Pasta mit Weißen Bohnen

Pasta mit Weißen Bohnen

Von Martina Meuth und Bernd Neuner-Duttenhofer

Gehört zu Martinas absoluten Favoriten und ist unwiderstehlich. Pasta ist nun mal das vielseitigste Ohne-viel-Geld-Gericht.

Und dann braucht man weiße Bohnenkerne dazu, auch eine Zutat, die nicht viel kostet und mit der sich eine Menge anstellen lässt. Mit einer Tüte hat man Material für eine ganze Reihe von köstlichen Lieblingsgerichten. Dass die Bohnenkerne ihre Zeit brauchen bis sie gar sind, macht nichts. Es bedeutet nur, dass man rechtzeitig daran denken muss. Und das ist schließlich keine extra Mühe.

Für drei bis vier Personen:

  • 200 g weiße, getrocknete Bohnenkerne
  • Salz
  • 1 große Zwiebel
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 2 EL Öl,
  • ½ kleine Dose Tomaten (oder passiertes Tomatenfleisch, oder Tomatenmark)
  • Pfeffer
  • 1 kleine, getrocknete Chilischote
  • 250 g Pasta (Penne, Farfalle, zerbrochene Maccaroni -ganz nach Gusto und Vorrat)
  • Petersilie
  • 2-3 EL geriebener Parmesan
  • evtl. 1 frisches Salbeiblatt

Zubereitung:

Die Bohnen mit zwei guten Handbreit gesalzenem Wasser bedeckt aufkochen, dann zugedeckt knapp unter dem Siedepunkt ca. 2 Stunden gar ziehen lassen. Wer will, gibt ein Salbeiblatt und Knoblauch dazu.

Tipp: Ganz wichtig, den Hülsenfrüchten von Anfang an Salz ins Kochwasser zu geben, sonst bleiben sie fad und schmecken langweilig. Sie werden trotzdem weich und zart, vorausgesetzt, man lässt sie nicht sprudelnd kochen, sondern nur bei milder Hitze garziehen.

Zwiebel und Knoblauch hacken, im heißen Öl andünsten. Die  Tomaten oder passiertes Tomatenfleisch zufügen. Salzen, pfeffern und die Chilischote zufügen. Etwas Brühe oder Nudelwasser zugeben und eine Weile leise köcheln, bis sich alles gut vermischt hat. Dann die Bohnenkerne dazu. Alles miteinander zehn Minuten schmurgeln. Schließlich die Pasta unterrühren und den Käse – am Ende noch gehackte Petersilie oder ein anderes Kraut von der Fensterbank.

Servieren: Alles gut mischen, dann in tiefen Tellern anrichten.

Beilage: Braucht‘s keine – höchstens ein Stück Brot, zum Sauberwischen des Tellers.

Getränk: Ein Südtiroler Rotwein oder St. Magdalener aus Bozen. Moritz hat einen leckeren Nero d’Avola aus Sizilien gefunden.

Stand: 11.08.2017, 12:00