Zurück zum kalten Krieg? Wie Putin und Trump den Frieden verspielen

Zurück zum kalten Krieg? Wie Putin und Trump den Frieden verspielen

Am Anfang seiner Präsidentschaft zeigte US-Präsident Donald Trump noch deutliche Sympathien für seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin. Bei ihrem ersten Zusammentreffen am Rande des G20-Gipfels im vergangenen Juli gaben sich beide hocherfreut. Vor wenigen Wochen noch gratulierte Trump Putin nach dessen Wiederwahl – obwohl Berater ihm davon abgeraten hatten.

Jetzt sendet der US-Präsident Drohgebärden. „Mach dich bereit Russland“ twitterte Trump in dieser Woche und drohte mit „schönen, neuen und smarten Raketen“ in Syrien, wo Russland auf der Seite des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad kämpft. Die Antwort Putins folgte kurze Zeit später. Er hoffe, dass letztlich der gesunde Menschenverstand die Oberhand gewinne und die internationalen Beziehungen in eine konstruktive Richtung gingen. Zu der angespannten Lage rund um den Syrien-Konflikt kommt der Fall Skripal und die gegenseitigen Ausweisungen von Diplomaten. Außerdem steht immer noch die Frage im Raum, inwiefern Russland versucht hat, Einfluss auf die Wahl in den USA zu nehmen.

Wie steht es um die Beziehungen zwischen den USA und Russland? Befinden wir uns in einem neuen kalten Krieg? Gibt es einen Weg heraus aus der Eskalationsspirale? Welche Rolle soll oder kann Europa, und speziell Deutschland, dabei spielen?

Stand: 13.04.2018, 16:08