Sommer-Suchspiel: Wer findet die Fakten-Paare?

Sommer-Suchspiel: Wer findet die Fakten-Paare?

Von Andreas Sträter

Zum astronomischen Sommerbeginn ist Geschick gefragt: Suchen Sie die Paare zur schönsten Zeit des Jahres - und erhalten zu jedem Foto wissenschaftliche Fakten rund um den Sommer.

Sonnenblume aus der Froschperspektive fotografiert mit Sonne im Hintergrund

Sommer-Suchspiel

Sommer-Suchspiel

Tomatensaft schmeckt vielen nur im Flieger. Die Fluglinie Lufthansa hat im Jahr 2016 insgesamt 1,6 Millionen Liter Tomatensaft ausgeschenkt, erläutert Kerstin Cynthia Lau, Sprecherin des zuständigen Cateringunternehmens in Neu-Isenburg: "Eine gesicherte Erklärung für diesen hohen Verbrauch gibt es nicht", sagt sie. Durch den geringeren Druck in der Kabine verändert sich unser Geschmacksempfinden, wie Tests des Fraunhofer-Instituts zeigen: Über den Wolken wird Tomatensaft als "fruchtig" und "kühlend" beschrieben, während der Saft am Boden als "erdig" und "muffig" gilt. Berücksichtigt werden muss sicherlich auch ein Nachahmungseffekt.

Ein Jetlag kann der schlimmste Teil des Urlaubs sein: Wer aus östlicher Richtung kommt, leidet mehr als derjenige, der in den Westen fliegt. US-amerikanische Forscher haben für diese Annahme ein Modell entwickelt. Der Unterschied zwischen Flügen in den Osten und in den Westen ist das Licht. Wenn wir zum Beispiel ohne Zwischenstopp von New York nach Düsseldorf reisen, dann fliegen wir ohne Tageslicht. Wenn das Licht ausfällt haben unsere Nervenzellen keinen natürlichen Taktgeber, so dass wir außer Takt - und in einen Jetlag geraten.

Es gibt zwei verschiedene Arten von Sonnenschutzmitteln. In Kindercremes finden sich kleine, weiße Partikelchen, die nicht in die Haut einziehen und die Sonne reflektieren – und wie ein Sonnenschirm wirken. In Sonnenmilch für Erwachsene sind chemische Filter enthalten, die die ultraviolette Strahlung der Sonne in Wärme umwandeln, wobei das in der Creme enthaltene Zinkoxid wie ein Spiegel funktioniert.

An heißen Tagen freuen wir uns über ein schattiges Plätzchen. Aber warum ist Schatten überhaupt schwarz? Schatten hat eigentlich gar keine Farbe, ist aber immer dunkler als seine Umgebung. Weil ein Schatten weniger Licht reflektiert als seine Umgebung, wird er vom menschlichen Auge als schwarz wahrgenommen. Schwarz ist die Abwesenheit von Licht.

Tropische Nächte sind Nächte, in denen die Tiefsttemperatur nicht unter 20 Grad sinkt. Diese Nächte treten in Deutschland selten auf, meist nur an einzelnen Tagen im Juli oder im August. In den Städten sind Tropische Nächte wahrscheinlicher als auf dem Land, weil der Asphalt die Wärme des Tages besser speichern kann.

Wir schwitzen auch im Wasser. Schwitzen ist ein Mechanismus, um nicht zu überhitzen. Bewegen wir uns im Wasser, schwitzen wir bei einer Wassertemperatur über 20 Grad. Wer wie ein Profi für einen Wettkampf bei Wassertemperaturen zwischen 26 und 28 Grad trainiert, kann bis zu einem halben Liter pro Stunde verlieren. Wenn das Wasser wärmer als 37 Grad ist, schwitzen wir auch ohne Bewegung, weil in diesem Fall die Wassertemperatur die eigene Körpertemperatur übersteigt.

Sommersprossen sind Ausdruck einer genetischen Veranlagung, die durch Sonnenbestrahlung zum Vorschein kommt. Im Sommer aktivieren die Strahlen der Sonne die pigmentbildenden Zellen. Bei Menschen mit Sommersprossen-Veranlagung produzieren diese Zellen mehr dunklere Farbstoffe als die Umgebung. Diese kleinen Fleckchen, die in den sonnenarmen Monaten von ganz alleine wieder verschwinden, bezeichnen wir als Sommersprossen.

Das Meer ist unser Sehnsuchtsort im Sommer. Die tiefste Stelle des Ozeans befindet sich im Marianengraben, der fast elf Kilometer tief ist und sich etwa 500 Kilometer südwestlich von der Insel Guam befindet. In einige Tiefseegräben des Meeres würde der 8.848 Meter hohe Mount Everest passen, sagt Antje Boetius, Meeresbiologin an der Universität Bremen: "Diese großen Tiefen entstehen dort, wo eine Ozeanplatte unter einer anderen versinkt."

Von hundert Wespenarten machen sich nur zwei Arten über unsere Obstkuchen und Süßspeisen her. Die Deutsche Wespe und die Gemeine Wespe können vor allem im Spätsommer auch Menschen gegenüber zudringlich werden. In dieser Zeit lösen die Arbeiterinnen dieser Wespenarten ihre Nester auf und begeben sich alleine auf Nahrungssuche.

Ist es richtig heiß, sollten wir bis zu drei Liter am Tag trinken. Das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Geeignete Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Tees und Fruchtschorlen. Kalte Getränke sind bei Hitze weniger wirkungsvoll als warme oder lauwarme Getränke. Trinken wir eiskaltes Wasser, versucht der Körper die Temperatur auszugleichen, was unnötige Energie verbraucht.

Stand: 21.06.2017, 00:00 Uhr