Action-Cams: Neuer ist nicht immer besser

Action-Cams: Neuer ist nicht immer besser

Ob fürs Fahrrad- oder Skifahren – Action-Cams liefern in allen möglichen Situationen spektakuläre Bilder. Sollten sie zumindest. Ob das wirklich alle Modelle in guter Qualität schaffen, hat die Stiftung Warentest untersucht.

Elf Kameras hat die Stiftung Warentest auf ihre Bildqualität, den Verwacklungsschutz und die Akkulaufzeit getestet, außerdem mussten die Kameras sich bei wenig Licht und unter Wasser beweisen. Das Fazit: Man muss nicht viel Geld ausgeben, um gute Aufnahmen zu machen.

Zwischen 60 und 600 Euro kosten die Geräte im Test. Praktisch, so die Tester, seien Modelle mit Touchscreen, wie die "GoPro Hero". Damit lassen sich die Kameraeinstellungen schneller ändern als über herkömmliche Knöpfe. "Das Modell von Garmin lässt sich sogar mit Handschuhen bedienen", sagt Sandra Schwarz von der Stiftung Warentest.

Bedienung per Touchscreen und mit Sprachsteuerung

Auch neu: Die Sprachsteuerung bei GoPro und Garmin. "Das ist praktisch, weil die Geräte ja meistens irgendwo angebracht sind, wo man sie schlecht erreichen kann", betont Schwarz. Die größten Unterschiede haben die Tester bei der Bildqualität festgestellt: Die billigsten Kameras liefern die schwächsten Aufnahmen.

Neues Modell, schlechtere Bildqualität

Das Schlusslicht im Test ist die Camlink AC40, ein Direktimport aus China für rund 80 Euro. Sieger im Test ist die X 3000 vom Hersteller Sony, Die Kamera kostet ungefähr 525 Euro und erreicht die Note "gut". Erstaunlich: Besser schneidet das Vorjahresmodell ab, die Sony X 1000. Sie kostet 200 Euro weniger, kommt aber bei schwierigen Lichtverhältnissen besser zurecht und bietet einen besseren Verwacklungsschutz.

Stand: 08.09.2017, 11:00