Zwischen Krisenmodus und Feierlaune – Wie geht’s weiter nach 60 Jahren EU?

Zwischen Krisenmodus und Feierlaune – Wie geht’s weiter nach 60 Jahren EU?

Es ist ein Grund zum Feiern: Am 25. März 1957 wurden die Römischen Verträge unterzeichnet. Die Geburtsstunde der Europäischen Union mit heute 28 Mitgliedsstaaten.
Und die Grundlage für 60 Jahre Frieden und Wohlstand auf dem Kontinent, der jahrhundertelang von Kriegen, Hass und Missgunst gezeichnet war. Doch auf dem Geburtstagsgipfel in Rom am Wochenende wird nicht nur gefeiert. Die EU muss grundlegend neu ausgerichtet werden. Nationalismus, Eurokrise und Flüchtlingsfrage bedrohen die EU.


Zum Geburtstag rüttelt es an den Grundmauern der europäischen Partnerschaft

Großbritannien hat beschlossen, die Union zu verlassen. In Frankreich verspricht Marine Le Pen, es den Briten gleich zu tun, sollte sie die Präsidentenwahl im Mai gewinnen. In Polen und Ungarn sind Regierungen an der Macht, die die Grundwerte Europas offen in Frage stellen.
Und Griechenland ächzt weiter unter der Schuldenkrise und Massenarbeitslosigkeit.

Viele Bürger begegnen der EU mit Skepsis

Sie können nicht erkennen, welche Vorteile Ihnen die EU bietet. Die Staats- und Regierungschefs der großen EU-Länder wollen darauf reagieren mit einem „Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten“. Gruppen von Staaten sollen künftig in wichtigen Gebieten wie der Verteidigung oder bei den Steuern enger zusammenarbeiten können, ohne dass dies von andere Länder blockiert werden kann.

Wo steht die EU an ihrem 60. Geburtstag? Wie stark erschüttert der Brexit die Union?
Wie sollte man mit dem wachsenden Nationalismus der östlichen Mitgliedsländer umgehen?
Oder gibt es einen Hoffnungsschimmer durch die neuen pro-europäischen Bewegungen?

Stand: 24.03.2017, 14:12