Der Tagesthemen-Kommentar von Georg Restle zum UN-Migrationspakt vom 08.11.2018

Georg Restle am 08.11.2018

Der Tagesthemen-Kommentar von Georg Restle zum UN-Migrationspakt vom 08.11.2018

Von Georg Restle

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Endlich! Endlich wird darüber gesprochen, wie Migration weltweit geregelt werden soll. Endlich sollen die Rechte von Flüchtlingen global besser geschützt werden. Und endlich gibt es ein weltweites Bekenntnis zur Bekämpfung von Fluchtursachen. Das Problem daran: Allein mit dieser Absichtserklärung wird sich kaum etwas ändern.

Der Tagesthemen-Kommentar von Georg Restle zum UN-Migrationspakt vom 08.11.2018 01:53 Min. Verfügbar bis 30.12.2099

Wer glaubt, dass ein Migrationspakt aus Diktaturen Demokratien macht oder Fluchtursachen einfach verschwinden lässt, hat den Sinn solcher Vereinbarungen nicht verstanden.

Dieser Pakt hat vor allem eine Funktion: Probleme der weltweiten Migration zu benennen und humanitäre Mindeststandards zu formulieren. Standards, die übrigens längst schon geltendes Völkerrecht sind, wie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.

Dass Herr Orban in Ungarn, die FPÖ in Österreich oder die AfD hier in Deutschland jetzt Stimmung gegen diesen Pakt machen, hat nur einen einzigen Grund: Ein Thema am Kochen zu halten, dem sie ihre Wahlerfolge verdanken.

In der Sache ist ihre Kritik aberwitzig:

Nur Ignoranten glauben, dass weltweite Migrationsbewegungen national geregelt werden können. Nur Ignoranten glauben, dass es dafür keinen multilateralen Rahmen braucht. Nur Ignoranten glauben, dass globale Migration aufhört, wenn nationale Grenzen dicht gemacht werden.

Wer aber wirklich verhindern will, dass Menschen aus purer Not ihre Heimat verlassen, dass sie auf ihrer Flucht ausgebeutet und misshandelt werden, dass sie im Mittelmeer ertrinken oder hier bei uns verfolgt und diskriminiert werden, der muss weit mehr tun: Der muss dafür sorgen, dass aus Absichtserklärungen auch konkrete Politik wird. Der muss faire Handelsabkommen mit afrikanischen Staaten schließen, Rüstungsexporte in Krisenregionen unterbinden, Seenotrettung ermöglichen und Flüchtlingen mit Bleibeperspektive ein ehrliches Integrationsangebot machen.  Wenn der Migrationspakt dazu beiträgt, hätte er seine Funktion erfüllt. Wenigstens das!

Stand: 07.09.2018, 22:15

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34 Kommentare

  • 34 Gerald Wilfried 23.12.2019, 19:52 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)

  • 33 Silvio Trommer, Hamburg 06.11.2019, 19:00 Uhr

    Die Alternative für Deutschland.Trauma-Thema Nummer1 der systemfreundlichen Journaille, der Wahrheitspresse. Populistisch-kommerziell hängen sich noch paar„prominente“ Schlager-, Pop-, Ökospezies usw. dran. Konkurse, Millionen deutsche Arbeitslose verwalten aber nicht enden wollende Zuwanderung. Bildungs-Pflegenotstand, Mafia,Messerstechereien,Clans, Steuerhinterziehung.Alltag BRD. Diktatur war nur im „Osten“. Im Westen also nichts Neues? Tatsächlich nicht. Wie sollte auch. Mit Anschluß Mitteldeutschlands sind alle Bürger den Segnungen des freiheitlich, demokratisch gerechten Kapitalismus ausgeliefert- Wähler als Faschisten diffamiert. Adenauergeist gilt.

  • 32 Edward Schöniger 05.08.2019, 23:48 Uhr

    Paul- richtig und was nun?Im Land Deutschland selber endlich mal die richtigen Kreuzchen für eine Bürgerregierung, eine Alternative für Deutschland setzen, bringt Bewegung gegen hiesige populistische Regimevertreter in gange . Und daher vor allem wichtig: Alle Freunde und Nachbarn freundlich und klar mit zu einer Wahl für Demokratie für Deutschland zu bewegen Die Landtagswahlen in Mitteldeutschland können der Schlüssel für ein neues, national geeintes deutsches Vaterland werden. Appelle an dieses Regime und an deren akkreditierte Medienmogule helfen unserem Volkswohl daher überhaupt nicht. Die machen sich wegen den gerade noch möglichen Meinungsäußerungen, auch in Foren wie diesen, bestimmt nicht in den Frack. Die staatsjuristische Jagd auf Andersdenkende hat bereits wieder Hochkonjunktur. Freie demokratische Podien sind in diesem Land ja leider nicht machbar. Nur - die politische Zeitenwende wird sich so oder so durchsetzen. Frieden und Gerechtigkeit - bisher unerreicht!

  • 31 Paul 03.12.2018, 14:57 Uhr

    Eliten aus Journalismus sowie Politik in Deutschland haben doch in der Regel auch Familien und Freunde. Mal anders, ich kann mir nicht vorstellen dass diese Leute sich gerne auf Befehle anderer in einen Krieg gegen russische Menschen schicken lassen möchten. Vielleicht sollten sie mal erst in Russland Urlaub machen damit sie sehen wie schön Russland ist und wie herzlich auch die Menschen ostwärts von uns sind. Vielleicht verändert sich dann etwas bei den Leuten und spielen nicht nehr die Werbetrommel für bestimmte aggressive US-Politiker sowie Militaristen welche meiner Meinung nach nur aus einem Grund über die Ukraine herrschen wollen: Um die auf russische Städte ausrichtbaren Raketen näher an die wunderschönen russischen Städte und freundliche Bewohner zu verlegen. Journalisten und Politiker, hört endlich auf mit Eurer einseitigen Propaganda und Politik. Setzt Eure Kraft besser für Frieden und Freundschaft mit allen Menschen ostwärts von uns ein. Verhaltet Euch endlich neutral.

  • 30 M. 26.11.2018, 23:54 Uhr

    Eigentlich sollte nicht die UNO-Empfehlungsvereinbarung, Migrationspakt genannt, ein Thema sondern die sich steigernden Aggressionen zwischen den Staaten USA, England, Frankreich, Deutschland, Ukraine, sowie der NATO-Staaten auf der einen Seite und auf der anderen Seite die russische Förderation u.China sein. Die sich steigernden Aggressionen um die Menschheit in einen 3. Weltkrieg zu zwingen gefährden unser aller Leben. Wann endlich wenden unsere Politiker die politische Richtung, weg vom derzeitigen „Kalten Krieg“ in Richtung Friedenspolitik. Warum sollen sich wieder einmal viele Millionen, sich nicht persönlich kennende Menschen gegenseitig umbringen wenn Generationen später die Menschen doch wieder als befreundete Nachbarstaaten existieren werden; es sei denn dass die ABC-Waffen uns im 3. Weltkrieg alle vernichteten. Eine sich bildende Eurasische Union wird in Zukunft nicht aufzuhalten sein. Daran können vermutlich auch Falken-US-Politiker ohne eigene Zerstörung nichts ändern.

  • 28 J. 22.11.2018, 13:20 Uhr

    Das über viele Jahrzehnte nervige und übertriebene Geheule über Migration, Integration usw. löst eine Ungerechtigkeit nach der anderen ab. Eine große Ungerechtigkeit ist dass alleine die EU-Außenländer die EU-Grenzen sichern sollen und andererseits noch die Regelung existiert dass ein Asylbewerber in dem Land Asyl beantragen soll in dem er zuerst die EU-Grenze übertritt. Alle EU-Länder sollten gleiche Unterstützungen den Asylbewerbern gewähren, am besten nur die Unterstützungen welche z.B. Polen und Ungarn den Asylbewerbern gewährt. Ein wahrer Asylbewerber wird froh sein wenn er als ein in seinem Heimtland „Verfolgter“ in einem Gastland eine beheizte Unterkunft, Kleidung und Lebensmittel bekommt. Nach meiner Meinung ist niemand ein Asylbewerber der an seinem Gastland Forderungen stellt, und dann noch das Recht erhält das Gastland auf Erfüllung seiner Wünsche zu verklagen (von uns bezahlt) Nicht wir als Gastgeber haben die Asylsuchenden verfolgt sondern seine ursprüngliche Heimat.

  • 27 K. 22.11.2018, 10:35 Uhr

    In Deutschland wird das Migrationsrecht immer wieder von vielen „Bewerbern“ missbraucht, doch niemand darf auch nur ein Wort dagegen erheben ohne dass er in eine angeblich rechtsextreme Schublade gesteckt wird. Es muss endlich über das Problem gesprochen werden dürfen, und folgend müssen die Sizialleistungen für Migranten auf ein durchschnittliches europäisches Maß herabgesetzt werden.

  • 26 ...und wo bleiben wir! 19.11.2018, 15:07 Uhr

    ....es wird kein land gerettet indem die klugen köpfe abgeworben werden um die löhne hier zu drücken!

    • Klaus Keller 22.11.2018, 14:13 Uhr

      Sie haben vollkommen Recht, das spielt nur beim Migrationspakt so gut wie keine Rolle. Es geht da um illegale Einwanderung über Asylmissbrauch. "Kluge Köpfe" können völlig legal über Einwanderungsgesetze einwandern, auch für Deutschland gibt es Bestimmungen. Auf der anderen Seite gibt es das Asylrecht, aber bitte GG 16a(2) nicht vergessen und bei Krieg grundsätzlich nicht umgesiedelt. Selbst das Fachkräftezuwanderungsgesetz ist eine Verallberung. Fachkräfte, die viel Geld verdienen, können schon hier arbeiten; die Arbeitnehmerfreizügigkeit innerhalb der EU ist ein Thema für sich. Ich sehe kein Grund für Fachkräfte die wenig verdienen und außerhalb der EU kommen; das ist getarntes Lohndumping. Der Kern Ihrer Aussage wird besonders deutlich, wenn Ärzte oder anderes med. Personal aus dem UN-Lager abgeworben werden oder direkt aus dem Kriegsgebiet. Die im Pakt gemeite illegale Migration muss komplett gestoppt werden, da bekommt man für keine Seite den Anspruch nach Humanität realisiert.

    • ...wir bleiben auf der strecke! 24.11.2018, 16:42 Uhr

      Klaus, ...ach wissen Sie, der Migrationspakt ist nichts weiter wie ein abwerben von Fachkräfte dort wo sie am meisten benötigt werden! Egal wie es genannt wird, glauben Sie wirklich es geht um Schutz der Migranten? Paragraph hin oder her, es geht hauptsächlich um möglichst billige Fachkräfte einzuschleusen....

  • 23 Micha 17.11.2018, 17:08 Uhr

    Hier wurde wohl bereits vor der Diskussion, Stoff zugeführt. ;) Das Ergebnis ist bezeichnend.....

  • 21 Hugo Trotz 16.11.2018, 15:53 Uhr

    Ach, Herr Restle. Sie wollen natürlich Ihrem Bildungsauftrag gerecht werden. Sie haben in der Hinsicht auch noch nie enttäuscht... Wenn es denn so eine wunderbare Sache ist, warum hat sich bei etlichen Ländern die Skepsis so breit gemacht, dass deren Regierungen abgesagt haben? Nun ist angesichts des Misstrauens unserer Prominenz Trump gegenüber Amerika kein schlagkräftiges Beispiel, trotz der enormen Tragweite. Dass sich Orban einem solchen Pakt verweigern würde, war auch von Anfang an klar, oder? Doch Österreichs Veto dürfte ein echtes Warnsignal sein für jeden misstrauischen Zeitgenossen. Und genau deswegen können Sie noch so ein Hohelied singen, Herr Restle. Ich bleibe bei meinen enormen Bedenken. MfG

    • J. 16.11.2018, 18:47 Uhr

      Ich glaube dass das Wort „Meinungsmache“ für den gezeigten Popoulismus in unserem Staat, durch Medien verbreitet besser geeignet ist als das Wort „Bildungsauftrag“. Ansonsten würde nicht schon wieder, auch in diesem Leitthema gegen die AfD, gegen Urban und die FPÖ gehetzt.

  • 20 Martin Neuffer 16.11.2018, 14:49 Uhr

    Ich bin dagegen.

  • 17 heiko 16.11.2018, 09:27 Uhr

    Mit dem UN Flüchtlingspakt geht Deutschland eine Verpflichtung ein, bindend oder nicht ,Frau Merkel wird versuchen diese umzusetzen? Bis jetzt hat die Bundesregierung nicht gesagt ,was sie davon umsetzen möchte! Man lässt die Bevölkerung und den Bundestag bewusst im unklaren? Es gibt keine Abstimmung im Bundestag ,ja nicht mal in der Unionsfraktion! So ist Demokratie aller Merkel ,genau wie in der Flüchtlingskrise (Fraktion und Bundestag werden einfach nicht gefragt). Meiner Meinung nach gibt es für Deutschland nur eine Lösung um die Massenmigration von Flüchtlingen in die Sozialsyteme zu verhindern. Diese Lösung heißt Abschottung (EU Außengrenze) und Hilfe vor Ort zb. in den Nachbarländern(Flüchtlingslanger). Deutschland hat 2017 24,7 Mrd.Euro für die Entwicklungshilfe ausgegeben (07% des BiP) das Meiste für Flüchtlinge und die Beseitigung von Flüchtursachen.Wir brauchen den Stop der Rüstungsausfuhren und das Ende von Kriegen des Westens(Syrien,Irak,Jemen usw.) und der Regimewechsel.

  • 16 Erfahrungsträger 16.11.2018, 06:57 Uhr

    !Dass Herr Orban in Ungarn, die FPÖ in Österreich oder die AfD hier in Deutschland jetzt Stimmung gegen diesen Pakt machen, hat nur einen einzigen Grund: Ein Thema am Kochen zu halten, dem sie ihre Wahlerfolge verdanken. „ Dieser Pakt sollte still und heimlich am Bürger vorbei umgesetzt werden! Die weiteren Argumentationen halten keiner Analyse, zum Beispiel nach der Kepner Tregoe Methode, stand. Thomas Barnett und das Konzept der Globalisierung/The Pentagon's New Map Zbigniew Brzezinski The Grand Chessboard Nur Ignoranten glauben, dass die NWO dem Menschen dient. Nur mal Libyen eruieren! Artikel 5 GG garantiert die Meinungsfreiheit …..

  • 15 Faisal Ayoubi 15.11.2018, 23:51 Uhr

    Junge deutsche Soldatinnen und Soldaten riskieren in Afghanistan, Irak, Syrien und Mali Leben und Gesundheit im Kampf für "Frieden, Menschenrechte, ... weiterlesen

  • 14 Michaela 15.11.2018, 23:23 Uhr

    Dass dieses Thema mal wieder ideologisch genutzt wird um über Österreich, Ungarn und der AfD herzuziehen das ist „billig“. Ein solches Thema sollte frei, sachlich und ohne ideologische Gläubigkeit besprochen werden. Ein politischer Wille ist nicht immer deckungsgleich mit Vernunft und Wahrheit. So wird zum Beispiel von Politikern wegen der hohen Abgase in den Städten ideologisch nur von einem Fahrverbot gesprochen. Im Zuge eines totalen Fahrverbotes wird die Versorgungen der Städte zusammenbrechen weil die meisten Lieferwagen, LKW, Schulbusse mit Dieselmotoren ausgestattet sind. Auch Handwerksbetriebe fahren fast ausschließlich nur Wagen mit Dieselmotoren. In großen Städten wie Düsseldorf, Köln usw. trägt der Schiffsverkehr erheblich zur Umweltbelastung bei. Will man nun den Schiffen (Flugzeuge?) eine „Durchfahrt“ durch die Städte verbieten? Ein Vorschlag von mir: Betroffene Stadtstraßen in Einbahnstraßen (Art Kreisverkehr) wandeln. So reduzieren sich die Abgase sofort um rund 50%.

  • 13 Ernst Haft 15.11.2018, 13:02 Uhr

    Junge deutsche Soldatinnen und Soldaten riskieren in Afghanistan, Irak, Syrien und Mali Leben und Gesundheit im Kampf für "Frieden, Menschenrechte, Demokratie...." Junge Männer aus Afghanistan, Irak, Syrien, Mali....werden gleichzeitig zu hunderttausenden in Deutschland integriert. Das alles birgt ein riesiges Potenzial an künftigen ethnischen und religiösen Konflikten und kostet viele Milliarden. Gleichzeitig lassen wir hilfsbedürftige Menschen in den Pflegeheimen in ihren Exkrementen liegen, haben Altersarmut, Kinderarmut, marode Infrastruktur..... und das seit vielen Jahren. Berichte über Straftaten z.B.(Massenvergewaltigungen.) werden "sehr zurückhaltend" behandelt. Wer das unsinnig findet und wütend ist, ist ein Wutbürger. Wem das egal ist, der ist ein guter Mensch. Ist das so ?

    • Klaus Keller 15.11.2018, 15:17 Uhr

      Ich stehe noch immer zum Konzept „Bürger in Uniform“. Wenn ich bei Krieg wenig bis kein Verständnis für „die Suche nach einem besseren Leben“ habe, kann man darin den Ursprung sehen. Die Wehrpflicht ist hier abgeschafft, es gibt auch (scheinbar) keine akute Bedrohung. Im islamisch-arabischen Raum sieht das anders aus. Westliche Soldaten dort sind schon ein Problem für sich und es hat sich nicht bewährt, jedenfalls ist die Sicherheit auf der Welt nicht größer geworden. Im 2. Weltkrieg gab es selbst nach Kapitulation polnische Exilstreitkräfte und auch De Gaulle hat mit seiner Freien Französischen Armee (FFL) nicht aufgegeben. Wie man das organisiert ist diskussionsfähig. Das muss auch nicht der Dienst an der Waffe sein, es gibt in Syrien zum Beispiel die Weißhelme, eine Art Zivilschutz. Ich stimme Ihnen also zu (im wesentlichen), jetzt mal abgesehen davon, dass es bei Krieg weder Rechtsgrundlage noch Sinn für Umsiedlung (Migration) im größeren Umfang auf andere Kontinente gibt.

    • Ernst Haft 15.11.2018, 17:12 Uhr

      Polnische ...französische Soldaten die auch nach der Besetzung ihres Landes durch Nazi Deutschland weitergekämpft haben....So ist es. Z.B. in Afghanistan kämpfen auch Afghanen für einen minimalen Sold gegen Taliban und IS. Riskieren ihre Gesundheit, ihr Leben. Wir feiern und unterstützen lieber die jungen Männer die weglaufen, hier durch die Straßen bummeln und sich "integrieren". Ich würde das anders machen.

    • Renate E. 16.11.2018, 16:01 Uhr

      Es wird jedenfalls so proklamiert. Obwohl die Probleme überall sichtbar sind, sich jetzt sogar Plasberg an das Thema der Clan-Kriminalität heranwagte (Chapeau!), wird immer noch die heile Welt des Multi-Kulti von den Links-Grünen und ihren zugeneigten Bessermenschen beschworen. Dazu wird noch ein Vertrag unterzeichnet, der noch mehr Afrikanern die Möglichkeit gibt, sich da anzusiedeln, wo sie möchten. Der gesetzlich fundamentiert, dass fremde Ethnien gleich alle Vorzüge genießen können, die sich dort Geborene dank Fleiß ihrer Vorfahren und mit eigener Disziplin und Mühe schwer erarbeitet haben.

  • 12 Führende Eliten im Land sehnen sich offensichtlich den 3. Weltkrieg herbei 15.11.2018, 11:54 Uhr

    „Keinen Schritt weiter“, so kommentiert eine Zeitung eine Aussage eines Bundeswehrgenerals gegen Russland. Mag sein dass auch diese Aussage wie so oft etwas aus dem Konzept geworfen wurde, doch immer wieder hören wir vergleichbare Aussagen gegen Russland unserer Führungseliten. Wie kann man einerseits hochlobend einen Migrationspakt (was ist davon eigentlich ein Pakt? Ist es nicht eher e. unverbindliche Vereinbarung?) begrüßen u. andereseits unseren Nachbarstaat Russland massiv militärisch bedrohen? Glaubt dieser BW-General dass Russland, alleine schon aufgrund der Tatsache dass eine große Zahl seiner Soldaten „Gennachkommen“ von Wehrmachtssoldaten sind, nun vor Angst zittert u. allem was in der USA befohlen wird brav fügt? Nicht Russland hat sein Land Richtung Westen erweitert sondern die EU mitsamt der NATO hat sein Gebiet aggressiv an die russische Grenze gelegt, das ist Fakt. Im 3. Weltkrieg brauchen wir keinen „Migrationspakt“, Deutschland ist dann ein verseuchtes Schlachtfeld.

  • 11 Armin 14.11.2018, 18:05 Uhr

    UNO-Migrationspakt, nun ja, es gab (nur von vereinzelten Zeitungen berichtet) derzeitig noch eine andere Abstimmung in der UNO-Versammlung. Eine Abstimmung, besser eine „Verurteilung“ der Sanktionen / Blockade gegen Kuba. Es gab laut einzelnen Medien berichtet eine fast einhundert prozentige Übereinkunft dass die Sanktionen gegen Kuba endlich aufgehoben werden sollten. Warum informieren Journalisten uns Bürger nicht darüber? Wo bleiben die viel gelobten demokratischen „Westlichen Werte“ wenn westlichen Journalisten in der Berichterstattung immer wieder manipulierend, propagandistisch einwirken um das Volk politisch auf ihre eigene Ideologie auszurichten?

  • 10 Kurt 14.11.2018, 15:13 Uhr

    Unsere Politiker sollten mal darüber nachdenken warum es so viele Migrationswillige gibt. Einerseits die erdweiten Kriege der USA weiter unterstützen und andererseits sich beklagen dass es eine hohe Zahl von Flüchtlingen gibt, das ist nicht in Ordnung. Unsere Politiker sowie Journalisten wollen ja noch nicht einmal eingestehen dass sie von US-Politikern in anderen Dingen erpresst werden. So zum Beispiel ninsichtlich der Nordstream II. US-Politiker mischen sich offensichtlich in innere Angelegenheiten Deutschlands ein. Um deren Fracking Gas/Öl zu kaufen - welches in der Menge für unser Land nicht ausreicht - erpressen sie bösartig unser Land. Noch vor wenigen Jahren gab es viele Grüne welche auf den Straßen gegen das Fracking-Öl protestierten, nun, wo die Grünen an Machthebel im Land Sitzen sieht man keinen von denen gegen Fracking am demonstrieren. Wann drängen unsere Politiker mal die USA dazu entsprechend der US-Einwohnerzahl in gleicher Prozentzahl Flüchtlinge aufzunehmen wie wir.

  • 9 Klaus Keller 13.11.2018, 14:14 Uhr

    Australien hat die Migration "national geregelt". Australien braucht keinen "multilateralen Rahmen" und die illegale Einreise nach Australien hat fast aufgehört; wer es trotzdem versucht wird nie in Australien eine Heimat finden. Ich ignoriere das Vorbild Australiens nicht. @"Wer aber wirklich verhindern will, dass Menschen aus purer Not ihre Heimat verlassen, dass sie auf ihrer Flucht ausgebeutet und misshandelt werden, dass sie im Mittelmeer ertrinken oder hier bei uns verfolgt und diskriminiert werden, der muss weit mehr tun .. " .. wie in Australien darf dann keine Einreise ohne Visum zum Bleiberecht oder Duldung führen. Wer den Migrationspakt als Absichtserklärung verbindlich werden lässt produziert genau das Leid, das er beklagt und demontiert hier noch zusätzlich weiter den traurigen Rest der Sozialsysteme. Das Thema Sicherheit gab es gestern bei Frank Plasberg. Das die Handelsbeziehungen mit Afrika im Neoliberalismus destruktiv sind kann ich aber unterschreiben.

    • Werden bei uns wieder Menschen verfolgt? Warum kommen dann noch Millionen zu uns? 13.11.2018, 17:54 Uhr

      „...hier bei uns verfolgt und diskriminiert werden...“! Mit Verlaub das kann ich nicht erkennen, dass bei uns Menschen verfolgt und diskriminiert werden; das war früher im 3. Reich mit bestimmte Andersgläubige so und in der DDR mit den eigenen Bürgern welche nicht politisch linientreu waren. Immer wieder diese Andichtungen dass wir Deutsche (welche über viele Generationen hier im Land leben (ausgenommen „Grün-68er“)) die dem Teufel am nächsten stehenden, bösartigsten Menschen sind, das ist ätzend, diskriminierend und beleidigend. Wenn ich darüber nachdenke dass in keinem anderen Land der EU über eine Millionen Ausländer zu uns umsiedeln und unser Sozialsystem beanspruchen wollen dann kann es nicht daran liegen dass sie bei uns „verfolgt und diskriminiert“ werden. Wäre es so wollten auch keine Menschen zu uns denn wer will sich schon gerne quälen lassen.

    • Klaus Keller 14.11.2018, 13:13 Uhr

      @ „Werden bei uns wieder Menschen verfolgt?...“(als Pseudonym). Sie haben Recht, das ist Unsinn. Es ist ja auch nur ein Zitat in Anführungszeichen. Es ist im Prinzip ein wenn-dann-Satz und dabei wollte ich das „wenn“ noch komplett zitieren um bei der Konsequenz den Bruch im Gedankengang herbeizuführen. Das bedeutet nicht, dass ich dem ersten Teil schon folge. Man muss sich schon darüber im klaren sein, dass nur Leute mit Kraft und Geld die Schlepperreise wagen können. Die „pure Not“ von denen, die arm und schon halb verhungert sind, bleiben für diese spezielle „Humanität“ völlig unsichtbar. Diskriminiert werden die eigenen älteren Langzeitarbeitslosen, die längst nicht mehr in der offiziellen Statistik sind und zu teuer für den EU-Wettbewerb der niedrigsten Löhne wurden. Wenn man Arbeitsplätze für Illegale schafft mag das für einige sozial klingen, ist aber schlicht Lohndumping. Der Migrationspakt ist für nur Illegale; legale Einwanderer brauchen das nicht, das Asylrecht ist geregelt.

  • 7 Miriam S 12.11.2018, 18:14 Uhr

    Hat weltweite Regelung von Problemen eigentlich irgendwann zu einem positiven Ende geführt ? sorry , aber mir fehlt der Glaube, dass diese hier gelingt. Alle großen Probleme müssen erst einmal regional bearbeitet und gelöst werden , anschließend kann man sich austauschen über die eventuelle Zusammenlegung der im Kleinen gefundenen Lösungen. Man baut nicht zuerst das Dach eines Gebäudes und setzt dann das Gebäude drunter... jede wissenschaftliche Erkenntnis ergibt sich aus Annäherung in kleinen Schritten...Ausnahme mögen große Visionen sein, die ein Einzelner mitbringt...die aber sind relativ selten. bei der hier anliegenden Problematik gilt erst recht, fangt regional an. Die weltweite Regelung dient nur als Vorwand nichts zu tun.