Die Ernährungs-Docs: Diabetes, Nahrungsmittel-Intoleranzen und Brustkrebs

Die Ernährungs-Docs: Diabetes, Nahrungsmittel-Intoleranzen und Brustkrebs

In dieser Folge kommen Bernd P. mit Diabetes, Lisa-Marie R. mit Nahrungsmittel-Intoleranzen und Anke B. zur Brustkrebsnachsorge in die Hausboot-Praxis. Alle drei suchen Hilfe bei den Ernährungs-Docs.

Diabetes

In dieser neuen Folge von „Die Ernährungs-Docs“ kommt Bernd P. an Bord. Er leidet an der Volkskrankheit Diabetes, seit vier Jahren muss er Insulin spritzen und hat große Probleme mit seinem Gewicht, denn Insulin wirkt gewichtssteigernd. Der Leiter einer Krankenpflege-Schule kennt die damit verbundenen Gefahren eigentlich genau – und will vor allem für seine 4-jährige Tochter raus aus dem Teufelskreis. „Wenn Sie die Insulin-Dosis immer weiter erhöhen, wird das Übergewicht Ihre Lebenserwartung um 10-15 Jahre verkürzen“, warnt der Diabetologe Matthias Riedl. Er verordnet eine strenge Strategie: Zunächst eine dreitägige Haferkur, dann eine Formula-Diät. Schafft der 53-jährige durch die Ernährungs-Umstellung den Schritt weg vom Insulin?

Nahrungsmittel-Intoleranzen

Der Alltag von Lisa-Marie R. ist stark belastet durch ihre Nahrungsmittel-Intoleranzen. Die 21-jährige verträgt viele Obst- und Gemüsesorten nicht und auch keine Milchprodukte. Trotz ihres Verzichts darauf leidet sie weiterhin unter Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen. Und manchmal bekommt sie nach den Mahlzeiten innerhalb kürzester Zeit Durchfall, traut sich deshalb nicht mehr auswärts zu essen. „Ihre Darmwände sind durchlässig, so gelangen Stoffe ins Blut, die da nicht hingehören“, sagt Ernährungs-Doc Anne Fleck. Die Ärztin will den Darm gezielt beruhigen: morgens Buchweizenbrötchen oder Getreidebrei, mittags und abends nur Kartoffeln oder Reis mit Leinöl. Und Atemübungen soll Lisa-Marie R. machen, gegen den Stress, den ihre Krankheit verursacht. Werden die Maßnahmen ihr helfen?

Brustkrebs

Anke B. hatte Brustkrebs. Seit der Chemotherapie und den Bestrahlungen hat sie oft Knochenschmerzen, fühlt sich schlapp. Die 52-jährige ist selbstständig, betreibt einen Friseursalon in Ammersbek. Sie hofft, dass Jörn Klasen ihr helfen kann. Der Arzt ist auf die Nachsorge bei Brustkrebs spezialisiert. In dem Ernährungs-Protokoll sieht er, dass Anke B. zu viele Kohlenhydrate isst, z.B. jeden Morgen Toastbrot aus Weizen, Zucker, Milch und  Zusatzstoffen. „Alles nicht gut für Sie!“, sagt Klasen, „zu viele Kohlenhydrate machen müde, und Sie wollen ja mehr Energie haben.“ Anke B. soll durch mehr Obst und Gemüse wieder fit werden. Und für die Spaziergänge mit ihrem Hund überreicht der Internist ihr einen Schrittzähler. Damit sie sieht, nach wie vielen Schritten sie eine Pause braucht und ob sie zunehmend mehr schafft. Bringt ihr die Therapie der Ernährungs-Docs neue Kraft? Und kann sie die Schmerzmittel-Dosis verringern?

Stand: 15.03.2017, 14:00