrovers diskutiert.

Stand: 20.06.2019, 20:08

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