Ihre Meinung zum Nachlesen: Mülltrennung - bringt das was?

Ihre Meinung zum Nachlesen: Mülltrennung - bringt das was?

Trotz aller Bemühungen: Ein großer Teil des Plastikmülls landet in der Müllverbrennung - zusammen mit dem Hausmüll. Wozu dann überhaupt noch Mülltrennung? Und wie könnte es besser gehen?

Nach Informationen des Bundesumweltministeriums landen 44 Prozent des deutschen Plastik- und Verpackungsmülls direkt in den Verbrennungsöfen. Dort wird der Müll zwar noch "energetisch" verwertet, recycelt werden die Rohstoffe aber nicht. Ein Problem: Viele Plastikverpackungen lassen sich kaum sinnvoll recyceln.

Viele Verbraucher fühlen sich an der Nase herumgeführt. Wozu trennen, wenn hinterher doch alles zusammen verbrannt wird? Könnte man es sich nicht deutlich einfacher machen und gleich allen Müll in eine Tonne werfen?

Kommentare zum Thema

8 Kommentare

Neuester Kommentar von "Mülli", 24.02.2017, 16:52 Uhr:

Was nützt es wenn ich den Müll trenne, so z.B. Essensreste und Bioabfall für die Grüne Tonne, und mein Nachbar schmeißt eine Plastiktüte mit Hundekot da hinein und dann wird meine Grüne Tonne nicht geleert weil eine Plastiktüte drin ist. Hab ich die "Arschkarte" gezogen und mein Nachbar freut sich mir eins ausgewischt zu haben.

Kommentar von "Dagmar Pankow", 24.02.2017, 16:14 Uhr:

Indem ich meinen Müll trenne, bekomme ich für mich selbst mehr Übersicht wo ich noch mehr Müll vermeiden sollte. Schon das allein ergibt Sinn.

Kommentar von "McSmiley", 24.02.2017, 15:59 Uhr:

In meinem Haushalt als Single machte die Mülltrennung - außer evtl. bei Glas und Papier - noch nie richtig Sinn, weil die Menge oft schlichtweg zu klein war und man bei Nahrungsmittelrückständen an Verpackungen auch nicht lange warten kann, bis die Mülltüte halbwegs voll ist (Gestank!). Mich nervt die Mülltrennung aber auch, da ich sie als ineffizient organisiert empfinde und sie als Teil des "Müll-Business" auch immer wieder mal den Eindruck eines intransparenten Geschäftsmodells macht, das zudem ja wiederholt mit Mafia und Klüngel in Verbindung gebracht wurde. Die Techniken, um Müllarten automatisch zu trennen, ist vorhanden. Warum also nicht alles (außer Schadstoffe, Papier und Kompost) in eine Tonne und an geeigneten Orten Zentren einrichten, an denen hocheffizient automatisch verkleinert und getrennt wird? Bei genauerer Betrachtung dürfte dürfte sich das rechnen, zumal die Trennung dann auch "Straßenmüll" umfassen würde.

Kommentar von "Anonym", 24.02.2017, 15:37 Uhr:

Ich habe sehr lange in München gelebt, dort wird auch nur zwischen Papier und "Restmüll" unterschieden. Der "Restmüll" landet in der Verbrennung und die erzeugt dann wieder die Fernwärme für ganze Stadtteile. Wer unbedingt mehr recyceln will, muss dazu dann einen Wertstoffhof aufsuchen. Dort wird aber gleich getrennt zwischen, Verbundverpackung, PP, PE, Folie, Blech, Alu, Weißblechdosen, ... für jeden "Wertstoff" gibt es eine eigene Tonne und der Bürger muss dann auch richtig einsortieren.

Kommentar von "Nannyallergiker", 24.02.2017, 14:26 Uhr:

Das Aussortieren von Glas ist ja so selbstverständlich geworden, daß ich es doch glatt zu erwähnen vergessen hatte...

Kommentar von "Nannyallergiker", 24.02.2017, 14:19 Uhr:

Wenn Papier und Kompost aussortiert sind, alles andere verbrennen. Die Technologie ist vorhanden - weiter sortiert werden kann später. Es ging von Anfang an nur ums Geschäft - und einige möchten ihre Pfründe weiter gesichert behalten. Der weg hinter die Fichte beginnt mit der Bestätigung von guten Vorsätzen...

Kommentar von "Manfred Frenger", 24.02.2017, 13:45 Uhr:

Diese Meldungen dienen den "Trennfaulen" immer wieder als Alibi. Wenn über 50% des Inhaltes der Gelben Tonne sinnvoll recycelt werden, ist das keine Traumquote. Es bleibt aber der einzige und richtige Weg (der sicher steigerungsfähig ist).

Kommentar von "Eva Huber", 24.02.2017, 10:17 Uhr:

Ich habe meinen Müll nicht mehr getrennt. Dann besichtigte ich eine Müllverbrennungsanlage und sah, dass der Hausmüll direkt ohne irgend einen Zwischenschritt verbrannt wird. Seitdem trenne ich wieder. Und wenn auch nur eine Plastiktüte von mir recycled wird ist es besser als wenn die Chance überhaupt nicht besteht.