Hilfe beim Steuern sparen

Steuererklärung 2015

Steuererklärung 2015

Hilfe beim Steuern sparen

Von Lars Krupp

Die meisten Steuerzahler bekommen auch in 2015 viel Geld vom Fiskus zurück. Im Durchschnitt liegt die Rückerstattung bei über 850 Euro, sagt der Bund der Steuerzahler. Hilfe bei der Steuerklärung bieten Steuerprogramme für den PC, Lohnsteuerhilfevereine und Steuerberater.

Hilfen bei der Steuererklärung

Eine Möglichkeit ist es, die Steuerklärung selber zu machen. Mit der kostenlosen Software „Elster“ lassen sich alle Formulare für das Finanzamt bequem ausfüllen. Mehr Komfort und Hilfestellung bieten in der Regel umfangreichere Steuer-Programme für den PC. Die gibt es ab etwa 25 Euro. Zwei Dinge sind beim Kauf wichtig: Die Software sollte sich regelmäßig Updates über das Internet ziehen, damit sie auf dem aktuellen Stand ist. Gut ist außerdem eine übersichtliche Oberfläche, die Schritt für Schritt durch die Steuererklärung führt. Computerzeitschriften und die Stiftung Warentest nehmen die Programme regelmäßig unter die Lupe

Lohnsteuerhilfevereine und Steuerberater

Wer mehr Hilfe benötigt, kann sich an einen der zahlreichen Lohnsteuerhilfevereine wenden. Die Höhe der jährlichen Mitgliedsbeiträge kann von Verein zu Verein unterschiedlich sein und richtet sich nach dem Einkommen. Das fängt bei circa 40 Euro an, kann aber auch deutlich teurer werden. Die Vereine können jedoch nur Arbeitnehmer, Beamte, Auszubildende, Pensionäre und Rentner beraten. Wer Mitglied in einer Gewerkschaft ist, zahlt für eine Beratung meist weniger.

Steuerberater sind eine Alternative für diejenigen, bei denen die Steuererklärung aufwendiger ist, zum Beispiel weil sie selbstständig sind oder Einnahmen aus selbständiger Arbeit haben. Grundlage für die Beratungskosten ist eine Gebührentabelle. Die Kosten richten sich nach der Höhe des Einkommens und danach, wie aufwendig die Steuererklärung ist. Die Steuerberater müssen außerdem vorher mitteilen, was die Beratung kostet.

Finanzamt braucht oft nicht jede Quittung

Wer seine Steuererklärung online ausfüllt, muss in vielen Fällen mittlerweile nicht mehr zwangsläufig jeden einzelnen Beleg und jede Quittung per Post mitschicken. Denn tendenziell wollen die Finanzämter grundsätzlich weniger Unterlagen haben. Das Finanzamt meldet sich, wenn ihnen eine Quittung fehlt. Aufgehoben werden müssen die Belege aber schon.

Was das Finanzamt aber immer haben will, ist ein Ausdruck der Steuerklärung mit seiner Unterschrift und Spendenquittungen. Außerdem benötigt das Finanzamt entsprechende Unterlagen, wenn zum Beispiel das Arbeitszimmer zum ersten Mal absetzet wird oder Kosten für Handwerker oder die Putzfrau angeben werden.

Die Steuererklärungen müssen bis zum 31. Mai beim Finanzamt abgegeben werden. Diese Frist lässt sich aber verlängern.

Stand: 10.02.2016, 13:39