Ein Leben für den Sport

Karateunterricht mit WDR Digit

Ein Leben für den Sport

Auf den Spuren von Bruce Lee machte Harald Schröder in den 1960er-Jahren eine Karateausbildung. Alte Filmaufnahmen beweisen: Die Karateübungen mit seinen Freunden sind vor 38 Jahren nicht immer perfekt ausgefallen.

Dem Sport ist Harald Schröder treu geblieben: Er hat Fitnessstudios in Dortmund betrieben und arbeitet auch im Alter von über 60 Jahren noch als Personal Fitness Trainer. Die Filmaufnahmen sind für Harald Schröder eine kleine Zeitreise: Damals war er 23 Jahre alt, sportbegeistert und topfit. "Bei unseren Karateübungen stand ursprünglich der Selbstverteidigungsgedanke im Vordergrund. Bei den Rockerzeiten Ende 60er- und Anfang der 70er-Jahre musste man auf alles gefasst sein", sagt Schröder heute.

"Man lernt, seine Zähne zusammenzubeißen"

Digit Kampfsport

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Neben den Karatestunden forderten sich die Freunde gegenseitig zu kleinen Wettkämpfen heraus - und verlangten sich viel ab. "Wir sind ohne Training 10.000 Meter barfuss gelaufen. Oder wir haben alle einen Handstand an der Wand gemacht und keiner wollte derjenige sein, der zuerst umkippt. Dabei lernt man, seine Zähne zusammenzubeißen", sagt Schröder.

Viele Menschen hören im Laufe des Lebens mit dem Sport auf. Nicht so Harald Schröder. "Ich bin um Längen ausgeglichener als jene, die sich nicht viel bewegen", sagt Schröder, der sich vom Fitnesslevel her zehn bis fünfzehn Jahre jünger fühlt, als er tatsächlich ist.

Stand: 15.09.2013, 16:30

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