"Nacht der Lichter" in Münster

"Nacht der Lichter" in Münster

Von Petra Brönstrup

Die Messehalle in Münster verwandelte sich am zweiten Abend des Katholikentags in ein Lichtermeer. Fast 4.000 Kerzen brannten. Anlass war die "Nacht der Lichter", ein Gottesdienst wie bei der berühmten Ordensgemeinschaft im französischen Taizé.

Zwei Frauen mit Pullis mit der Aufschrift Friedensmensch

Viele der fast 4.000 Besucher wussten, was sie in der "Nacht der Lichter" erwartet. Sie hatten schon oft die ökumenische Brüdergemeinschaft inTaizé besucht, sie kannten deren Rituale.

Viele der fast 4.000 Besucher wussten, was sie in der "Nacht der Lichter" erwartet. Sie hatten schon oft die ökumenische Brüdergemeinschaft inTaizé besucht, sie kannten deren Rituale.

In der Messehalle in Münster traten zunächst Kinder auf die Bühne und entzündeten ihre Kerzen.

Dann gaben sie die Flamme weiter, an die Besucher in der ersten Reihe. Die wiederum entzündeten mit ihrer Kerze die Kerzen ihrer Nachbarn.

Binnen weniger Minuten hatte sich die Messehalle in ein Lichtermeer verwandelt.

Im Mittelpunkt standen Gebete aus Taizé, mal gesprochen, mal gesungen, zwischendurch minutenlanges Schweigen. Es herrschte eine fast mystische Stimmung.

Diese besondere Art von Gottesdienst begeistert vor allem junge Leute. Aber auch ältere Katholikentagsbesucher nutzten in Münster die Gelegenheit, an einer "Nacht der Lichter" teilzunehmen. Sie ist inzwischen fester Bestandteil von Katholikentagen.

Die Bühne in der Messehalle war feierlich geschmückt: die Kreuzikone von Taizé.

Draußen vor der Messehalle konnten Katholikentagsbesucher die "Nacht der Lichter" auf einer Videoleinwand mitverfolgen.

Nach gut einer Stunde erloschen die Lichter. Die Veranstalter hatten mit Sand gefüllte Zink-Wannen an den Ausgängen aufgestellt, zum Löschen der brennenden Kerzen.

Stand: 10.05.2018, 23:32 Uhr