Gefährliche Hooligans, verbotenes Doping – gefährdet Russland die Fairness im Sport?

Die Gäste der Sendung sitzen am Tisch des Presseclubstudios

Gefährliche Hooligans, verbotenes Doping – gefährdet Russland die Fairness im Sport?

Johannes Aumüller

Johannes Aumüller studierte Geschichte und Slawistik in Trier, Moskau und München. Von 2008 bis 2011 schrieb er für sueddeutsche.de für die Sport- und Wirtschaftsredaktion und seit 2012 gehört er zur Sportredaktion der Süddeutschen Zeitung. Seine Themen sind vor allem der Sport in Osteuropa und Sportpolitik. 2014 erschien „Sport – Das Buch“, das er gemeinsam mit Jürgen Schmieder veröffentlichte.

Gesine Dornblüth

Gesine Dornblüth lernte schon in der Schule Russisch und berichtete bereits während des Slawistik-Studiums als freie Journalistin über Themen aus Russland. Sie promovierte in russischer Lyrik. In den 1990er Jahren gründete sie mit Thomas Franke das Journalistenbüro „texte und töne“ in Berlin und produzierte Alltagsreportagen, Langzeitdokumentationen und politische Analysen aus Russland, der Ukraine, dem Südkaukasus und vom Balkan auch für das Deutschlandradio. Seit 2012 ist Gesine Dornblüth als Korrespondentin für das Deutschlandradio in Moskau.

Boris Reitschuster

Boris Reitschuster zog 1990 nach dem Abitur als Student nach Moskau. Nach einer Dolmetscher-Ausbildung arbeitete er als Deutschlehrer und Übersetzer und berichtete für verschiedene deutsche Tageszeitungen aus Russland. 1995 machte er ein Volontariat bei der „Augsburger Allgemeinen“ und arbeitete dann für die Presseagenturen dpa und AFP in München. 1999 kehrte er als Leiter des Moskauer FOCUS-Büros zurück. Nach Anfeindungen und Drohungen musste er 2012 Russland verlassen und leitete das Moskauer FOCUS-Büro bis Februar 2015 von Berlin aus. Heute lebt er als freier Autor und Publizist in Berlin, und reist regelmäßig nach Moskau und in andere Staaten der früheren Sowjetunion. 2008 wurde er mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. 2016 erschien sein Buch „Putins verdeckter Krieg: Wie Moskau den Westen destabilisiert“

Anna Rose

Anna Rose begann schon mit 15 Jahren journalistisch zu arbeiten bei einer Jugendzeitung ihrer Heimatstadt Lipezk in Russland. An der staatlichen Moskauer Lomonossow-Universität absolvierte sie ihre Ausbildung zur Print-Journalistin und schrieb zunächst für die umweltpolitischen Zeitung „Spasenije“. Später absolvierte Anna Rose ein Praktikum im Auslandsressort der Zeitung „Kommersant“ und schrieb als freie Mitarbeiterin für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften, wie „Russkij Kurier“, „Nowyje Iswestija“ und  Nowaja Gaseta“. Seit 2005 berichtet sie als Korrespondentin aus Deutschland, zunächst freiberuflich für die Zeitung „Nesawissimaja Gaseta“. Seit 2008 ist Anna Rose Deutschlandkorrespondentin der Zeitung „Rossijskaja Gaseta“ mit Sitz in Berlin.

Stand: 17.06.2016, 15:01