Wurzelgemüse - unser heimisches Superfood

Wurzelgemüse - unser heimisches Superfood

Wurzelgemüse wird oft unterschätzt, dabei steckt das Gemüse voller wichtiger Nährstoffe und Vitamine.

Ein Bund Karotten

Karotte – die Beta-Carotin-Wurzel
Das wohl bekannteste Wurzelgemüse ist die Karotte oder auch Möhre genannt. Sie hat viele wichtige Nährstoffe, u.a. Beta-Carotin, also Pro-Vitamin A, das gut für unsere Haut und unsere Augen ist. Schon eine Möhre am Tag reicht, um den Tagesbedarf an Beta-Carotin zu decken. Da das Vitamin fettlöslich ist, nimmt unser Körper es besser in Verbindung mit Fett auf. D.h. Möhren in Butter schwenken, Öl zum Salat geben oder zur Karotte ein Käsebrot essen – das ist gesünder, als die Karotte roh zu essen. Da in der Schale viele Nährstoffe sitzen, sollte man möglichst auf das Schälen verzichten und die Karotten stattdessen gründlich waschen. Im Möhrengrün stecken mehr Nährstoffe als in der eigentlichen Wurzel. Deshalb kann es gut als als Petersilienersatz verwendet werden. Zum Beispiel als Topping auf dem Salat.

Karotte – die Beta-Carotin-Wurzel
Das wohl bekannteste Wurzelgemüse ist die Karotte oder auch Möhre genannt. Sie hat viele wichtige Nährstoffe, u.a. Beta-Carotin, also Pro-Vitamin A, das gut für unsere Haut und unsere Augen ist. Schon eine Möhre am Tag reicht, um den Tagesbedarf an Beta-Carotin zu decken. Da das Vitamin fettlöslich ist, nimmt unser Körper es besser in Verbindung mit Fett auf. D.h. Möhren in Butter schwenken, Öl zum Salat geben oder zur Karotte ein Käsebrot essen – das ist gesünder, als die Karotte roh zu essen. Da in der Schale viele Nährstoffe sitzen, sollte man möglichst auf das Schälen verzichten und die Karotten stattdessen gründlich waschen. Im Möhrengrün stecken mehr Nährstoffe als in der eigentlichen Wurzel. Deshalb kann es gut als als Petersilienersatz verwendet werden. Zum Beispiel als Topping auf dem Salat.

Radieschen - klein aber oho
Radieschen gehören zum Rettich. Gerade als Snack oder im Salat sind die roten Knollen sehr beliebt. Kleine Radieschen sind geschmacklich schärfer als die oftmals holzig oder fad schmeckenden, größeren. Das liegt vor allem daran, dass in den kleinen Radieschen anteilig mehr Senföle enthalten sind, die für die Schärfe verantwortlich sind. Wer es nicht so feurig mag: Ein bisschen Salz auf die Radieschen mildert die Schärfe. Vor der Lagerung sollte man das Grün der Radieschen entfernen, da es der Knolle Wasser entzieht. So halten die Radieschen länger. Am besten in ein feuchtes Tuch wickeln und im Kühlschrank lagern.

Pastinake oder Petersilienwurzel – welche ist welche?
Zwei längst vergessene Knollengemüse, die gerade ein Comeback erleben, sind Pastinake und Petersilienwurzel. Beiden Rüben sehen sich sehr ähnlich: Die Pastinake ist aber deutlich dunkler als die Petersilienwurzel. Während die Petersilienwurzel eher würzig schmeckt, ist die Pastinake süßer im Geschmack. Gerade bei Müttern sind Pastinaken sehr beliebt: Sie enthalten sehr wenig Nitrat und sind für Kinder leicht bekömmlich. Beim Einkauf erkennt man die Frische an einer festen, glatten Haut und wenn sie noch schön knackig sind. Außerdem liegen Pastinaken schwer in der Hand und geben bei Druck nicht nach.

Rote Beete - das rote Superfood
Rote Beete enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken können. Aufgrund des Farbstoffs Betanin sollte man beim Schälen Handschuhe tragen. Rote Bete zählt eher zu den nitratreichen Gemüsesorten. Nitrat selbst ist nicht gefährlich, vielmehr seine Umwandlungsprodukte Nitrit und Nitrosamine. Diese entstehen z.B. wenn das Gemüse lang warm gehalten oder bei Zimmertemperatur aufbewahrt wird.
Mit Hilfe von Vitamin C nimmt der Körper das Eisen aus der roten Knolle besser auf. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, ein Glas Orangensaft zur Rote-Bete-Mahlzeit einzunehmen. Eine andere Möglichkeit: Rote Bete mit Zitronensaft abschmecken. Mittlerweile gibt es viele Züchtungen, zum Beispiel findet man auf dem Markt auch gelbe oder weiße Arten, die sich dann Ringelbete nennen.

Topinambur
Topinambur ist eine tolle Alternative zur Kartoffel. Sie kann mit Schale gekocht, gegart, gebraten oder gebacken werden. Außerdem ist sie ein Appetitzügler, weil Topinambur u.a. Inulin enthält. Der lösliche Ballaststoff quillt in Magen und Darm auf, indem er viel Wasser bindet und macht so satt. Zusätzlich regt der Quellstoff die Verdauung an.

Knollensellerie
Der Knollen- oder Wurzelsellerie zählt ebenfalls zu den Rüben. Er ist reich an Kalium und enthält Vitamin C. Der hohe Gehalt an ätherischen Ölen bewirkt den typischen Geruch und Geschmack. Das Aroma wird intensiver, je kleiner man Knollensellerie schneidet. Sellerie hat im Herbst Hauptsaison. Er darf im Suppengrün nicht fehlen.

Schwarzwurzel
Unter der dunklen Schale der Schwarzwurzel verbirgt sich ein weißes Gemüse mit nussigem Geschmack. Es wird  wie Spargel zubereitet und kommt meist als Kochgemüse auf den Teller. Schwarzwurzeln enthalten viel Eisen und bestehen zu dreiviertel aus Wasser.

Steckrüben
Die dicken, runden Steckrüben haben ein weißliches bis gelbes Fleisch und schmecken ähnlich, wie Kohl. Steckrüben waren lange Zeit als Arme-Leute-Essen verschrien, denn sie waren Notreserven in schlechten Zeiten. Sogar Kaffee und Marmelade wurde aus ihnen gemacht. Inzwischen ist die leckere Steckrübe vollends rehabilitiert. Sie enthält viele Mineralstoffe und ist durch ihren hohen Wassergehalt sehr kalorienarm.

Stand: 14.02.2017, 11:07 Uhr