Ist die Corona-Krise der Turbo für den digitalen Wandel?

Die Gäste der Sendung sitzen am Tisch des Presseclubstudios

Ist die Corona-Krise der Turbo für den digitalen Wandel?

Gäste

Marc Beise

Porträt von Marc Beise

Ressortleiter Wirtschaft, Süddeutsche Zeitung

Marc Beise studierte Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Frankfurt, Lausanne und Tübingen und legte 1984 sein juristisches Referendarexamen ab. Parallel zum Studium absolvierte er ein Volontariat bei der „Offenbach-Post“, wo er zuletzt das Ressort Politik, Wirtschaft und Nachrichten leitete. Von 1989 bis 1995 kehrte Marc Beise an die Tübinger Universität zurück als Mitglied einer DFG-Forschergruppe. Anschließend wechselte er zum „Handelsblatt“, wo er zuletzt das Ressort „Wirtschaftspolitik“ leitete. Seit 1999 schreibt Marc Beise für die „Süddeutsche Zeitung“. Dort leitet er seit 2007 das Wirtschaftsressort. 2001 promovierte er über die Welthandelsorganisation. Er schrieb zahlreiche Bücher. Zuletzt erschien 2016 „Deutschland digital - Unsere Antwort auf das Silicon Valley“.

Armin Himmelrath

Porträt von Armin Himmelrath

Freier Journalist und Ressortleiter Bildung, Der Spiegel

Armin Himmelrath studierte Sozialwissenschaften und Germanistik in Wuppertal und Be‘er Sheva (Israel). Seither arbeitet er als freier Bildungs- und Wissenschaftsjournalist unter anderem für WDR, Deutschlandfunk, Süddeutsche Zeitung und Spiegel Online sowie als Moderator und Buchautor. 2018 wurde er stellvertretender Leiter des Ressorts Bildung bei Spiegel Online und übernahm im April 2019 die Leitung des Ressorts. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher. Zuletzt erschien 2020 „Das Schuljahr nach Corona: Was sich nun ändern muss“. Seit 1994 ist er als Dozent für journalistische Praxis, freien Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit für verschiedene Bildungsträger tätig.

Adrian Lobe

Porträt von Adrian Lobe

Freier Journalist und Autor

Adrian Lobe studierte in Tübingen, Paris und Heidelberg Politik- und Rechtswissenschaften. Als freier Journalist und Buchautor schreibt er hauptsächlich über Digitalisierung und Technologiethemen sowie ihre Auswirkungen auf die Gesellschaft. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Algorithmen und Künstlicher Intelligenz. In seiner Kolumne „Lobes Digitalfabrik“ bei Spektrum.de kommentiert er den digitalen Wandel. 2016 wurde Adrian Lobe für seine Artikel über Datenschutz und Überwachung mit dem Preis des Forschungsnetzwerks Surveillance Studies ausgezeichnet. Für seinen Artikel "Wir haben sehr wohl etwas zu verbergen!" bei ZEIT ONLINE erhielt er 2017 den ersten Journalistenpreis der Stiftung Datenschutz. 2019 erschien bei C.H. Beck sein Buch „Speichern und Strafen“, in dem er die digitalen Disziplinar- und Kontrolltechniken analysiert.

Miriam Meckel

Porträt von Miriam Meckel

Gründungsverlegerin, ada

Miriam Meckel ist Gründungsherausgeberin des Magazins „ada“ und Publizistin. Die studierte Kommunikations- und Politikwissenschaftlerin sowie Sinologin startete als Fernsehjournalistin unter anderem bei WDR, RTL und Vox, bevor sie eine Professur für Journalistik in Münster übernahm. Sie war fünf Jahre lang Regierungssprecherin und Staatssekretärin für Medien, Europa und Internationales beim Ministerpräsidenten in NRW. Dann wechselte sie wieder in die Wissenschaft, an die Universität St. Gallen, Schweiz als Professorin für Kommunikationsmanagement. Ab 2014 war Miriam Meckel zunächst Chefredakteurin und bis Ende 2018 Herausgeberin der „Wirtschaftswoche“. Sie ist Autorin zahlreicher Wissenschafts- und Sachbücher. 2018 erschien "Mein Kopf gehört mir: Eine Reise durch die schöne neue Welt des Brainhacking".

Stand: 27.11.2020, 17:49