Heckenscheren im Praxistest

Heckenscheren im Praxistest

Von Stephan Creydt

Hecken schnell und akkurat in Form bringen - dafür sind Heckenscheren da. Doch in unserem Praxistest erledigten nicht alle elektrischen Gartenhelfer ihren Job mühelos.

Welche Heckenschere schneidet am besten?

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Vier elektrische Heckenscheren im Praxistest: Garten- und Landschaftsbauer Reiner Schepmann aus Hürth schneidet eine Buchenhecke, Hobbygärtnerin Nicole Häp stutzt Kirschlorbeer und Hobbygärtner Günter Hupfer möchte ebenfalls eine Buchenhecke in Form bringen.

Eine Heckenschere der Marke Einhell lehnt an einer Wand.

Einhell GC-EH 6055, ca. 80 Euro
"Relativ schwer" und "nicht ausgewogen in der Balance" – die ersten Eindrücke unserer Tester sind nicht vielversprechend. Im Einsatz kommt sie zwar durch die Hecken durch, bleibt aber öfter mal hängen "und ist ganz schön laut", so Hobbygärtner Günter Hupfer. Beim horizontalen Schneiden der Heckenspitzen muss die fehlende Balance durch Muskelkraft ersetzt werden. Das Urteil unserer Tester: die Arbeit mit der Einhell-Maschine ist anstrengend.

Einhell GC-EH 6055, ca. 80 Euro
"Relativ schwer" und "nicht ausgewogen in der Balance" – die ersten Eindrücke unserer Tester sind nicht vielversprechend. Im Einsatz kommt sie zwar durch die Hecken durch, bleibt aber öfter mal hängen "und ist ganz schön laut", so Hobbygärtner Günter Hupfer. Beim horizontalen Schneiden der Heckenspitzen muss die fehlende Balance durch Muskelkraft ersetzt werden. Das Urteil unserer Tester: die Arbeit mit der Einhell-Maschine ist anstrengend.

Gardena EasyCut 450/50, ca. 75 Euro
Im Gegensatz zum ersten Testprodukt ist diese Maschine sehr leicht. Der Hobbygärtner kann sie sogar mit einem Finger hochhalten. Was sich hierbei auch zeigt: die Balance zwischen Motor und Messer stimmt. Beim Schneiden ist die Maschine "leise und läuft schön ruhig", erklärt Gartenfreundin Nicole Häp. Durch das geringe Gewicht ist die EasyCut gut zu führen, ergänzt Günter Hupfer. Allerdings: sobald die Ästchen ein bisschen dicker werden, schneidet die Maschine nicht mehr sauber ab, "sondern rubbelt nur noch", konstatiert der Garten- und Landschaftsbauer.

Wolf Garten HS 50 E, ca. 70 Euro
Von Anfang an kommt diese Maschine bei unseren Testern nicht gut an: sie sei nicht ausgewogen, der Griff "rappelig" und das Schneidegeräusch "nervig". Auch beim Schneiden "rappelt und wackelt die Maschine", erläutert Reiner Schepmann. Die Handhabung mit dem Griff sei zudem unpraktisch. "Es wird ziemlich viel gerissen und nicht geschnitten", beschreibt Nicole Häp das Ergebnis.

Bosch AHS 50-16, ca. 85 Euro
"Ausgewogen und kompakt liegt sie in der Hand", so der erste Eindruck von Landschaftsbauer Schepmann. "Sie ist sehr leise, die Maschine vibriert überhaupt nicht, der Motor läuft total ruhig" ergänzt die Gartenfreundin. In der Praxis zeigt sich, dass die Maschine zudem sehr gut in der Handhabung ist und das Ergebnis stimmt: "gerade Schnittkanten überall - keine ausgefransten Äste", freut sich Nicole Häp.

Der Testsieger
Alle Tester entscheiden sich für die AHS 50-16 von Bosch. Die Vorteile: geringes Gewicht, ausgewogene Balance, sehr gute Handhabung und sie schneidet auch dickere Ästchen problemlos ab.

Stand: 02.10.2017, 10:30