Presseclub

Gästebuch: Nach dem Kanzlerbesuch in Kiew: Hoffnung für die Ukraine? 

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Am Samstag bleibt das Gästebuch geschlossen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass das Diskussionsaufkommen unmittelbar vor der Sendung, aber vor allem nachher besonders hoch ist, weil man sich erst dann auch mit den Aussagen der Journalist:innen in der Sendung auseinandersetzen kann. So haben auch die Zuschauer:innen, die sich die Wiederholung des Presseclubs auf tagesschau24 ab 14.15 Uhr ansehen, die Möglichkeit, sich zu beteiligen.

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Gästebuch Presseclub

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Stand: 17.06.2022, 15:50 Uhr

Kommentare zum Thema

620 Kommentare

  • 620 C Hofmann 19.06.2022, 17:59 Uhr

    Mission gescheitert und kontraproduktiv: Putin hat verstanden, daß er noch viele Jahre, vielleicht Jahrzehnte Zeit hat, sich die Filetstücke aus der Ukraine einzuverlaiben und den Rest an die EU abtreten kann - präsentiert von Scholz, Macron, Draghi und Iohannis auf einem Silbertablett ! Das wäre unter den früheren Kanzler Kohl (CDU) oder Schmidt (SPD) nicht möglich und niemals denkbar gewesen. Der NATO-Doppelbeschlusses kann dies hinreichend belegen !!!

  • 619 C Hofmann 19.06.2022, 17:59 Uhr

    Altkanzler Kohl wäre anders aufgetreten. Selbstbewußt ! An der Spitze der Ukraine-Unterstützer und immer im Einlang mit den Verbündeten ! Er hätte zu jedem Zeitpunkt mehr Abschreckungswirkung entfaltet als Scholz, Macron, Draghi und & Co. Zusammen ! Kohl wäre an der Spitze der Freunde der angegriffenen Ukraine gestanden und hätte isch auf die Seite des Völkerrechts gestellt - im Bündnis an der Spitze und vorneweg marschiert, ohne zu zögern und sich wegzuducken. Der Kanzler, der Führung so vollmundig verspach, liefert nichts, gar nichts von Führung.

  • 618 E.Dreier 19.06.2022, 17:59 Uhr

    Hier wird von Admin sogar das Wort Freiden zensiert. Komisch das sein.

  • 617 Herr Seitter 19.06.2022, 17:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 616 Jürgen Jandt 19.06.2022, 17:59 Uhr

    Ja, es gibt sie noch: Menschen die Kriterien für die Mitgliedschaft in der EU für wichtig erachten. Danke dafür! Die Kommissionspräsidentin macht das eher an Verwandtschaftsverhältnissen fest. Danke nicht für so etwas: Korruption war gestern (also bis Januar 22), jetzt ist „Familie“. Oder nicht dafür: …denn dort wird gerade das Bündnis (???) verteidigt. Oder nicht dafür: …dass Putin die EU „zerstören will“ (…und Nordstream 2 war dabei wahrscheinlich sein Trojanisches Pferd, oder was?) „Internationale Investoren werden eine Ukraine mit EU-Perspektive anders betrachten“, Da stimme ich zu, dachte aber bisher, dass diese Investoren dort längst (!) investiert haben als es noch „Schnäppchen“ gab (vgl. Neue Bundesländer: Ackerpreise damals bei 10 Cent der m²). Interessant übrigens die Behauptung, dass die EU Geld hätte, bitte mal die Schuldenuhr Deutschland aufrufen.

  • 615 Pascale de Winter 19.06.2022, 17:59 Uhr

    Immerhin hat Scholz den nationalistischen Spruch: Slava Ukraine zu besten gegebnen. Was übersetzt so viel bedeutet wie „Heil der Ukraine“. Wenn er Deutschland gesagt hätte, wäre er nicht mehr Bundeskanzler, sondern ein Ewiggestriger-Ein passenderes Wort kann ich nicht nutzen, ich würde nicht veröffentlicht werden. Es gibt keine Zensur in Deutschland und der Ukraine. Nur in Russland. Deshalb verweigern sich westliche Politiker russischen Journalisten, während der russische Aussenminister der BBC zum Interview bereitstand. Russland führt den Westen vor und die Mehrheit der Weltbevölkerung-Brics-gefällt es.Russland ist nicht isoliert. Die EU ist ohne russische Rohstoffe schwer auf dem Holzweg-)

  • 614 Friedemann Schaal 19.06.2022, 17:59 Uhr

    Russland dürfte diesen Krieg (indirekt) umso mehr verloren haben, je stärker es ihn gewonnen zu haben glaubt. Einem Geschlagenen mit großen territorialen, kulturellen, infrastrukturellen und auch großen menschlichen Verlusten wird tendenziell nach und nach verziehen, wie wir Deutsche nach WK2 selbst nach bestialischen MenschheitsVerbrechen erfahren durften. Als Aggressor in einem Europa (und nicht nur dort), das sich eigentlich auf eine NachWK2-FriedensOrdnung... verständigt zu haben glaubte, hiermit siegreich und ohne Einsicht wieder Reputation zu erlangen, halte ich selbst dann für aussichtslos, wenn der Konflikt in Form von Resistance in einer uU besetzten Ukraine nicht weiterschwelen würde. Aber das wird er. (Und so weit ist es lange noch nicht.)

  • 613 orlev 19.06.2022, 17:58 Uhr

    Georg Restle sagt bei 38:18 "Dass ich keine wirklichen Erfolge ... der ukrainischen Armee sehe. Dann frage ich mich, Was wenn die Waffen am Ende nicht helfen ?" Nun hier wird wirklich alles ausgeblendet an Realität, um eine Schlussfolgerung schlüssig erscheinen zu lassen. Nun der Fall von Kiew und damit der Fall der Ukraine wurde durch die Entschlossenheit eines Boris Johnson und der britischen Panzerfaust verhindert. Wenn man sich diese Passage ganz anhört haben wir hier die Wiederholung einer Argumentation vor dem Überfall: Die numerische Überzahl der Waffen Putins ist unüberwindbar. Widerstand ist sinnlos und führt nur in den Atomkrieg. Dann haben wir Spitzweg und Wo ist der Pass ? Selenskyj fragt Macron und Scholz. Wo ist die Zeitenwende ? Und Macron zeigt mit der Hand auf Scholz. Dieser hält ein weißes seidenes Bettlaken auf dem steht "Seidenwände". Assoziation: Wir haben alles richtig gemacht. Kapitulation. Dann kann man auch gleich die Gedenktafel für General Clay abmontieren

  • 612 Udo Zindler 19.06.2022, 17:58 Uhr

    Ich denke, dieser Besuch hat auch mit der Selbstzerfleischung der Deutschen zu tun. Der Deutsche gibt sich oder anderen voreilig die Schuld an diesem und jenem. Man ist hier schnell Schuld, etwas nicht getan zu haben oder das Falsche getan zu haben. Und aus einer Art voreilendem Gehorsam ist man hier nicht selten unterwegs, um sich im Vorfeld ein Alibi zu verschaffen, dass man nicht schulde ist. Ich fühle mich da nicht in der Pflicht und ich sehe andere Deutsche auch nicht in der Pflicht, hier der Kriegspartei Ukraine beistehen zu müssen. Rechtliche Verpflichtungen haben wir nicht und von daher ist es für mich absolut nicht nachvollziehbar, dass wir uns mit den Sanktionen hier selbst schaden. Wem wird damit geholfen? Nach meiner Sicht niemandem. Vor August nicht in Friedensgespräche eintreten zu wollen, was kann das denn mit Empathie oder Logik zu tun haben? Da sterben täglich Menschen und die Infrastruktur wird weiter zerstört und das soll bis August so weiter gehen? Nee, geht gar nic

  • 611 E.Dreier 19.06.2022, 17:57 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 610 C Hofmann 19.06.2022, 17:56 Uhr

    Interesante Sendung mit unterschiedlichen Standpunkten ! Hat mir sehr gefallen !

  • 609 Herr Seitter 19.06.2022, 17:55 Uhr

    Kiew ist übrigens Münchens Partnerstadt - da können die bay. SPDler aber jetzt auch keinen Staat damit machen...

  • 608 E.Dreier 19.06.2022, 17:53 Uhr

    Habeck, der klügste Erklärer der Regierung? Aus welchem Märchenbuch stammt diese Fabel?

  • 607 Herr Seitter 19.06.2022, 17:51 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 606 E. Fischer 19.06.2022, 17:49 Uhr

    Wir haben eine erfrischende Brise Journalismus gesehen heute: Auch von uns großes Lob für die heutige Presseclub-Ausgabe! Es war eine im Ganzen inhaltsreiche Debatte am Tisch mit einigen informativen und interessanten Aspekten über die Lage in Osteuropa, die uns halfen, uns eine eigene Meinung zu bilden. Er ist auch für uns zum guten Ritual geworden, der Frühschoppen alias Presseclub. Nach dem Kirchgang schreiten wir ordnungsgemäß in die Wohnstube und schalten korrekt den Fernsehaparat hiesigen Fabrikats ein und informieren uns erst einmal gut in der Tagesschau, bevor wir hernach aufmerksam den Ausführungen der Teilnehmer in defr Diskussionsrunde lauschen und eifrig mitdiskutieren. Erst danach kommt der Braten auf den Tisch. Meist reflektieren wir bei Tische noch ein wenig im Familienrat über die Argumente aus der Sendung.

  • 605 Karlheinz Riedel 19.06.2022, 17:48 Uhr

    Der heutige Presseclub war ein echter Genuss. Erfrischend wie ein Eis am Stiel im Hochsommer. Die Moderation von Frau Ehni war exzellent, die Journalist*innen waren hochklassig. Jetzt blicken alle Zuschauer durch.

  • 604 Frieden 19.06.2022, 17:47 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. Wir schalten keine anonymen Kommentare, solche mit Fantasie-Pseudonymen oder reinen Initialen, frei. (die Redaktion)

  • 603 Pascale de Winter 19.06.2022, 17:47 Uhr

    Die EU Granden gefallen sich als Vasallen des angezählten US-Hegemons, in dem sie zu Lasten der europäischen Bevölkerungen die Sanktionspolitik gegen Russland zum Schaden der eigenen Bürger betreiben. Russland hat seit Verhängung der Sanktionen einen Handelsüberschuss. Seine Rohstoffe sind auf dem Weltmarkt so begehrt wie nie zuvor. Die Aufnahme der Ukraine in die EU wird von Russland erwünscht, weil der Niedergang der EU um so schneller erfolgen wird. Es gibt keine gleichzeitige Erweiterung und Vertiefung der EU, wie es keine Ukraine gibt, die auf wundersame Weise, nur durch einen EU Beitritt, die Korruption bekämpfen würde, die weit schlimmer ist als in Russland, oder Afrika. Wer sich einen solchen Stein als neuen Beitrittskandidaten ans Bein bindet, handelt nicht als dem Gemeinwohl verpflichtende EU-Wertegemeinschaft. Die USA und Russland profitieren von einer EU als Zerfallsprojekt, in dem die USA ihren europäischen Konkurenten ausschalten, und sich China vornehmen können.

  • 602 Barbara Denker 19.06.2022, 17:46 Uhr

    Wenn ich mir den Großteil der Kommentare hier durchlese bin ich für meinen Teil recht zuversichtlich dass Deutschland noch nicht restlos verloren ist.

    Antworten (1)
    • Udo Zindler 19.06.2022, 17:59 Uhr

      Nur - die Kommentare stammen überwiegend von Randfiguren, wenn ich dabei an mich denke und die haben nichts zu sagen.

  • 601 E.Dreier 19.06.2022, 17:45 Uhr

    Polen will den Ukrainern Flüchtlingen dort kein Geld mehr geben. Macht schon mal die Wohnungen frei und den Geldbeutel offen.

  • 600 Müller 19.06.2022, 17:42 Uhr

    Statt des verstörenden "Liebe Nutzer:innen des Presseclub-Gästebuchs" müsste es bekanntlich lauten "liebe Nutzer des Gästebuchs". Immerhin stimmt aber diesmal der rechtschreibfehlerfreie Titel.