Ihre Meinung zum Nachlesen: Lieber später erwachsen werden?

Ihre Meinung zum Nachlesen: Lieber später erwachsen werden?

Früher gründeten die meisten jungen Menschen im Alter von Anfang 20 ihre eigene Familie. Heute wohnen viele in diesem Alter immer noch bei den Eltern. Wie können sie da erwachsen werden?

Im Schnitt sind junge Menschen in Deutschland mittlerweile 24 Jahre alt, wenn sie von Zuhause ausziehen, belegt das Bundesamt für Statistik. Doch was früher als Marker fürs Erwachsensein galt - einen Beruf finden, Geld verdienen, eine Familie gründen - ist es heute nicht mehr.

Selbst nach dem Auszug verlassen sich viele junge Menschen eher auf die Eltern als auf Gleichaltrige, wenn sie Probleme, Fragen oder Sorgen haben. Was meinen Sie, was brauchen junge Menschen zum Erwachsenwerden? Und was können Eltern dazu beitragen?

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Kommentare zum Thema

13 Kommentare

Neuester Kommentar von "Andreas aus Recklinghausen", 24.04.2017, 15:49 Uhr:

Es kommt doch immer darauf an, über wen man spricht. Neben Charakter und Entwicklung geht es auch um Geld. Es ist etwas anderes, wenn die Arbeitnehmer-Aufbewahrungsbox zu klein wird oder wenn man sich überlegt, seinen Landsitz für die nächste Generation neu gestalten zu lassen.

Kommentar von "HW", 24.04.2017, 15:10 Uhr:

Leider werden die jungen Menschen heute oftmals zu wenig auf das Leben "draußen" vorbereitet. Man kennt zwar in der Regel seine Rechte, aber Pflichten? Ne, die haben nur die anderen. - Ich denke, Eltern sollten ihre Kinder mit ganz viel Liebe, aber auch konsequent zu lebenstüchtigen Menschen erziehen. Dann können sie auch als Erwachsene (also ab ca. 20 Jahren) ggf. auf "eigenen Beinen" stehen.

Kommentar von "Wolfgang", 24.04.2017, 14:11 Uhr:

Auch heute gründen junge Menschen früh ihre Familien, wenn sie nach einer normalen, erfolgreichen und sie auf das Leben vorbereitenend Schulzeit mit 16 Jahren eine Ausbildung beginnen, diese mit 19 Jahren abgeschlossen, dann eine feste und auskömmlich bezahlte Anstellung haben und sich eine eigene Wohnung leisten können.

Kommentar von "michaschlag", 24.04.2017, 13:36 Uhr:

Mein Lieblingsspruch zu dem Thema lautet: "Der Unterschied zwischen Knaben und Männern besteht eigentlich nur im Preis ihrer Spielsachen." ;-)

Kommentar von "Hartmut", 24.04.2017, 13:30 Uhr:

Wir vergessen schnell, dass es mal Zeiten gab, als Großfamilien mit mehreren Generationen unter einem Dach lebten. Es sind die Lebensmodelle, die sich im Laufe der Zeit wandeln.

Kommentar von "Eberhardt", 24.04.2017, 13:10 Uhr:

Ich bin der Meinung, man sollte möglichst gar nicht erwachsen werden. Warum auch? Welche Vorteile hat es? KEine! Es kostet lediglich viel (unnötiges) geld, Nerven und (Lebens-)Energie. Das Leben ist zum Genießen da, nicht um hart zu arbeiten und später (dann trotzdem) nichts zu haben. Wer unbedingt malochen möchte, sollte dies tun. Der Rest macht, was ihm / ihr gefällt. Weniegr Wachstum täte uns allen gut!

Kommentar von "Lümmel", 24.04.2017, 13:03 Uhr:

Erwachsen. Was bedeutet das? Selbständig sollten die Jungen Leute sein und das sind die meisten eben nicht. Das liegt vermutlich an den Eltern. Es ist jedenfalls eine Katastrophe, wie unselbständig die wohl meisten sind. Es ist erschreckend zu sehen, wie wenig Wissen vorhanden ist. Z.B. zum Thema Banking, Mietverträge, Versicherungen, Berufswahl usw.. Aber das ist nicht das Schlimmste. Allgemeinbildung, völlige Fehlanzeige. Die werden total verwöhnt und zu absolut unselbständigen Wesen erzogen. Wesen, die nur konsumieren und auf Ihre Rechte pochen können. Ich finde diese Entwicklung so schlimm, dass ich mich entschieden habe, in Zukunft weder Azubi- noch Praktikantenplätze zur Verfügung zu stellen.

Kommentar von "Chris", 24.04.2017, 12:35 Uhr:

Mit befristeten Arbeitsverträgen und der Vorgabe , bei arbeitslosigkeit jeden Job , unabhängig vom Standort , annehmen zu müssen , kann kein unabhängiges Leben geplant werden. Und von den verantwortungslosen Vorbildern im öffentlichen Leben , wird eine Voraussetzung für das Erwachsenwerden , nämlich das Verantwortungsbewusstsein , für überholt erklärt. Da wundern wir uns über die alten Kinder ???

Kommentar von "Otto", 24.04.2017, 12:26 Uhr:

Wenn ich mir die heutigen Jugendlichen so ansehe habe ich den Eindruck, die werden nie erwachsen. Viele leben im Hotel Mama und auf der Straße haben sie nur ihr Spielgerät in den Händen.

Kommentar von "Jay", 24.04.2017, 12:25 Uhr:

88 habe ich Abi gemacht, ab September 88 wohnte ich alleine. Etwas anderes ist mir nie in den Sinn gekommen, Hotel Mama war für mich ein Albtraum - und das liegt nicht daran, dass ich mich nicht mit meine Eltern verstehe, ganz im Gegenteil. Ich wollte immer frei sein. Ach ja, erwachsen bin ich heute immer noch nicht.... macht aber nichts, mein Vater auch nicht - und der ist ja so viel älter und weiser ;-)

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