Deutschlands Reiche - die unbekannten Wesen

MONITOR vom 14.07.2016

Deutschlands Reiche - die unbekannten Wesen

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Bericht: Kim Otto, Jochen Taßler

Deutschlands Reiche - die unbekannten Wesen Monitor 14.07.2016 07:17 Min. Verfügbar bis 14.07.2099 Das Erste

Georg Restle: „Dass die Schere zwischen Arm und Reich in diesem Land immer weiter auseinander geht ist bekannt. Was wir allerdings nicht wissen: Wie groß ist die Kluft zwischen Arm und Reich wirklich? Das Erstaunliche ist nämlich: Es gibt zwar jede Menge Daten über den ärmeren Teil der Bevölkerung, die Reichen dagegen sind - statistisch gesehen - ziemlich unbekannte Wesen. Was Deutschlands Topverdiener tatsächlich verdienen oder was sie an Steuern bezahlen, darüber gibt es selbst in den offiziellen Statistiken nur vage Vermutungen. Das aber könnte sich bald ändern. Wir haben jetzt nämlich neue, bislang unveröffentlichte Daten erhalten, Einkommensdaten von Spitzenverdienern aus mehr als 1.300 Unternehmen. Und diese Zahlen zeigen, wie ungerecht es in diesem Land tatsächlich zugeht. Jochen Taßler und Kim Otto.“

Das ist Thomas Müller, 48 Jahre alt, aus Herford bei Bielefeld. Und auch das ist Thomas Müller, 56 Jahre alt, aus Pforzheim. Die beiden haben einiges gemeinsam: Sie tragen denselben Namen, sind ungefähr gleich alt, führen beide einen Betrieb. Aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: das Einkommen. Dieser Thomas Müller betreibt einen kleinen Laden mit Post-Shop. Nichts, um reich zu werden. Rund 30.000 Euro brutto verdiene er im Jahr, sagt er.

Thomas Müller: „Es ist schon recht schwer geworden in der heutigen Zeit. Es gibt Schübe, da läuft's gut, da hab ich mal was. Aber es gibt andere Zeiten, da bleibt nichts über. Es ist ein Klarkommen. Ich möchte nicht sagen, es bleibt genug über.“

Dieser Thomas Müller führt eine Firma, die unter anderem Metallscharniere herstellt. Das Geschäft läuft gut. Mit seinem Geschäftsführergehalt liegt Thomas Müller statistisch im obersten Einkommensprozent in Deutschland. Das beginnt bei rund 150.000 Euro brutto im Jahr.

Thomas Müller: „Der Einsatz, den man bringt, der ist schon groß. Man reist durch die Welt. Man hat internationale Kunden zu bedienen. Und das muss natürlich auch entsprechend honoriert werden, dieser Einsatz. Und das passt bei mir.“

Die Müllers stehen für zwei Einkommensgruppen, die immer weiter auseinander driften. Während Menschen wie er tendenziell kaum vom wirtschaftlichen Boom profitiert haben, haben Besserverdienende wie er statistisch stark profitiert. Das zeigen auch die einschlägigen Statistiken. Danach sind die Durchschnittseinkommen seit Ende der 90er Jahre deutlich langsamer gestiegen als die Einkommen im obersten Prozent. Im Mittelwert gerade einmal um 8,4 Prozent, bei den hohen Einkommen dagegen um 31,5 Prozent. Die Ungleichheit ist also gewachsen. Experten vermuten aber schon länger, dass die Kluft zwischen Arm und Reich viel größer ist. Denn gerade bei den Reichen ist die Datenbasis dürftig. Und was man weiß, stammt überwiegend gar nicht aus objektiven Quellen, sondern aus Umfragen. Vor allem aus dem so genannten Sozio-ökonomischen Panel, einer repräsentativen Befragung. Auf deren Ergebnissen beruhen zahlreiche Studien, auch der Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung.

Prof. Wolfgang Lauterbach, Reichtumsforscher: „Diese eine Prozent ist eigentlich eine Gruppe, über die wir wie im Nebel blind herumstochern. Sie sind aber für die Gesellschaft extrem wichtig. Wer sind die denn? Was wissen wir überhaupt über die Höhe der Steuern jener Personen? Was wissen wir damit über deren Vermögen? Und wir wissen darüber, ehrlich gesagt, nichts. Das ist ein bisschen wie eine Blackbox.“

Monitor liegt nun ein bislang unveröffentlichter Satz an Einkommensdaten vor, der einen seltenen Blick in diese Blackbox erlaubt. Daten von der Unternehmensberatung Kienbaum. Die Einkommen von Topverdienern aus mehr als 1.300 Unternehmen. Vorstände, Geschäftsführer, leitende Angestellte. Es sind brisante Zahlen, denn sie stellen die bisherigen Annahmen zu den Beziehern hoher Einkommen in Frage. So haben sich die Einkommen der Beschäftigten seit 1997 im Schnitt entwickelt. Ein Anstieg von 15 Prozent. Zum Vergleich: Bei Geschäftsführern etwa stiegen die Einkommen im Schnitt um 42 Prozent. Für Vorstände ging es satte 59 Prozent nach oben. Die großen Abräumer waren aber die Superreichen. Die Einkommen der DAX-Vorstände schossen im Schnitt um 186 Prozent in die Höhe.

Prof. Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser der Bundesregierung: „Der Datensatz zeigt, dass wir ab 1997 ein starkes Auseinanderlaufen der sehr hohen Einkommen und der Durchschnittseinkommen haben. Und er zeigt natürlich auch, dass die hohen Einkommen in diesem Datensatz deutlich stärker gestiegen sind als die Einkommen der obersten ein Prozent im Sozio-ökonomischen Panel. Das heißt, man sieht hier: Die Schere zwischen Arm und Reich hat sich weiter geöffnet als das in den bisherigen Statistiken abgebildet wird.“

Experten sind überrascht: So hat sich das Durchschnittseinkommen des obersten Prozents nach den gängigen Annahmen entwickelt. 2013 etwa lag es bei 198.000 Euro brutto. Laut Kienbaum-Daten verdienten Geschäftsführer und Vorstände aber deutlich mehr. Im Jahr 2013 durchschnittlich 442.000 brutto, mehr als das Doppelte! Das zeigt, dass der Reichtum ganz oben in Deutschland bisher offenbar unterschätzt wird. Für Experten wie den Wirtschaftsweisen Peter Bofinger ergeben sich daraus auch politische Fragen.

Prof. Peter Bofinger, Wirtschafsweiser der Bundesregierung: „Man würde ja erwarten, dass die Politik versucht, ein solches Auseinanderlaufen der Einkommen durch die Steuerpolitik zu korrigieren. Aber es ist genau das Gegenteil geschehen.“

Seit der Ära Kohl ist der Spitzensteuersatz nämlich schrittweise gesenkt worden. Von damals 53 Prozent auf heute 42 Prozent. Für Einkommen ab 250.000 Euro wurde 2007 zwar die Reichensteuer eingeführt, aber selbst die liegt mit 45 Prozent deutlich unter dem früheren Satz.

Prof. Peter Bofinger, Wirtschaftsweiser der Bundesregierung: „Aus meiner Sicht würde es nahe liegen, wieder zu den Steuersätzen zurückzukehren, die wir bei Kohl hatten in den 90er Jahren. Und das war ein Spitzensteuersatz in der Einkommenssteuer von 53 Prozent. Die deutsche Wirtschaft ist damals gut gelaufen, sie war dynamisch. Deswegen würde ich daraus auch keine negativen Wachstumseffekte erwarten.“

Er zahlt Spitzensteuersatz - und gehört damit zu denen, die entlastet worden sind. Obwohl es ihm überdurchschnittlich gut geht. Ein sorgenfreies Leben, Urlaub, Altersvorsorge. Für den Unternehmer Thomas Müller ist das selbstverständlich. Und er weiß das auch zu schätzen. Wenn es der Gesellschaft nutzt, könnte er auch mit höheren Steuern leben, sagt er.

Der Ladenbesitzer Thomas Müller ist von Spitzensteuersatz weit entfernt, zur Seite legen kann er kaum etwas. Seit 1999 ist er selbständig. Am Anfang hat er nur Computer verkauft. Seitdem ist viel Arbeit dazu gekommen - Einkommen dagegen kaum. Und wenn es mal etwas mehr wird, rutscht er automatisch in eine höhere Steuerklasse.

Thomas Müller: „Ehrlich gesagt sieht es fast so aus für mich, als ob wir immer mehr zahlen müssen, und die oben kriegen halt mehr oder müssen weniger zahlen. Und wenn ich mir Gesellschafter angucke, die sich Millionen einstecken können, dann wäre es schön, wenn ich mal einen Euro einstecken dürfte. Aber da guckt das Finanzamt schon drauf und sagt, hallo, das ist unser Euro.“

Höhere Steuern für Reiche. Thomas Müller weiß, dass das allein seine Probleme nicht lösen würde. Er wird weiter hart arbeiten müssen, um genug zu verdienen. Aber es würde sich etwas gerechter anfühlen.

Stand: 15.07.2016, 16:23

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16 Kommentare

  • 16 Klaus Willemsen INWO.de 26.04.2017, 12:27 Uhr

    Es ist erfreulich, dass sich die ARD bemüht, Licht ins Dunkle der Ungleichheit zu bringen. Doch auch ohne dies endgültig herauszufinden, kann man schon heute etwas dagegen tun. Jede Gemeinde kann sofort beschließen, die Grundsteuer Jahr für Jahr anzuheben und den erzielten Ertrag pro Kopf an die Bevölkerung zurück zu verteilen. Die Verdoppelung der jetzigen Grundsteuer würde für jeden Bürger ein Jahresbonus von circa 180 € erbringen, einschließlich jedes Kindes. Leicht ließe sich sehen, dass bei der Rückverteilung nur ganz wenige Haushalte stärker belastet werden als bisher. Selbst bei einer Verzehnfachung der derzeitigen Grundsteuer würden lediglich Haushalte mit mehr als einer Immobilie zu Nettozahler werden. Haushalte wohl gemerkt deren Vermögen sich durch die allgemeine Bodenpreisentwicklung in den letzten 15 Jahren um viele 100.000 € vermehrt hat. Die Bodenrente ist über Jahrhunderte die Quelle, die wenige Reiche Familien mühelos und vor allem ohne Risiko reicher macht. Mehr ...

  • 15 que 09.03.2017, 12:00 Uhr

    Einkommen ist das eine. Was jedoch unbedingt betrachtet werden muß, sind die (verborgenen) Vermögen. In diesem Kontext ist ein Bestseller aus 2015 vom Beck-Verlag sehr hilfreich: Thomas Piketty: Das Kapital. Ein sehr aufschlußreiches und lesenswertes Buch!

  • 14 Krischan aus Düsseldorf 19.08.2016, 00:19 Uhr

    Liebes Monitor-Team, ich finde es grundsätzlich gut, dass Ihr über Einkommens-Unterschiede berichtet, aber greift es nicht etwas kurz lediglich die Lohneinkommen zu betrachten? Ohne mich mich ernsthaft damit beschäftigt zu haben, gehe ich doch stark davon aus, dass die wirklich großen Einkommen aus Miet- und vor allem Kapitaleinkünften stammen, diese werde leider vollständig ignoriert und das Gesamtbild hierdurch arg verfälscht. VG, Krischan

  • 13 Peter Müller 03.08.2016, 00:17 Uhr

    Herr Restle, Deutschlands unbekannte reiche Wesen sitzen doch zum Beispiel schon in der Direktionsetage beim WDR. Was wollen Sie da noch mit dem Finger auf noch maßlosere Gehälter zeigen. Ich finde es sowieso lächerlich, dass uns in der Sendung Markt gezeigt wird, wie wir durch gezieltes ausquetschen einer Shampoo-Dose "viel Geld" einsparen können, während Ihre Chefetage sich ein Luxusgehalt aus unseren Gebühren gönnt. Schämen sollten die sich. Die einen arbeiten hart für ihr Geld und kommen damit nicht über die Runden, die anderen nehmen sich es einfach, weil sie an der Quelle sitzen. So einfach ist das!

  • 12 Erik 19.07.2016, 12:20 Uhr

    Wie ist denn so die Einkommensverteilung beim WDR? Was verdienen denn so die Oberen wie Tom Buhrow? Da ist doch einfach für Euch zu recherchieren, oder? Ich denke, vom Intendanten bis zum Kabelträger verdient bei Euch jeder weit über dem Durchschnittseinkommen des Volkes. Na bringt mal lieber nicht Eure eigenen Zahlen. Könnte Unruhe schüren beim Volk.

  • 11 Don.Corleone 18.07.2016, 10:56 Uhr

    Nur eine politische Umwälzung (auch Revolution wie in Frankreich), sagen viele, kann D. noch retten vor d. TOTAL-Ausbeutung ! D.h. merkel u. d. restl. quasi diktatorische Machtfülle (83 % dank Fraktionszwang stehen hinter merkel, egal , was sie anordnet) müßten abtreten !! Denn merkel ist wahrlich moch nicht mal "spzial" angehaucht ! WER w#hlt d. Frau ????

  • 10 Helga Süddeutschland 16.07.2016, 14:50 Uhr

    Ja, die Reichen und die Super-Reichen ! Dieses Problem wird sich niemals ändern. Schon deshalb nicht, weil die Politiker es gar nicht wollen. D ist ein Paradies für Lobbyisten und man sieht und hört ja schon seit Jahrzehnten, wie Politiker für diese Gruppe sorgen und Verständnis haben. Z.B. die Cum-Cum-Geschäfte. Schäuble weiß seit mindestens 10 Jahren davon und rührt keinen Finger dagegen. Man möchte es doch nicht mit den Reichen verderben. Er sieht nur noch seine schwarze Null und die muss zwar schwarz bleiben, aber nicht die Reichen damit belästigen – bitte schön….. Nein – die Armen können bestimmt noch da und dort ein bisschen abzweigen. Der letzte Versuch war ja, den alleinerziehenden Hartz IV-Müttern die Bezüge zu kürzen, wenn das Kind mal ein paar Tage zum Vater geht. Ein Grund ist natürlich, dass die Staatsdiener keine finanziellen Sorgen kennen, alle sind wohlgenährt und braungebrannt und können auch bei größtem Versagen damit rechnen, dass es ihnen finanziell bis ans ...

  • 9 Michael Lange 15.07.2016, 15:04 Uhr

    Und mit 63 wurde ich bestens qualifiziert ausgebildet: Sanitäter, Erzieher, Grundstudium Sozialarbeit, Studium der Psychologie, Ausbildung zum systemischen Familientherapeuten, sowie eine Zusatzausbildung zum Manager für Non - Profit - Organisationen nach Jahren der Perspektivlosigkeit vom Jobcenter eiskalt zwangsverrentet. Das bedeutet zwangsweise verrentet mit massiven Abschlägen entsprechend der eingeführten Rente mit 67. Überleben soll ich nun bis zum Lebensende mit einer Rente von ca. 560 Euro + Aufstockung durch das Grundsicherungsamt. Weder ist angeblich das Geld nicht da um Menschen mit solch hohen Qualifikationen auch im Alter sinnvoll für diese Gesellschaft einzusetzen, noch lässt man uns im Alter in Menschenwürde überleben. Gleichzeitig hauen sich die da "Oben" die Millionen nur so um die Ohren. Soll das noch irgendwo gerecht sein? Die Verbitterung darüber ist mehr als verständlich und niemand kann sich mehr darüber wundern, wenn dann immer Armutsbetroffene den Popu ...

  • 8 Illoinen 15.07.2016, 11:12 Uhr

    Da eigentlich unsere Medien die sog. "4.Gewalt" im Staat sein sollte, müssten Beiträge wie den Ihrigen, täglich von unseren "Qualitäts-Medien" publiziert werden. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Land auf und Land ab, wird so gut wie täglich, über Hartz IV Empfänger und anderen Hilfsbedürften, bis auf dem Komma genau berichtet, um nicht zu sagen populistisch Stimmung gegen Hilfeempfänger gemacht. Nur weil so viele so wenig Geld für ihre Arbeit bekommen, kann sich das obere ein Prozent dermaßen bereichern. Nicht die Hilfe Empfänger, sind wie in vielen Medien erzählt wird, die "Asozialen" sondern das obere ein Prozent. Welches sich ganz legal, dank der Beitragsbemessungsgrenzen, den vielen Steuerausnahmetatbeständen, das neue Stiftungsrecht usw. ganz legal "Arm" rechnen können. Würde man alleine wie in der Schweiz, welches ja nun wahrlich nicht als sozialistisches Land bekannt, alle zahlen von allem ein, in Deutschland einführen, würden auch das obere 1% beteilig ...

  • 7 StephanZehnt 15.07.2016, 10:03 Uhr

    Wer sich damit beschäftigt braucht nur die Zahlen der Bundesreg. zu lesen. Also Einnahmen durch die Lohnsteuer ca. 149 Mrd. € (fast 25 % Gesamtsteuer). Ja und Einnahmen durch die Vermögenssteuer 37 Mrd € (6% Gesamtsteuer) )nach Abzug von Erstattungen. Nun hören wir solche Meldungen sehr oft kürzlich erst ging es um Alleinerziehende die Reaktion darauf weniger als Null. Nun könnte man sagen OK wählen wir eine Partei die unsere Interessen vertritt. Aber auch da wird es schwierig AfD siehe Parteiprogramm was ein Hand Olaf Henkel mitgeschrieben hat noch mehr Sozialabbau. SPD Unterschied zu CDU fast Null. Grüne Soziales ?? Die Linke wenn man nach der B-Zeitung geht! Das heisst die Möglichkeiten das man wieder sagt Eigentum verpflichtet - Soziale Marktwirtschaft sind extrem gering. Sicher darf man hier schon einmal etwas motzen aber der Rotstift ist nicht weit! Man hat es auch schon einmal versucht als Volk z.B. 30. Sept. 10 in Stuttgart den Ausgang kennt man! Demokratie?

  • 6 nur ein gedanke im wind 15.07.2016, 00:51 Uhr

    wer das Geld erst mal hat wird es nicht mehr her geben wollen. z.B.: wer 1.000.000,-€ Einkommen hat und davon 45% Steuer zahlen soll hat dann NUR noch 550.000,-€ damit kann ja niemand "Glücklich" werden, lieber 25% Kapitalertragssteuer, da bleibt einfach mehr vom schwerverdienten Geld...