Schimmeljagd mit Alkohol und Lötlampe

Schimmeljagd mit Alkohol und Lötlampe

Wenn es in der Wohnung schimmelt, ist Vorsicht geboten. Denn Schimmel ist nicht nur eklig, sondern kann auch krank machen. Ist der Schimmelbefall noch gering, kann man selbst Hand anlegen – wenn man ein paar Tipps berücksichtigt.

Schimmel im Badezimmer

Wichtig bei der Entfernung von Schimmel ist immer der Schutz der eigenen Gesundheit. Daher sollte man größere Flächen – und dazu zählt alles über einem halben Quadratmeter – den Profis überlassen. Ansonsten gilt: Am besten Mundschutz und Handschuhe tragen, die Verbindungstüren zu anderen Räumen schließen und die Möbel im Raum mit einer Schutzfolie abkleben. Und Allergiker sollten komplett auf diese Arbeiten verzichten und sich auch nicht im selben Raum aufhalten.

Wichtig bei der Entfernung von Schimmel ist immer der Schutz der eigenen Gesundheit. Daher sollte man größere Flächen – und dazu zählt alles über einem halben Quadratmeter – den Profis überlassen. Ansonsten gilt: Am besten Mundschutz und Handschuhe tragen, die Verbindungstüren zu anderen Räumen schließen und die Möbel im Raum mit einer Schutzfolie abkleben. Und Allergiker sollten komplett auf diese Arbeiten verzichten und sich auch nicht im selben Raum aufhalten.

Eine weitere Faustregel: Niemals trocken wischen oder absaugen. Dadurch werden die Schimmelsporen aufgewirbelt und weiter in der Wohnung verteilt. Bei glatten Flächen sollte die befallene Stelle gereinigt und anschließend desinfiziert werden. Experten raten dazu, die betroffene Stelle erst mit einem Mittel zu besprühen, das den Schimmel abtötet und nach einer ausreichenden Einwirkzeit die Stelle mit einem feuchten Lappen abzuwischen. Der landet dann möglichst gut verpackt in der Mülltonne.

Die Stiftung Warentest hat im vergangenen Jahr 20 handelsübliche Schimmelentferner getestet. Am besten schnitten dabei Hausmittel ab: Brennspiritus, Isopropylalkohol und Wasserstoffperoxid ab. Alle Mittel gibt’s für wenig Geld in Drogerien und Apotheken. Dennoch ist Vorsicht geboten: Man sollte die Alkohol nur in geringen Mengen verwenden und wegen der Brandgefahr keinesfalls bei der Reinigung rauchen oder offenes Feuer verwenden. Chlorhaltige Reiniger oder Mittel mit Anti-Pilz-Substanzen töten die Pilzsporen zwar auch, belasten aber die Gesundheit. Das Umweltbundesamt rät daher von der Nutzung solcher Substanzen ab.

Wer in seiner Wohnung Schimmel entdeckt, sollte dem sofort zu Leibe rücken und nicht erst beobachten, ob er sich weiter ausdehnt. Dadurch kann beispielsweise das Eindringen des Pilzes ins Mauerwerk verhindert werden. In feuchten Räumen wie dem Bad fühlen sich die Pilze besonders wohl. Hier sollte man besonders aufmerksam sein – gerade bei schwer zugänglichen Stellen. Der Expertentipp: Alle paar Jahre den WC-Spülkasten von der Wand abnehmen und dahinter gründlich reinigen.

Die Stiftung Warentest rät davon ab, in der gesamten Wohnung großflächig Farben und Grundierungen zu verwenden, die pilzabtötende Substanzen enthalten, da Nebenwirkungen nicht auszuschließen sind. In kleinen Problembereichen können diese Mittel aber durchaus eingesetzt werden.

Stand: 20.01.2016, 06:00 Uhr