Das Gute an warmen Weihnachten

Das Gute an warmen Weihnachten

Jammern über viel zu warmes Weihnachtswetter? Bringt ja nichts. Wir haben stattdessen zusammengetragen, welch zahlreichen Vorteile zweistellige Temperaturen an den Festtagen mit sich bringen.

Radieschen

Der milde Winter eröffnet außergewöhnliche Zutaten fürs Weihnachtsmenü. Auf Wochenmärkten trifft man derzeit noch Landwirte, die sich normalerweise um diese Zeit längst dem übers Jahr liegen gebliebenem Papierkram widmen. Dieses Jahr können die Bauern immer noch ernten, der Frost hat noch kaum Schaden angerichtet. So können Sie sogar noch Freilandradieschen unter den Festtags-Salat heben.

Der milde Winter eröffnet außergewöhnliche Zutaten fürs Weihnachtsmenü. Auf Wochenmärkten trifft man derzeit noch Landwirte, die sich normalerweise um diese Zeit längst dem übers Jahr liegen gebliebenem Papierkram widmen. Dieses Jahr können die Bauern immer noch ernten, der Frost hat noch kaum Schaden angerichtet. So können Sie sogar noch Freilandradieschen unter den Festtags-Salat heben.

Das Kochen nach draußen verlagern. So könnten Sie Weihnachten den Grill anschmeißen, um den Weihnachtsbraten zu garen. Das schafft Platz in der Küche, lässt die Arbeiten besser zwischen mehreren Personen aufteilen und versaut vor allen Dingen den Backofen nicht.

Outdoorgeschenke können sofort ausprobiert werden. Das hebt die Zufriedenheit der Kinder, die daher weniger quengeln sollten. Es sei denn, unter dem Baum liegen Schlitten oder neue Ski. Dann müssen Sie sich an die Frage gewöhnen: "Wann schneit es?" Aber für Fahrrad, Inliner und Hoverboard sind die für Weihnachten prognostizierten zweistelligen Temperaturen ideal.

Die Familie muss nicht nur im Wohnzimmer aufeinander hocken. Dieses Jahr kann der Garten die Weihnachtsräumlichkeiten durchaus erweitern. Zumindest müssen die Raucher nicht auf der Terrasse bibbern und möglicherweise gesellen sich sogar andere Familienmitglieder freiwillig dazu.

Freie Fahrt für Familienbesuche! Wer an den Weihnachtstagen weiter entfernt wohnende Verwandte mit dem Auto besucht, der beobachtet den Wetterbericht ganz genau. Denn glatte oder verschneite Straßen können ein Problem für Feiertagsausflüge werden, insbesondere in höheren Lagen. Und auch Verspätungen durch minutenlanges Eiskratzen können die Festtagslaune bei Besuchern und Gastgebern deutlich schmälern. All das droht dieses Jahr nicht, die Straßen in NRW sind frei – jedenfalls von Schnee und Eis.

In den Weihnachtstagen quillt der Kühlschrank gerne über mit allerlei Leckereien. Was tun? Na klar, den Balkon oder die Terrasse zum Kühlen nutzen. Das hat in den vergangenen Jahren allerdings immer mal wieder dazu geführt, dass die liebevoll gebackene Weihnachtstorte gefroren auf den Tisch kam. Diese Gefahr beim Outdoor-Kühlen besteht dieses Jahr sicher nicht. Aber Achtung: Weil es draußen recht warm ist, sollten Sie bei kritischen Kuchen oder Nachspeisen, zum Beispiel mit Ei, lieber doch den Kühlschrank benutzen. Ein Christstollen wie der abgebildete ist aber bestimmt unbedenklich.

Zu viel Sitzen und Essen können anstrengend sein. Frische Luft tut da gut und bei dem milden Wetter kann man getrost Kind und Großeltern auf den Spielplatz schicken. Das verschafft allen ein wenig Zeit zum Durchatmen. Und: Der obligatorische Streit ob Mütze sein muss oder nicht entfällt. Kalt wird man dieses Weihnachten weder an Kopf noch an den Füßen.

Weihnachten bedeutet für viele: Festtagsschmaus nach Festtagsschmaus, dabei kaum Bewegung. Das kann Folgen für die Figur haben. Wer den Extrakilos vorbeugen will, der sollte Sport machen. Bei den milden Temperaturen ist es dieses Jahr besonders leicht, den inneren Schweinehund zu überwinden: Einfach raus in die Natur und dort eine Runde joggen, um den Block, durch den Wald oder wo auch immer! Die Fahrt ins Fitnessstudio und Sporthalle muss nicht sein. Die gesparte Zeit lässt sich sicher bei einem Stückchen Kuchen vertreiben …

Stand: 23.12.2015, 06:00 Uhr