Anti-AfD-Demo in Münster

Anti-AfD-Demo in Münster

Rund 1.000 Menschen haben am Samstag in Münster gegen die AfD demonstriert. Sie zogen von der Innenstadt zur Halle Münsterland. Hier kam es auch zu Protesten vor dem Podium.

Der Demonstrationszug gegen die AFD biegt vor der Halle Münsterland ab

Die Demonstration selbst verlief nach Polizeiangaben ohne nennenswerte Zwischenfälle. Das Bündnis "Münster - Stadt der Zukunft" hatte dazu aufgerufen, friedlich zu protestieren.

Die Demonstration selbst verlief nach Polizeiangaben ohne nennenswerte Zwischenfälle. Das Bündnis "Münster - Stadt der Zukunft" hatte dazu aufgerufen, friedlich zu protestieren.

Anlass war der Auftritt des kirchenpolitischen Sprechers der AfD, Volker Münz, auf einer Podiums-Diskussion in der Halle Münsterland.

Die Polizei sperrte zweitweilig mehrere Straßen in Münsters Zentrum, so dass die Demonstranten ungehindert zur Kundgebung vor die Halle Münsterland ziehen konnten.

Die Einladung eines AfD-Mitglieds zum Katholikentag werte die Partei auf und mache sie salonfähig. Dies dürfe es so nicht geben.

Die Stadt Münster solle freiwillig mehrere hundert Flüchtlinge mehr aufnehmen, als sie verpflichtet ist, so eine der weiteren Forderungen auf der Kundgebung.

In der Halle stürmten Demonstranten vor die Bühne, nachdem der AfD-Politiker auf dem Podium vorgestellt wurde.

Volker Münz ließ den Auftritt der Störer zunächst unkommentiert.

Die Demonstration löste sich wenig später friedlich auf.

Stand: 12.05.2018, 15:50 Uhr