Weniger Stress ist häufigster Vorsatz für 2017

Mann liegt auf Sofa

Weniger Stress ist häufigster Vorsatz für 2017

"Weniger Stress" wird am häufigsten als Vorsatz für 2017 genannt, so eine aktuelle Umfrage. Außerdem wollen immer mehr Menschen länger offline sein. In NRW ist das Durchhaltevermögen allerdings schwach.

Neuer Trend bei den guten Vorsätzen für 2017: Immer mehr Menschen wollen offline sein. Für das kommende Jahr nimmt sich laut einer aktuellen Forsa-Studie mit mehr als 3.000 Befragten im Auftrag der DAK-Gesundheit jeder fünfte Deutsche vor, das Handy, den Computer oder das Internet weniger zu nutzen. Seit 2014 stieg die Zahl derjenigen, die öfter mal abschalten wollen, von 15 auf 20 Prozent.

Bei den jungen Erwachsenen zwischen 14 bis 29 Jahren wollen sogar 38 Prozent Handy, Computer oder Internet weniger nutzen - vor zwei Jahren waren es noch 29 Prozent. Auf Platz eins der guten Vorsätze steht nach wie vor Stressabbau. Sechs von zehn Deutschen wünschen sich für 2017 mehr Entspannung. Auf Platz zwei folgt mehr Zeit für Familie und Freunde, auf dem dritten Platz mehr Sport.

Sport und Ernährung bleiben Klassiker

Zu den Klassikern der guten Vorsätze gehören gesündere Ernährung und mehr Bewegung. Vor allem die 14- bis 29-Jährigen nehmen sich vor, mehr Sport zu treiben: Zwei Drittel haben diesen Vorsatz gefasst. Abnehmen möchte jeder Dritte. Zwölf Prozent wollen weniger Alkohol trinken, neun Prozent das Rauchen aufgeben.

Durchhaltevermögen steigt

Laut DAK-Umfrage hat es 2016 mehr als jeder zweite Deutsche geschafft, seine guten Vorsätze für das neue Jahr vier Monate und länger durchzuhalten (56 Prozent). Vor allem Menschen im Norden und in den ostdeutschen Bundesländern halten ihre Vorsätze lange durch, am kürzesten die Nordrhein-Westfalen (50 Prozent).

Hitliste der guten Vorsätze
Platz 1:
Stress vermeiden oder abbauen (62 Prozent)
Platz 2: Mehr Zeit für Familie/Freunde (60 Prozent)
Platz 3: Mehr bewegen/Sport (57 Prozent)
Platz 4: Mehr Zeit für sich selbst (52 Prozent)
Platz 5: Gesünder ernähren (50 Prozent)
Platz 6: Abnehmen (33 Prozent)
Platz 7: Sparsamer sein (31 Prozent)
Platz 8: Weniger Handy, Computer, Internet (20 Prozent)
Platz 9: Weniger fernsehen (19 Prozent)
Platz 10: Weniger Alkohol (12 Prozent)
Platz 11: Rauchen aufgeben (9 Prozent)

Stand: 27.12.2016, 06:00