Wladimir Kaminer

Wladimir Kaminer

Schriftsteller und Kolumnist, aufgewachsen in Russland

Wladimir Kaminer

Wladimir Kaminer wurde 1967 in Moskau geboren. Nach dem Militärdienst (1985-1987) studierte er Dramaturgie am Moskauer Theaterinstitut. In Moskau verdiente Kaminer seinen Lebensunterhalt mit Gelegenheitsjobs, u.a. veranstaltet er Partys und Untergrundkonzerte in der Moskauer Rockszene. Später arbeitet er als Musiktheater-Regisseur.

1990 kam Kaminer nach Berlin. Er arbeitete in der Berliner Theaterszene und organisierte ab Anfang 2000 im "Kaffee Burger" die berühmte "Russendisko".

1998 begann er zu schreiben und hatte damit großen Erfolg auf den Berliner Lesebühnen. Im damaligen SFB bekam er eine wöchentliche Sendung, im ZDF-Morgenmagazin eine eigene Rubrik und der WDR startete 2004 den Literaturzirkus "Kaminers Klub".

Im Jahr 2000 erschien sein Erzählband "Russendisko" mit Episoden aus dem russischen Emigrantenmilieu, 2012 wurde dieser verfilmt. Innerhalb kurzer Zeit erschienen weitere Bücher: "Dschungelbuch" (2003) über seine Lesereisen durch die deutsche Provinz, 2005 das DJ-Handbuch Karaoke oder 2006 seine "Küche totalitär. Das Kochbuch für den Sozialismus". Seine bisher insgesamt 28 Bücher wurden in rund 30 Sprachen übersetzt, er ist einer der meistgelesenen deutschsprachigen Autoren.

Stand: 04.09.2020, 13:00