Gästebuch zur Sendung vom 14.05.2018

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"hart aber fair"

Gästebuch zur Sendung vom 14.05.2018

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Liebe Nutzer des Gästebuchs,

mir ist weiterhin sehr wichtig, dass Ihre Meinung aus dem Gästebuch auch in unserer Sendung einen festen Platz hat.

Allerdings halte ich es für eine Frage der Fairness, dass für unsere Zuschauer die gleichen Bedingungen gelten wie für unsere Gäste im Studio: Bitte bekennen Sie sich offen zu Ihrer Meinung − mit vollem Namen. "hart aber fair" steht für Diskussionen auf Augenhöhe, dafür braucht man ein offenes Visier.

Ihr Name, Ihre Meinung: So werden Sie auch in Zukunft in der Sendung zu Wort kommen. Wer weiterhin anonym diskutieren will, kann das gerne tun, aber dann nur innerhalb des Gästebuchs.

Ihr Frank Plasberg!

Bitte beachten Sie:

Unser Gästebuch für die "hart aber fair" - Sendung ist von Freitag, 14.00 Uhr bis Dienstag, 14.00 Uhr geöffnet. Wir freuen uns auf Ihre Anregungen.

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Kommentare zum Thema

1024 Kommentare

  • Klaus Winkler 15.05.2018, 12:54 Uhr

    Aus Sicht der Palästinenser führt der Westen seit mindestens 100 Jahren erst eine knallharte Kolonisationspolitik um dann über ihre Köpfe hinweg und gegen ihren Willen dort den Staat Israel zu errichten. Dies sollte ganz klar eine Wiedergutmachung des Holocaust sein bzw. auch anderer Verfolgung in anderen Ländern. Man hat damit aber lediglich den Einen geholfen aber den Anderen was weggenommen und so das Unrecht weiter verlagert. Das wäre ja gerade so wie wenn ich über die rote Ampel fahre und meinem Nachbarn wird der Führerschein weggenommen. Dieses Unrecht kann man natürlich nicht zugeben weil sonst das ganze Konstrukt zusammen brechen würde. Es gibt für keine Sekte und keine Religion eine Berechtigung nach 2000 Jahren Abwesenheit irgend ein historisches Gebiet zu beanspruchen.

  • Weber, Knecht 15.05.2018, 12:54 Uhr

    Wen interessiert bei der heutigen dramatischen Weltlage, was vor 3000 Jahren geschah? Wer glaubt an einen Schöpfer namens Gott, wer an das von Menschen niedergeschriebene Alte Testament? Der Staat Israel müsste auf die Dauer weg aus dem Nahen Osten, er müsste in einem Gebiet angesiedelt werden, in dem Menschen leben, denen die reuevolle, verantwortungsvolle Aufarbeitung und die Konsequenzen des Holocaust ein Bedürfnis und - ganz wichtig - lebenslang und darüber hinaus im Bewusstsein sind. Darüber hinaus bedeutet, falls das möglich ist, "in den Genen verankert". Was fehlt, ist ein Gebiet für die Juden in einem Land, dessen Anwohner ihre Kinder von Anfang an mit Erzählungen der Urgroßeltern, im weiteren Verlauf mit Geschichtsunterricht, dem Besuch von Gedenkstätten und dem "Nie- Wieder"- Gedanken prägen. - Dieses Gebiet für die Juden müsste logischerweise irgendwo in Deutschland liegen.

  • HermannM. 15.05.2018, 12:47 Uhr

    Zu viel über den Umzug der Amerikaner, zu wenig über die Ursachen und Verursacher/Verantwortlichen für die Zunahme der Übergriffe in unserem Land. Aus meiner subjektiven Sicht hatte das wenig mit dem eigentlichen Thema zu tun.

  • Hannes Küper 15.05.2018, 12:46 Uhr

    Zu Mandy W. 12.01 Uhr: Ein Jude ist ein Mensche jüdischen Glaubens und/oder jüdischer Abstammung. Diese richtet sich danach, ob die Mutter jüdischer Abstammung ist. Besser wäre es, zu differenzieren: Israeli und Jude. Antisemitismus ist ja die Ablehnung eines Semiten, also eines Arabers oder Juden, weil er Araber oder Jude ist. In "hart aber fair" wurde nicht richtig unterschieden. Es ging fast nur um Antiisraelismus bzw. Antisionismus. Ich bin ein Antizionist, weil der Zionismus zur Unterdrückung der Palis führte. Ich halte bereits die Methode der Staatsgründung Israels für falsch: Die einseitige Landnahme, die Vertreibung der Palis, die Nichtbeachtung des Status von Jerusalem. Auch fehlt die Kehrseite der einseitigen Realisierung der Teilungsresolution, nämlich die Gründung von Palästina. Aber ich bin kein Antisemit. Netanjahu ist ein Antisemit, weil er Araber hasst. Und Liebermann etc. Genauso war Scharon. Ein Rassismus in europäisch-nationalistischer Tradition.

  • Dagmar 15.05.2018, 12:44 Uhr

    Wie traurig, wenn Israel gleich wieder als Agressor dargestellt wird. Wann hören die Palästinenser endlich mit ihrer Hetze gegen Israel auf? Warum folgen die Bewohner Gazas den Gewaltaufrufen ihrer Führung? Israel hat die Gaza-Bewohner zuvor gewarnt und sie wussten ganz genau, was passiert, wenn sie versuchen, die Grenze zu durchbrechen. Hat Israel nicht das Recht seine Grenzen zu schützen? Wie soll Frieden entstehen, wenn die palästinensichen Kinder tagtäglich über die Medien, die Moscheen und den Unterricht in den Schulen zum Hass gegen Israel erzogen werden? Es wird endlich Zeit, dass die palästinenschen Führer ihr eigenes Volk nicht missbrauchen und den Kindern eine gute Bildung ermöglichen. Hilfsgelder sind genügend geflossen und die Palästinenser könnten bereits eines der reichsten Völker der Welt sein. Warum nicht eine friedliche Zukunft mit Israel eingehen, wovon beide Völker profitieren würden?

  • Uwe Schlese 15.05.2018, 12:42 Uhr

    Sehr geehrter Herr Plasberg, Ihre Sendung zu Israel vom gestrigen Tage hat mich entäuscht. Die Auswahl der Gäste war nicht geeignet, eine Diskussion zu entfachen, da alle mehr oder weniger pro Israel eingestellt waren. Auch fehlte ein Jurist für internationales Recht, um die Frage der Rechtmäßigkeit der israelischen Staatsgründung und Landnahme zu beleuchten. Das Problem der Nahost-Region ist doch, daß Israel nach mehreren Tausend Jahren Abwesenheit Ansprüche auf ein Land erhoben hat, daß aufgrund Gewohnheitsrecht in dieser Zeit von den Palestinensern bewohnt wurde. Hätte man diese nicht einfach vertrieben sondern in den Staat integriert oder friedlich umgesiedelt und für Ihr Land und Ihren Besitz entschädigt, gäbe es vermutlich nicht diesen Konflikt. Falls man heute Frieden schaffen möchte, wäre es aus meiner Sicht ein vielversprechender Ansatz, diese Entschädigung im Nachhinein durchzuführen. Das an den Palästinensern begangene Unrecht scheint niemanden zu interessieren.

  • Hannes Küper 15.05.2018, 12:36 Uhr

    Zu Leonid Hansen, 10.55 Uhr: Das ist rassitisch, ihr Vorurteil einer homogenen jüdischen Gruppe. Machen Sie sich bitte klar, dass es immer und auch heute verschiedenste Menschen unter Israelis und Juden gibt. Meine Position, dass das pal. Narrativ weitgehend stimmt und das zionistische Narrativ weitgehend üble Propaganda ist, teilen u.a. Ilan Pappe´, Ars Avneri, der verstorbene Flapan, Tom Segev uva. Es gab nie die Juden, die Deutschen, die Sinti und Roma, die Bayern-Fans etcpp. Wir sind alle nur Menschen. Bitte nicht vergessen, dass sehr vielen Palis durch Ben Gurion und Co. und deren Terrorgruppen Land, Leben und Familie geraubt worden ist. Die Stern-Gruppe war eine rein faschistische und rassistische Terrorgruppe und sogar die Haganah hat Massaker begangen, vgl. Jaffa und Co. Man muss nichts aufrechnen. Man muss schützen und zu allen lieb sein, nicht nur zu denen, die man sich zum Fetisch eigener Schuldfantasien auserkoren hat. Viele Auschwitz-Opfer würden heut mit Palis leiden.

  • Bodo Sch. 15.05.2018, 12:30 Uhr

    Mein Eindruck? Man wollte seit jeher das ganze alte jüdisch israelische Gebiet wieder besiedeln und setzt das Stück für Stück um. Die Palästinenser haben keine Lobby, die moslemische Welt ist gespalten, weil aus vielen Völkern bestehend, die nur in der Klammer Islam und dabei noch mit zwei sich bekämpfenden Formen zusammen gehalten wird, aber immer mehr durch verschiedene Prozesse zerbricht. Die Palästinenser werden sich wie die Juden in der Diaspora auf der ganzen Welt wieder finden, da sie aber kein starkes religiös völkisch definiertes Identitätsgefühl haben, werden sie nicht ins Land zurückkehren. Was aber da möglich ist, sind Rache und Vergeltungsgefühle und - akte. Wie das mit der Weltoffenheitsidee eines Soros vereinbar ist, bleibt mir ein Rätsel, alle sollen überall hinkommen und leben dürfen, außer in Israel? Oder dürfen sich Palästinenser jetzt in Israel als arabische Israeli wieder niederlassen und dort wieder wie früher leben?

  • EGartner 15.05.2018, 12:18 Uhr

    Hass m.M.n.-> Hass ist ein "intensives Gefühl der heftige Abneigung; starkes Gefühl der Ablehnung und Feindschaft gegenüber einer Person, Gruppe oder Einrichtung" und kann zu aggressiven Handlungen gegenüber den Hassobjekten führen. Ursache ist meist die Bedrohung oder Kränkung des eigenen Selbstwertgefühls, der Verlust der Selbstbestimmung, Ohnmacht gegenüber Fremdbestimmung. Hass wird häufig als Gegenteil von "Liebe" oder als eine Folge enttäuschter "Liebe" interpretiert. Die Motive und Gründe des Hassenden können teils unbewusst sein, lassen sich in der Regel jedoch bewusst machen.

  • Mandy W. 15.05.2018, 12:01 Uhr

    Was ist eigentlich ein Jude, jemand jüdischen Glaubens oder ein Nachkomme dieses Volkes oder beides und was sind dann säkulare, was orthodoxe, liberale oder sogar ultraorthodoxe Juden? Mir ist das alles sehr unklar und schleierhaft, was man sich eigentlich darunter vorstellen muss. Verwirrend sind mir auch oft die Begründungen und Erklärungen, die mir oft mehr Fragen als Antworten geben. Vielleicht muss man das auch alles gar nicht verstehen, es ist ihre Sache, was sie da machen, die Frage ist nur, warum kollidiert ihre Communitiy immer wieder mit anderen und zwar weltweit und über alle Völker und Religionen hinweg. Ein seltenes und unerklärliches Phänomen für mich, kann das nur aus irrationalen und unerklärlichen Antisemitismus kommen oder wie entsteht so etwas? Im Gegensatz zum Islam missioniert das Judentum ja nicht, sondert sich sogar eher ab und hat keine anderen Länder und Völker erobert und "bekehrt", wie auch das Christentum zum Teil, wenn auch auf andere Art und Weise.

  • Joachim Findeis 15.05.2018, 11:54 Uhr

    Zu dem Terrorakt der Israelis gestern am Gazastreifen gibt es nur zwei Länder die die richtige Konsequenz gezogen haben nämlich Südafrika und die Türkei, die haben nämlich bis sauf weiteres ihre Botschafter abgezogen. Warum weigern sich die USA und Israel gegen die Untersuchung dieses Terroraktes???Kann es sein, dass sie Angst haben dass weitere Schweinereien auftauchen???