"Familiale Pflege": Hilfe für pflegende Angehörige

"Familiale Pflege": Hilfe für pflegende Angehörige

  • Kostenlose Kurse für Pflegende
  • 400 Krankenhäuser in NRW beteiligt
  • Pflegetrainer hilft auch zu Hause

An mittlerweile mehr als 400 Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen, das sind mehr als 80 Prozent, bekommen Angehörige Hilfe. Nach einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus kommen Pflegetrainer bis zu sechs Wochen zu den Patienten nach Hause und geben den Betroffenen Tipps. Zum Beispiel wo am besten Haltegriffe angebracht werden sollten.

Kostenlose Kurse an Krankenhäusern

Die Pflegenden können zudem kostenlose Kurse im Krankenhaus besuchen. Dort lernen sie an drei Kurstagen, wie sie ihren "Patienten" durch einfache Handgriffe im Bett umlagern, ein Wundliegen verhindern können oder ihm ohne körperliche Anstrengung beim Aufstehen helfen. Außerdem bekommen sie Informationen zu verschiedenen Themenbereichen wie Pflegegrade, Demenz oder Altersdepression.

Kliniken beteiligen sich landesweit

Elternpflege - Wenn Mutter nicht mehr kann

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Die "Familiale Pflege" ist ein Modellprojekt der Uni-Bielefeld in Kooperation mit der AOK Nodwest und anderen Krankenkassen. Mittlerweile haben mehr als 200.000 Angehörige einen solchen Kurs besucht.

Stand: 08.05.2017, 17:11