Orchidee: Sorten

Das Bild zeigt zwei unterschiedliche Orchideen-Sorten.

Orchidee: Sorten

Von Charlotte Schwalb

Kaum eine andere Pflanze ist so blühfreudig wie die Orchidee und ihre Vielfalt ist riesig: Insgesamt gibt es über 30.000 Naturarten und 130.000 Züchtungen. Wir stellen die schönsten Sorten vor.

Orchideen kauft man am besten direkt vom Züchter. Der hat eine große Auswahl und berät kompetent. Das ist gerade für Anfänger wichtig.

Tipp: Viele Orchideenfachbetriebe betreiben eine Internet-Seite, auf der man sich über das Angebot informieren und auch gleich bestellen kann. Wem das Gartencenter reicht, für den haben wir ein paar Tipps, worauf man beim Kauf auf jeden Fall achten sollte:

  • Untersuchen sie die Orchidee genau. Achten sie darauf, dass die Pflanze schädlingsfrei ist. Auf Schädlinge deuten braune Stellen oder Löcher hin. Gesunde Orchideen haben ein sattes grünes festes Blattwerk.
  • Auch die Wurzelfarbe verrät einiges über den Zustand: hell- bis dunkelgrün bedeutet: die Orchidee ist gesund. Schlängelt sie sich in weiß oder braun sollten sie sie besser nicht kaufen.

Einige Orchideen-Sorten

Insgesamt gibt es über 30.000 Naturarten und 130.000 Züchtungen – wir stellen hier nur besonders schöne und gängige Sorten vor.

Das Bild zeigt eine rosa blühende Orchideen-Sorte namens Phalaenopsis.

Ideale Einsteiger-Orchidee: „Phalaenopsis“
Zu den bekanntesten Orchideensorten gehört die Phalaenopsis, auch „Nachtfalterblume“ oder „Schmetterlingsorchidee“ genannt. Sie ist robust und kommt mit wenig Luftfeuchtigkeit klar. Ihre sternförmigen Blüten erinnern an exotische Schmetterlinge. Die Pflanze hat breite, fleischige Blätter und Blüten in weiß, rosa oder gelb. Inzwischen werden öfters auch blaue Phalaenopis angeboten. Das sieht zwar cool aus - hält aber nicht lang. Wenn sie sich den Stengel genauer anschauen, werden sie ein winziges Injektionsloch entdecken. Dort wurde blaue Farbe injiziert. Die nächsten Blüten werden dann wahrscheinlich weiß sein - von Blau keine Spur mehr.

Ideale Einsteiger-Orchidee: „Phalaenopsis“
Zu den bekanntesten Orchideensorten gehört die Phalaenopsis, auch „Nachtfalterblume“ oder „Schmetterlingsorchidee“ genannt. Sie ist robust und kommt mit wenig Luftfeuchtigkeit klar. Ihre sternförmigen Blüten erinnern an exotische Schmetterlinge. Die Pflanze hat breite, fleischige Blätter und Blüten in weiß, rosa oder gelb. Inzwischen werden öfters auch blaue Phalaenopis angeboten. Das sieht zwar cool aus - hält aber nicht lang. Wenn sie sich den Stengel genauer anschauen, werden sie ein winziges Injektionsloch entdecken. Dort wurde blaue Farbe injiziert. Die nächsten Blüten werden dann wahrscheinlich weiß sein - von Blau keine Spur mehr.

Ein Stiefmütterchen der besonderen Art: „Miltonia“
Die Miltonia begeistert Orchideenliebhaber. Ihr deutscher Name „Stiefmütterchenorchidee“ kommt daher, dass ihre Blüten starke Ähnlichkeit mit den Veilchengewächsen besitzen. Meist erblüht sie in Rottönen, zum Teil in Kombination mit Weiß oder Gelb. Ein einzelner Blütenstängel trägt bis zu zehn Blüten, die lange halten. Erste Erfahrungen mit Orchideen sollte man bei der Miltonia haben, da sie auf richtig ausgeführte Pflege besteht. Außerdem ist sie etwas empfindlicher bei Staunässe.

Anspruchsvoll aber bezaubernd: „Catteleya“
Cattleya Orchideen bezaubern mit großen farbenprächtigen Blüten, die mit ovalen Kelchblättern, etwas breiteren Kronblättern und einer dreilappigen, meist ausgefransten Lippe ausgestattet sind. Häufig besitzen sie das für Cattleya Orchideen typische Rosa-lila, aber auch Gelb, gefleckt in Rot-, Grün-, Weiß- oder Brauntönen sind keine Seltenheit. Ihre herrliche Blühpracht erfordert aber auch eine spezielle Pflege. Für Anfänger sind sie eher ungeeignet.

Die Outdoor-Varianten aus Europa
Orchideengewächse sind nicht nur in den Tropen anzutreffen. Verschiedene Arten wachsen auch bei uns, doch sind sie äußerst selten und stehen deshalb meist unter Naturschutz. Ein Abpflücken oder Ausgraben dieser geschützten Orchideenarten steht unter Strafe. Was man nicht haben darf ist natürlich besonders reizvoll - das haben auch Gärtnereien als Marktlücke erkannt und bieten diverse Frauenschuh-Züchtungen für halbschattige Plätze im Garten an. Das rettet widerum die wilden Arten.

Der „Frauenschuh“
Er trägt seinen Namen nicht von ungefähr. Sein nach unten gerichtetes Blütenblatt ähnelt der Form eines Schuhes. Botanisch wird er in der Unterfamilie „Cypripedoideae“ zusammengefasst. Diese Frauenschuharten vertragen problemlos Temperaturen unter minus 20 Grad, denn sie stammen von Mutterarten ab, die in Gegenden mit kalten Wintern vorkommen. Die beste Pflanzzeit für Frauenschuh im Garten ist September. Der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde empfiehlt Neu-Züchtungen wie "Gisela", "Sabine Pastell" oder "Emil", da diese sehr pflegeleicht sind.

Orchideenkalender als PDF

Das Bild zeigt einen Orchideen-Kalender.

Wann ist die beste Zeit zum Pflanzen, Düngen, Schneiden und Ernten? In unserem Kalender gibt es alle Termine auf einen Blick zum Abspeichern und Ausdrucken.

Stand: 10.01.2017, 16:00